Donnerstag, 15.05.08

Mobile Internetzugänge boomen

Wie aus einer Meldung des MittelstandsBlogs hervorgeht, hat sich 2007 die Zahl der Unternehmen mit mobilem Internetzugang gegenüber dem Vorjahr mehr als verdreifacht. Immerhin nutzen bereits rund 21% der Unternehmen mit Internetzugang neben einem kabelgebundenen Zugang auch eine mobile Verbindung. 2006 lag dieser Anteil noch bei 6%.
Es sei allerdings keine Verdrängung, sondern eher eine Erweiterung des kabelgebundenen Zugangs zu erkennen. Denn nur 2% der Unternehmen, die 2007 einen mobilen Internet-Zugang nutzten, arbeiteten ausschließlich mit diesem.

Der Grund für diesen Boom liege in der Weiterentwicklung der UMTS-Technologie, im Preiskampf der Mobilfunkbetreiber und die zunehmende Nutzung von WLAN als drahtlose Internetverbindung.

Das als Quelle genannte Statistische Bundesamt hält noch weitere Zahlen bereit.

Donnerstag, 08.05.08

E-Mail bleibt wichtigste geschäftliche Kommunikationsmethode

E-Mail, bleibt in der nächsten Zeit die wichtigste geschäftliche Kommunikationsmethode. Das zeigt eine von Microsoft, Damovo und Nortel finanzierte Studie und von Berlecon durchgeführt wurde. Dabei steht aktuell die PC-basierte E-Mail als wichtigste Anwendung auf Platz 1. In Zukunft werde sie aber von der mobilen E-Mail abgelöst. Und das, obwohl die befragten Vertreter von 105 deutschen Unternehmen heftig die Mail Flut und die dadurch hervorgerufene Reizüberflutung durch E-Mail-Verkehr beklagen.
Interessant ist laut einer Meldung in der Information Week, dass die Befragten sich zwar einerseits wünschen, dass die unterschiedlichen Kommunikationskanäle vereinheitlicht werden und damit die Erreichbarkeit steigt. Andererseits beklagten sie aber, dass durch permanente Erreichbarkeit undurchdachte Ad-hoc-Entscheidungen provoziert werden.

Donnerstag, 24.04.08

Die Vorteile und Risiken der Internet-Telefonie

Über die Vorteile und Risiken der Internet-Telefonie schreibt die Wirtschaftwoche in einem spannenden Artikel.
Gelockt durch günstigere Tarife und mehr Komfort schreitet die Ablösung der klassischen Telefonnetze durch das Internet stetig voran, und übersieht die Risiken. Diese sind leider immer noch erheblich. Denn VoIP erbt alle Bedrohungen aus der klassischen Telefonwelt – und bekommt zusätzlich die aus der Welt des Internets hinzu.

Laut Bundesnetzagentur summierten sich Ende 2007 die VoIP-Gespräche in Deutschland bereits auf rund 16 Milliarden Gesprächsminuten. Ein wahres Paradies für Hacker und unseriöse Geschäftemacher, die Telefonzeiten unbemerkt klauen und weiter verkaufen.

Denn das Sicherheitsbewusstsein bei Privatnutzern und auch bei Unternehmen bezüglich VoIP ist mangelhaft. Der Profi-Hacker Robert Moore, der im vergangenen September in den USA zu zwei Jahren Haft verurteilt wurde, weil er in Telefonanlagen von Unternehmen eingebrochen war, stellte fest, dass auf gut vier Fünftel der angegriffenen Vermittlungsrechner die voreingestellten Standardpassworte unverändert waren. Der Grund dafür könnte sein, dass die Anbieter von Internet-Telefonie abwiegeln und beruhigen. Unternehmen wie 1und1 preisen die Vorteile von VoIP an, warnen aber nicht vor den Risiken. Das wäre ja auch geschäftsschädigend. Die Risiken müssen andere vorstellen und die Unternehmen für mehr Sicherheit sensibilisieren.

Montag, 14.04.08

VoIP Outsourcing-Modelle im Mittelstand noch nicht akzeptiert

Wie aus der jüngsten Berlecon-Studie „VoIP und Unified Communications 2008 – Anforderungen und Pläne deutscher ITK-Entscheider“ hervorgeht, sind die deutschen ITK-Entscheider bislang nicht bereit, ihre VoIP- oder UC-Lösungen komplett aus der Hand zu geben. Zwar wünschen sich rund 40 Prozent der IT-Verantwortlichen in Unternehmen mit mehr als 100 Mitarbeitern, dass ein externer Dienstleister Wartung und Betrieb ihrer Telekommunikationsanlage übernimmt. Eine komplette Auslagerung der Hard- und Software können sich dennoch nur weniger als vier Prozent vorstellen. Über die Hälfte der Verantwortlichen zieht es vor, eine VoIP- oder UC-Lösung inhouse und von eigenem Personal betreiben zu lassen.

Dieses Verhalten liege laut Berlecon hauptsächlich daran, dass die Anbieter von Managed Services oder Hosting-Modellen statt auf die wichtigen Argumente wie Verfügbarkeit, Dienstqualität und Sicherheit noch auf das Preis/Kosten-Argument pochen. Doch genau die erstgenannten Themen dominieren mit großem Abstand die Entscheidung für oder gegen ein bestimmtes Betreibermodell. Kostengesichtspunkte stehen deutlich hinter diesen Kriterien zurück.

Montag, 07.04.08

10 Tips zur Nutzung von IP-Netzwerken

Auf portel.de wurde letzte Woche eine Liste mit zehn wichtigen Tipps für IT-Verantwortliche und IT-Fachkräfte zum Umgang mit IP-Netzwerken und Applikationen zur verbesserten Zusammenarbeit (Collaboration) veröffentlicht.

1. Planen Sie Ihr Vorhaben
2. Zapfen Sie die schlummernden Reserven der Konvergenz an
3. Mobilität ist der Schlüssel
4. Denken Sie global
5. Halten Sie es schlicht
6. Seien Sie auf dem Laufenden
7. Sparen Sie Zeit und Geld durch virtuelle Meetings
8. Steigern Sie das Kundenerlebnis
9. Achten Sie auf umfassende Sicherheit
10. Verwenden Sie Remote-Management-Tools

Die Inhalte zu den 10 Tipps gibt bei portel.de.

Donnerstag, 03.04.08

Studie: Mobile Breitbandtechnik und IPTV sorgen für Wachstum

Eine Studie von Arthur D. Little und Exane BNP Paribas über den europäischen Markt für Technologie, Medien und Telekommunikation geht davon aus, dass mobile Breitbandtechnik in Europa in den nächsten vier Jahren in 50 Prozent aller Haushalte genutzt wird.
Besonders in Deutschland sei das Wachstumspotenzial bei mobilen Breitbanddiensten besonders hoch, so die Analysten. Aber auch bei klassischen Breitbandanschlüssen im Festnetzmarkt bestehe ein hohes Wachstumspotenzial, die eine Durchdringung von bis zu 80 bis 90 Prozent der Haushalte in den nächsten fünf Jahren erreichen können.

Aber auch der Glasfaserausbau für breitbandige IPTV- und Voice-Anwendungen werden in Europa vorangetrieben, um die immer höheren Kapazitäten für Live-Anwendungen wie IPTV und Voice-over-IP zur Verfügung zu stellen.

Bezüglich der Preise sehen die Experten ein Ende des Preissturzes im Mobilfunk, die steigenden Umsätze mit mobilen Breitbanddiensten dürften die Mobilfunkunternehmen dann mittelfristig wieder auf die Gewinnspur bringen.

Die vollständige Studie kann im PDF-Format kostenlos herunter geladen werden.

Donnerstag, 27.03.08

Telekommunikation in Europa

Der 13. Bericht der Europäischen Kommission über den Stand des Telekom-Binnenmarkts sieht den Mobilfunk als stärksten Umsatztreiber an.

In Sachen Breitband liegt eine Durchdringung von 20 Prozent vor, wobei die Länder Dänemark, Finnland, die Niederlande und Schweden mit einem Anteil von über 30 Prozent Spitzenreiter sind. Auch das Vereinigte Königreich, Belgien, Luxemburg und Frankreich hatten einen höheren Breitbandversorgungsgrad als die USA mit 22,1 Prozent.

Insgesamt hat der europäische Telekom-Sektor ein Volumen von fast 300 Milliarden Euro, was etwa zwei Prozent des BIP der EU entspricht. Der Markt verzeichnete im vergangenen Jahr zudem ein Wachstum von 1,9 Prozent. Größter Sektor bleibt der Mobilfunk mit Umsatzsteigerungen um 3,8 Prozent auf 137 Mrd. Euro.

Alle Details gibt es in einer Pressemeldung der Kommission.

Donnerstag, 20.03.08

Online-Portal berechnet VoIP-Einsparpotenziale

Welches Einsparpotenzial verbirgt sich hinter Voice over IP? Diese Fragen stellen sich täglich immer mehr CIOs und IT-Manager. Der Kosten-Nutzen Faktor ist zurzeit einer der zentralen Diskussionspunkte bei der Einführung von VoIP und Unified Communications im Unternehmen.

Alcatel-Lucent hat nun die Antwort. Das Unternehmen startete laut der Computerzeitung jüngst ein Online-Portal, das Unternehmen bei der Ermittlung ihres persönlichen Einsparpotenzials unterstützt, das sie erzielen können, wenn sie ihren Sprach- und Datenverkehr auf IP umstellen.
Klar, dass das Unternehmen dies nicht ganz uneigennützig macht. Das Angebot ist Teil einer Vertriebsstrategie. Dabei wird potenziellen Kunden kostenlos verschiedene Beratungsleistungen angeboten: Eine Überprüfung der Netzarchitektur (Network Audit) – eine Überprüfung der Eignung für VoIP –, ein Green IT Audit zum Energieverbrauch und Empfehlungen zur weiteren Vorgehensweise.

Kommt es zum Vertragsabschluss, sind weitere deutliche Mehrleistungen ohne Preisaufschlag – etwa zusätzliche Lizenzen für IP-Telefonie und Unified Communications oder kostenlose Schulungen – möglich.
Das Vertriebsprogramm ist bis zum 30. Juni 2008 befristet.

Montag, 10.03.08

Technische Voraussetzungen bremsen Unified Communications

Laut einer Umfrage von Berlecon Research haben mehr als die Hälfte aller deutschen Unternehmen bisher weder die für die sinnvolle UC-Nutzung erforderliche VoIP-Techniken im Einsatz, noch konkrete Pläne zur Einführung. Von den befragten Unternehmen verfügen beispielsweise nur 38 Prozent über gemeinsame IP-Netze für Daten und Sprache und gerade einmal 25 Prozent nutzen eine IP PBX.
Das Ergebnis zeigt also, dass die Anbieter von Voice over IP (VoIP) und Unified Communications (UC) noch erhebliche ungenutzte Potenziale aktivieren können. Sie seien jedoch gefordert, die Bedenken der Unternehmen hinsichtlich Sicherheit und Administrierbarkeit auszuräumen. „Denn Sicherheit und Administrierbarkeit sind für 90 Prozent der Befragten die zentralen Entscheidungskriterien bei der Auswahl einer VoIP- bzw. UC-Lösung", so Berlecon-Analyst Philipp Bohn

Ein weiterer Trend, der sich mit der Studie abzeichnet, sind Managed-VoIP- und –UC-Services. Für rund 40 Prozent der Unternehmen stellt der Betrieb ihrer Kommunikationsinfrastruktur durch einen externen Provider eine attraktive Alternative zum Eigenbetrieb dar.

Grundlage der Analyse ist eine repräsentative Befragung von 150 CIOs und ITK-Entscheidern in deutschen Unternehmen mit mindestens 100 Mitarbeitern. Die Befragung wurde im Zeitraum Januar-Februar 2008 durchgeführt.´

Quelle: Portel.de

Mittwoch, 05.03.08

Der Knowledge Worker und sein Werkzeug

Herausforderungen wie Globalisierung, Mobilität, flexible Arbeitsmodelle und Teamarbeit prägen die heutige Arbeitswelt des Informationszeitalters. Zeitliche und räumliche Barrieren bei der Teamarbeit werden aufgeweicht oder ganz aufgelöst. Jeder Mitarbeiter sollte im Idealfall von jedem Punkt der Erde aus an notwendige Informationen kommen, mit Kollegen diskutieren oder Kundenmeetings halten können. Diese oftmals als „Knowledge Worker“ bezeichneten mobilen Angestellten werden heute mit einer Vielzahl von Kommunikationsmitteln ausgerüstet. Zu den stationär verfügbaren Instrumenten kommen mobile Geräte wie Laptops, PDAs oder Smartphones. Zu den klassischen Kommunikationsmitteln Brief, Telefon und Fax sind E-Mail, Instant Messaging, Audio-, Video- und Web-Konferenzen hinzugekommen. Dabei wird kein Kommunikationsmittel durch ein anderes komplett abgelöst, die Kommunikation verteilt sich auf mehrere Kanäle, die leider immer noch isoliert nebeneinander arbeiten. Die Experton Group sieht im Management dieser Kanäle eine neue Herausforderung der modernen Kommunikationswelt. Die Lösung heißt: Unified Communications.

Unified Communications integriert die bisher voneinander isolierten Kommunikationsmittel wie Telefon, Web-, Video- und Audiokonferenzen, Instant Messaging, E-Mail, Fax, auf dem PC und mobilen Endgeräten. Zusätzlich informieren Presence-Funktionalitäten über die Erreichbarkeit einer Person. Die UC-Lösung wird zum Single Point of Contact für alle Kommunikationsmöglichkeiten.

Ein ausführlicher Beitrag zur Business-Kommunikation im 21. Jahrhundert ist bei der Experton Group zu finden.

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