Dienstag, 31.08.10

Skype drängt mit Skype Connect 1.0 auf den B2B Markt

Der Anbieter der kostenlosen VoIP Telefon-Software Skype drängt mit Macht auf den B2B Markt. Was als Geschäftskundenprodukt Ende 2009 unter dem Namen Skype-für-SIP in den Betatest ging, wird ab sofort unter dem Namen Skype Connect 1.0 offiziell vermarktet. Das meldet heute das Internet-Magazin golem.de.

Skype Connect 1.0 ist eine SIP-Anbindung für Telefonanlagen und erlaubt Unternehmen, ihre bestehenden Telefonanlagen mit Skype für aus- und eingehende nationale wie internationale Gespräche zu verbinden. Telefoniert wird über die bestehende Telefonanlage, die die Gespräche aber über Skype weiterreicht, statt sie über herkömmliche Telefonleitungen oder andere VoIP-Anbieter zu routen. Abgerechnet wird nach Skype-Standardpreisen.

Auch eingehende Gespräche, die über Skypes Click-&-Call-Buttons im Web ausgelöst werden können über Skype abgewickelt werden. Dabei werden die bestehenden Verwaltungsfunktionen der eigenen Telefonanlage verwendet, beispielsweise eine automatische Anrufverteilung, Telefonkonferenzen, Voicemail und Anrufaufzeichnungen.

Laut golem konnte Skype seit dem Start der Beta bereits rund 2.400 Kunden für den neuen Dienst gewinnen und die Lösung an Telefonanlagen von Avaya, Cisco, SIPfoundry, ShoreTel und andere anpassen. Über IP-Gateways lassen sich auch ältere, nicht IP-basierte Telefonanlagen an Skype anbinden. Mit dem Skype Manager steht zudem ein webbasiertes Verwaltungswerkzeug zur Verfügung, mit dem sich Skype Connect für das eigene Unternehmen anpassen lässt.

Freitag, 20.08.10

UC: Businessintegration stärker in den Fokus rücken

Effizienz ist eine beliebte betriebswirtschaftliche Kenngröße. Die Effizienz von Geschäftsprozessen ist entscheiden für Erfolg oder Misserfolg. Heute rückt zunehmen die Effizienz der Kommunikation in den Fokus der Unternehmen. Ein Bericht in der IT-Business zeigt, wie Kommunikationseffizienz durch die Integration von UC in betriebswirtschaftliche Applikationen erreicht werden kann.

Dabei geht es sowohl um die externen Kommunikationsprozesse mit Kunden, Lieferanten, Partnern als auch um interne Kommunikationsprozesse zwischen Teams, Vertrieblern, Außenstellen oder Home Offices.

Ein Schritt ist über die sogenannte Konvergenz bereits getan. Das Zusammenwachsen von Fest- und Mobilfunknetzen in der Enterprise Fixed Mobile Convergence (eFMC) ist ein Beispiel dafür. Oder die Einführung von Unified Messaging mit der Möglichkeit, unterschiedliche Kommunikationsarten an einem zentralen Ort, wie der Inbox eines E-Mail-Systems, zu empfangen: Voice Messages, E-Mails, Instant Messaging und Faxsendungen.

Jetzt geht es um die nahtlose Einbindung von Kommunikationsfunktionen in typische Büro-Anwendungen wie Microsoft Office und zuletzt um die Verknüpfung von UC-Funktionen mit den Geschäftsprozess-Applikationen wie ERP-, CRM-, SCM- oder Produktionssysteme.

Wie das in der Praxis aussieht z.B. im Call-Center oder Außendienst, erklärt die ausführliche Version.

Dienstag, 10.08.10

UC Standards sind nur ein Teil des Erfolges

Im Juni berichteten wir von dem neuen UC-Interoperability-Forum, das eine Standardisierung und damit den endgültigen weltweiten Durchbruch von Unified Communication and Collaboration bringt. Jetzt sieht die Welt laut der Experton-Analysten Wolfram Funk und Axel Oppermann schon wieder anders aus. In einem Bericht des Magazins "Channel Partner" behaupten die beiden, dass Standardisierung die Probleme mangelhafter Interoperabilität nicht völlig aus der Welt schaffen können.

Die Anbieter könnten mit auf Standards basierenden Lösungen und Schnittstellen zwar eine Grundbedingung für Interoperabilität schaffen. Standards per se sorgen jedoch nicht automatisch für Interoperabilität. Häufig lassen Standards erheblichen Implementierungsspielraum, wie es am Beispiel SIP (Session Initiation Protocol) deutlich wird.
Ein wesentlicher Baustein des Erfolges von UC Projekten sei nach Ansicht der Experten eine ganzheitliche Vorgehensweise.

Zunächst gelte es, den "Business Case" für die konkret geplanten UC-Vorhaben bereits in der Planungsphase zu formulieren. Außerdem müsse sich das Unternehmen den Überblick über das UC-Ökosystem verschaffen. Ziel müsse es sein, offene Lösungen zu beschaffen, die mit anderen Produkten interagieren, um einen reibungslosen Austausch von Daten und Informationen zu erreichen.

"Zu guter Letzt müssen Anbieter identifiziert werden, die die spezifischen Interoperabilitätsanforderungen des Unternehmens befriedigen können. Unterstützt ein Anbieter anerkannte Standards, legt er seine Programmierschnittstellen offen, pflegt er ein solides Netzwerk an ISV-Partnern (Independent Solution Vendors), und hängt der Erfolg seines Geschäftsmodells von Offenheit gegenüber Drittanbietern ab, so sind dies positive Zeichen.", so der Bericht weiter.

Quelle Channel Partner

Mittwoch, 04.08.10

Leichte Erreichbarkeit ist der größte Nutzen von UCC

Und wieder hat sich jemand die Mühe gemacht, eine Befragung von Unternehmen zum Thema " Unified Communications and Collaboration (UCC)" durchzuführen. Dieses Mal war es das Magazin SearchNetworking.de. Die Umfrageergebnisse wurden zwar schon im April 2010 vorgestellt, die Schwesterpublikation der SearchNetworking.de, IT-BUSINESS, stellt die nun die Ergebnisse noch komprimiert vor.

Auf die Frage zum Nutzen von UCC gaben die meisten (90 Prozent) die leichte Erreichbarkeit an. Je 87 Prozent nannten die wirkungsvollere mobile Kommunikation sowie die punktgenau steuerbare Kommunikation. An dritter Stelle auf der Vorteilsskala steht die effizientere Zusammenarbeit (85 Prozent).

Als wichtigste UC-Funktionen wurden Document-Sharing und die Verschmelzung von Kommunikationformen (beide je 88 Prozent) genannt, die Erreichbarkeit unter einer einzigen Telefonnummer kam auf Platz zwei (86 Prozent).

Bei den Hemmnissen und Problemen bei der Einführung einer UC-Lösung wurden wie immer Sicherheitsbedenken (76 Prozent) sowie der große Aufwand (70 Prozent) vorweg genannt. An dritter Stelle schließlich werden die Kosten aufgeführt (62 Prozent).

Eine Lösung könnten hierfür UC as a Service oder Managed Services sein. Allerdings erklärten acht Prozent der Teilnehmer, von gehosteten Lösungen oder Managed Services im Bereich UC noch nichts gehört zu haben. Neun Prozent nutzen derartige Angebote bereits und 24 Prozent ziehen diese Option in Erwägung, während 47 Prozent diese ablehnen.

Donnerstag, 29.07.10

Die acht häufigsten Fehler bei der Umsetzung von Unified-Communications

Das Magazin chip online veröffentlichte gestern einen Artikel, der die acht häufigsten Fehler bei der Umsetzung von Unified-Communications-Projekten nennt.

Die Punkte sind so kurz und knackig, dass eine Zusammenfassung schwer fällt. Deshalb hier der Verweis auf das Original zum Nachlesen.

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Dienstag, 20.07.10

Smartphone bedrohen die Mobilfunknetze der Welt

Im Communication-Blog geht es nicht immer nur um Unified Communications und Unified Messaging. Es geht um Kommunikation. Und in diesem Zusammenhang berichtet die Zeitschrift Network Computing von einem Problem in den Mobilfunknetze der Welt, das durch die explosionsartige Vermehrung der Smartphones, insbesondere des iPhones, hervorgerufen wird. Es geht konkret darum, dass Smartphones im Gegensatz zu PCs mit mobilem Internetanschluss "signalisieren".

"Smartphones generieren zwei Arten von Netzwerkverkehr. Zum einen handelt es sich um den eigentlichen Inhalt, etwa eine E-Mail für den Anwender. Zum anderen erzeugen die Devices Signalisierungs-Daten. Diese Signalisierung sorgt dafür, dass ein Mobilfunknetz funktioniert. Netze, Applikationen und Endgeräte können miteinander in Kontakt treten. Um eine Sitzung im Mobilfunk zu initiieren, braucht es ein erstes Signal, um sich einer Basisstation bekannt zu machen. In übertragenem Sinn steckt man einen Stecker an. Wird die Verbindung beendet, wird der Stecker gezogen, beziehungsweise die Session durch ein weiteres Signal beendet.

Laptop-Anwender benötigen oftmals tatsächlich nur diese zwei Signale: die Website wird aufgerufen und geschlossen oder der Download einer Präsentation gestartet und beendet. Zwischendurch bleibt die Session bestehen und der Laptop aktiv."

Bei Smartphones funktioniert das anders. Zum einen, weil sie - um Batterie zu sparen - schnell in einen Schlafzustand geführt werden. Apple ist mit dem iPhone ganz besonders schnell dabei. Jedes Mal, wenn der Schlafzustand beendet wird, meldet sich das Phone wieder an, es signalisiert. Manche Applikationen rufen z.B. alle 2 Minuten E-Mails ab. Jedes Mal wird das Smartphone aufgeweckt. Der Anwender zieht also ständig den Stecker und stöpselt erneut ein. Der Signalverkehr wächst ins Unermessliche.

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Donnerstag, 15.07.10

Telefonanlagen aus dem Netz stehen vor dem Durchbruch

"Virtuelle Telefonanlagen", "Telefonanlagen aus dem Netz" oder "IP-Centrex-Lösungen" - es gibt viele Bezeichnungen für virtuelle Telefonanlagen, jedoch sind alle diese Begriffe 61 Prozent der mittelständischen Entscheider in Deutschland kein Begriff. Dies zumindest besagt eine aktuelle von Nfon in Auftrag gegebenen Studie. Offenbar, so eine Berlecon Spotlight-Analyse, scheint das Lösungskonzept der Telefonanlage aus dem Internet und vor allem der Business Case deutschen Anwenderunternehmen noch weitgehend unbekannt zu sein.
Dennoch sieht Berlecon eine Chance, dass sich "Voice as a Service" durchsetzen wird.
Zum ersten, weil die Akzeptanz im Zuge des Hype um Cloud Computing, SaaS und Virtualisierung auf Anwenderseite kontinuierlich zunehmen wird. Zu deutlich werden zurzeit die Vorteile webbasierter IT-Lösungen hervorgehoben.
Zum zweiten, weil sich IP-basierte Kommunikationstechnologien rasant verbreiten. Während 2008 nur 25 Prozent der deutschen Unternehmen über eine IP-PBX verfügten, waren es 2009 bereits 45 Prozent.
Zum dritten nimmt das Angebot von "Voice-as-a-Service-Lösungen" derzeit deutlich zu.
Allerdings, so Berlecon Analystin Melanie Flug, müssen Anbieter es schaffen, die Praxisrelevanz ihrer Lösungen in den Vordergrund zu stellen. Sie müssen überzeugend vermitteln, dass die Lösungen in der Praxis den Anforderungen von Unternehmen an Sicherheit, Verfügbarkeit und Sprachqualität gerecht werden.

Den ausführlichen Report gibt es unter http://www.berlecon.de.

Dienstag, 06.07.10

Europas Firmen bündeln Kommunikationskanäle nicht mit UC

"Europäische Unternehmen gehen bei der Einführung von Unified Communications (UC) und Collaboration nicht koordiniert vor", diese Behauptung ist aus einer Befragung des Software- und Service-Anbieters Aspect entstanden und war jüngst im Magazin "Network Computing" zu lesen.

Die Umfrage »Unified Communications Trends in Europa« untersuchte die Einstellung von Unternehmen zu Unified Communications (UC) und fragte ab, mit welchen Auswirkungen auf den Unternehmenserfolg sie rechnen.

Dabei gaben 56 Prozent der Umfrageteilnehmer an, sechs Kommunikationskanäle oder mehr im Einsatz zu haben. Dazu gehörten E-Mail, mobile Endgeräte, herkömmliche Sprachverbindungen (PSTN/PBX), Conferencing, VoIP, Instant Messaging (IM), Dokumenten-Sharing, Präsenzinformationen (Presence) und Video. Allerdings führen nur 17 Prozent der Unternehmen diese Kanäle auf einer Unified-Communications-Plattform zusammen.

Via Network Computing

Allerdings, so der Bericht, gehen An die 41 Prozent der Teilnehmer davon aus, innerhalb der nächsten zwei Jahre eine einheitliche Plattform einzusetzen. Das sind dann insgesamt 58 Prozent, die bis 2012 die Kanäle auf einer Unified-Communications-Plattform zusammenfassen.
Klar ist, dass selbst 2010 immer noch bei 42 Prozent der europäischen Unternehmen eine Koordination der Multi-Channel-Kommunikation fehlt. Warum dann aber mit der Headline " Europas Firmen machen Fehler bei Unified Communications" lockt, bleibt wohl ein Geheimnis der Autoren. Denn dieses Ergebnis sollte eher heißen " Europas Firmen bündeln Kommunikationskanäle nicht mit UC"

Der Executive Summary der Studie nach Registrierung kostenlos zum Download zur Verfügung unter www.UC-trends.de.

Dienstag, 29.06.10

Grüne IT beschleunigt Unified Communications Wachstum

Die Analysten der Gruppe Unified Communications & Collaboration bei Frost & Sullivan sehen grüne IT als eine treibende Kraft bei der Einführung von Unified Communications & Collaboration (UCC). Ein heute erschiener im Magazin "Funkschau" ein Kommentar von Dorota Ovieda, Analyst der Gruppe Unified Communications & Collaboration bei Frost & Sullivan, untermauert dies.

„Eine grüne IT-Strategie wird für Organisationen in den öffentlichen und privaten Sektoren immer notwendiger. Unternehmen beginnen, auf die Auswirkungen des Klimawandels und die steigenden Energiekosten zu reagieren, indem sie Maßnahmen zur Reduzierung der Emission von Treibhausgasen umsetzen." Und genau eine solche Maßnahme ist der Einstieg in Unified Communications & Collaboration. Werkzeuge wie Telepresence- und Conferencing-Lösungen sind effizienter und belasten weniger die Umwelt.

Beispiel Geschäftsreisen
Telepräsenz und UC-Tools bieten Lösungen in Form von virtuellen Meetings, durch die traditionelle Kommunikation von Angesicht zu Angesicht immer mehr an Notwendigkeit verliert. Geschäftsreisen werden weniger und Unternehmen belasten weniger die Umwelt.

Beispiel Home Office und Telearbeit
UC bieten eine vollständige Palette von Kommunikations-Tools, zum sicheren Zugang zu Unternehmensnetzwerken. Mitarbeiter, die von zu Hause arbeiten, können dies mit derselben Sicherheit und Effizienz tun, wie im Büro. Zudem sollen Heim- und Telearbeit zu verringertem Bedarf an Büroräumen führen und damit Heiz- und Stromkosten einsparen. Langfristig können so auch die umweltbelastenden Auswirkungen von Büroneubauten vermieden werden.

Donnerstag, 24.06.10

Handelsblatt-Studie zeigt Vorteile von UC beim Veränderungsmanagement

Change Management ist in den meisten Unternehmen ein hochaktuelles Thema. Vor allem Kostensenkungsmaßnahmen treiben die Unternehmen an, Veränderungsvorhaben voranzutreiben. Das ist unter anderem das Ergebnis einer Handelsblatt-Studie „Handelsblatt Trend Change Management: Wie moderne Kommunikation Unternehmen schlagkräftig macht“. Demnach räumen 82 Prozent der Befragten Veränderungsvorhaben derzeit eine hohe Priorität ein.

Doch es ging in der Studie auch um den Einsatz von Unified Communications im Veränderungsmanagement. Diese sollen das Management dabei unterstützen, vorhandene Kapazitäten im Rahmen des Change Management möglichst effizient auszuschöpfen. Denn drei Viertel der Manager beklagen fehlende materielle oder personelle Ressourcen beim Change Management. Und auch die Einbindung möglichst aller Mitarbeiter in die Change-Kommunikation ist ein wichtiges Ziel, das durch UC erreicht werden kann. Hier nennen 45 Prozent der Befragten den Punkt „Informationen werden nicht gleichmäßig verteilt, nicht jeder ist auf demselben Stand“ als zentrales Problem.

Verwunderlich ist in diesem Zusammenhang dann aber das Ergebnis, dass nur die wenigsten deutschen Unternehmen bei der Information ihrer Mitarbeiter über Veränderungen solche Kommunikationsmittel einsetzen: Videokonferenzen und Instant Messaging jeweils 13 Prozent, Audiokonferenzen und Webcasts jeweils 9 Prozent und Webkonferenzen lediglich 6 Prozent. Das wiederum liege an der Angst vor vermeintlich hohe Kosten.

Diejenigen, die beim Veränderungsmanagement dann aber auf audiovisuelle Unterstützung setzen, sind mit 72 Prozent Anteil mit der Umsetzung zufrieden. Umgekehrt liegt die Zufriedenheit mit dem Change Management bei denjenigen, die keine Audio- und Videokonferenzen genutzt haben, bei lediglich 36 Prozent.

Für den Handelsblatt Trend wurden im Auftrag von Damovo und Cisco im März 2010 insgesamt 224 Fach- und Führungskräfte in großen und mittelständischen Unternehmen (ab 100 Mitarbeitern) aus verschiedenen Branchen zum Thema Change Management befragt.

Mehr Details zu Studie gibt es u.a. IT Business

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