Freitag, 05.02.10

Skype und Sipgate im Vergleich

Kommunikation per Voice over IP spart Kosten. Doch kleine und mittlere Unternehmen scheuen Integration wie auch Administration. Das Magazin ZDNet hat die zwei Hosting-Angebote von Skype und Sipgate einmal verglichen.

Beide Unternehmen bzw. Lösungen haben das Segemtn der kleineren und mittleren Unternehmen im Blick: beide bieten jeweils eine eigene Business Lösung an, denen im Bericht auf den Zahn gefühlt wurde. Skype Business beziehungsweise Sipgate Team sind beides Lösungen, mit denen KMU VoIP nutzen können, ohne dazu eine komplett neue Telefonanlage kaufen zu müssen - VoIP as a Service.

In der Technologie liegen aber die gravierenden Unterschiede: Sipgate setzt für seinen Dienst auf Session Initiation Protocol, kurz SIP. Dabei handelt es sich um einen offenen Standard, der allen VoIP-Anbietern und Hardware-Herstellern zur Verfügung steht. Skype nutzt dagegen ein eigenes, proprietäres Protokoll für die Übertragung der Sprachdaten, welches der Anbieter nicht öffentlich zugänglich macht.

Zu den Vor- und Nachteilen sagt ZDnet folgendes:

"Kommt SIP zum Einsatz, kann der Nutzer zwischen verschiedenen Herstellern und Diensten wählen. Zudem können die Anbieter recht einfach untereinander kooperieren um etwa kostenlose Gespräche zwischen verschiedenen SIP-Netzen zu realisieren. Soll das Protokoll aber mit neuen Funktionen, etwa einer Verschlüsselung, erweitert werden, können sich die Verhandlungen und Ratifizierungen lange hinziehen. Skype dagegen verfügt über die Voraussetzungen, neue Funktionen relativ einfach zu integrieren. Da der Hersteller die komplette Kontrolle über das Protokoll hat, sind zusätzliche Funktionen wie eine 256-Bit-Verschlüsselung der Übertragungen oder das Upgrade des genutzten Sprach-Codecs kurzfristig möglich. Dafür wartet Skype mit deutlich weniger kompatiblen Endgeräten auf, auch gibt es keine Kooperationen mit anderen VoIP-Anbietern."

Im Enterprise-Umfeld scheint der Trend klar zu den SIP-basierten Lösungen zu gehen. Sie sind einfacher und flexibler in die bestehende IT-Architektur zu integrieren. Deshalb bietet auch Skype seit einiger Zeit die Beta-Version Skype for SIP zum Test an.

Das Fazit der Redaktion lautet:

Sipgate Team eignet sich hauptsächlich für Unternehmen, deren Mitarbeiter wenig unterwegs sind oder die vor allem klassische Telefon-Hardware weiter nutzen möchten. Dank SIP steht ein großes Angebot an Endgeräten zur Verfügung. Das Softphone ist zudem eine Alternative, die sich vor allem unterwegs lohnt. Funktionen wie Instant Messaging, Screen-Sharing oder Videotelefonie sind zwar im Paket nicht enthalten, lassen sich aber mit zusätzlichen Produkten oder separater Hardware nachrüsten.

Skype Business setzt dagegen in erster Linie auf Collaboration-Features und ermöglicht eine kostengünstige Kommunikation über Landesgrenzen hinweg. Mit dem Skype-Client sieht man auf einen Blick, ob das Gegenüber gerade erreichbar ist. Neben den praktischen IM-Funktionen lassen sich darüber auch zusätzlich Dateien austauschen oder Videotelefonate führen. Ein Plus ist die Verschlüsselung der Übertragungen. Der Client für den PC ist ausgereift und zudem für sämtliche Betriebssysteme verfügbar - er bindet den Nutzer allerdings für die meisten Funktionen an Notebook oder Desktop. Skype-fähige Endgeräte und Smartphone-Clients gibt es zwar, die Auswahl ist aber begrenzt. Zudem werden nicht alle Funktionen unterstützt. Negativ ist ferner, dass man nicht ohne weiteres einen allgemein zugänglichen Account einrichten kann, der etwa in einem Konferenzraum genutzt wird. Es spricht in der Praxis allerdings nichts gegen den Einsatz beider Dienste.

Freitag, 29.01.10

Studie: VoIP ist die Basis für Trends in der Callcenter-Branche

Eine Umfrage unter 200 Führungskräften aus der deutschsprachigen Callcenter-Branche zeigt, dass 2010 die Investitionen im Bereich der Technologien zur Automatisierung und zum Self-Service liegen. Damit gehe laut Funkschau, "der Trend weiter, Mitarbeiter von Standardanfragen zu entlasten. Damit werden Personalkosten eingespart. "Da sich VoIP als Basistechnologie durchgesetzt hat, können Ersatzinvestitionen im Bereich Telekommunikation nun verstärkt beginnen.

Zu den Themen für 2010 befragt, gaben die Führungskräfte sehr oft das Thema „Datenschutz“ an. An zweiter Stelle befindet sich bereits das Thema „Mindestlohn“. Das Verbot von Kaltanrufen bei Privatleuten beschäftigt die Branche an dritter und vierter Stelle, wenn es um das Einverständnis für Kaltanrufe und die neuen rechtlichen Rahmenbedingungen geht.
Die Studie wurde im Dezember 2009 von der Interessengemeinschaft der Contactcenter Ausrüster (ICCA) durchgeführt.

Die ausführliche Darstellung der Studie mit der Differenzierung nach Callcenterdienstleistern und internen Callcentereinheiten können Sie kostenlos unter http://www.erfolgreiches-callcenter.de herunterladen.

Donnerstag, 21.01.10

CeBIT 2010: MCA präsentiert neues Unified-Communications-Cockpit, neue Werte mit optimierten Prozessen, neue Finanzierungsmöglichkeiten

CeBIT
Die MCA GmbH stellt auf der CeBIT, Halle 5, Stand D60, Infopoint 45, erstmals den Konvy Communication Cockpit Integrator vor, eine universelle Informations- und Kommunikationsschnittstelle für mobile und stationäre Endgeräte. Er fungiert einerseits als Daten- und Kommunikationsdrehscheibe, der sich Daten aus sämtlichen Unternehmenslösungen holt und mit Telekommunikationsfunktionen wie Sprachkommunikation, (Instant) Messaging, Mail, SMS oder Präsenz- und Statusanzeige integriert. Andererseits dient er als Cockpit-Oberfläche, die diese Daten übersichtlich anzeigt und die Kommunikationswerkzeuge bedienerfreundlich zur Verfügung stellt.

Der Communication Cockpit Integrator ergänzt das komplette Unified-Communications-Produktspektrum, das unter anderem Lösungen für Computer Telefonie Integration (CTI), VoIP, Unified Messaging und klassisches Computer-Faxen umfasst.

Neben der Lösungsinnovation stellt MCA in Hannover vor, wie sich mit Unified Communications Kommunikations- und Geschäftsprozesse optimieren und damit letztendlich über Kosteneinsparungen und Umsatzsteigerungen Unternehmenswerte steigern lassen. Als besonderen Service hat MCA eine Software-Finanzierungsfibel zusammengestellt, die Förder- und Subventionsmöglichkeiten für Software-Investitionen oder die dafür notwendigen Beratungen vorstellt.

Donnerstag, 14.01.10

Verdrängen Smartphones bald den PC als Internetzugang?

Machtwechsel bei den Endgeräten zum Internetzugang: Laut Gartner sollen bis 2013 Mobilfunkgeräte den PC als das gängigste Gerät für den Internetzugang überholt haben. Bis dahin werde die Zahl der Computer weltweit auf 1,78 Milliarden steigen, die der internetfähigen Handys allerdings auf 1,82 Milliarden, schreibt Welt-online und bezieht sich auf eine neue Gartner Studie.

Demzufolge werden sich auch die die Webseiten ändern. Sie werden mehr auf die Bedürfnisse der Nutzung auf kleinen, mobilen Bildschirmen zugeschnitten werden müssen. Wer dem Trend nicht folgt, ist schnell raus.

Zurzeit, so der Bericht, scheint die PC Industrie noch nicht unter den neuen Handys mit mobilen Internetzugängen zu leiden. Konnten die PC-Hersteller Im vergangenen Jahr ihre Verkaufszahlen doch noch einmal um 5,2 Prozent steigern. Die Zahl der verkauften PCs und Laptops stieg damit auf 306 Millionen.

Allerdings, so das Internetportal ECIN, "wurden im letzten Jahr bereits 34 Prozent mehr Mobiltelefone für Internetaktivitäten benutzt als in 2008; die Zahl der mobilen Anwender stieg damit von 42,5 Millionen auf 56.9 Millionen an."

Freitag, 08.01.10

»UCC Scorecard Nutzenmodell« soll Erfolg besser bewerten

Die Experton Group hat ein »UCC Scorecard Nutzenmodell« entwickelt, das neben den harten monetären Aspekten der ROI-Analyse auch weiche Faktoren wie die Verbesserung der Beziehung zum Kunden, der internen Prozesse oder auch übergreifende Aspekte wie die CO2-Bilanz eines Unternehmens einbezieht. Diese Aspekte werden als »Kunden-Sicht«, »Interne Prozess-Sicht« und »Lernen und Wachsen« bezeichnet. Ein Vergleich zwischen dem Status-Quo und den geplanten Veränderungen zeigt auf, wie gut die Verbesserungen durch den UCC-Einsatz sein können.

Mit dem Scorecard-Ansatz soll verhindert werden, dass ein UCC-Projekt zur einer reinen Kosten-Reduzierungs-Angelegenheit verkommt. Dahinter steht die Einsicht, "dass UCC Verbesserungen in Bereichen der Kommunikation bringt, die mehr mit Geschäftsprozessen als mit der dahinter stehenden IT-Infrastruktur zu tun haben."

Was hinter den einzelnen weichen Faktoren »Kunden-Sicht«, »Interne Prozess-Sicht« und »Lernen und Wachsen« steckt, ist auf den Seiten der Network Computing zu erfahren.

Dienstag, 29.12.09

IT-Branche geht optimistisch in das neue Jahr

Laut dem Handelsblatt geht die IT-Branche optimistisch in das neue Jahr. In einem Bericht, der in der Online Ausgabe erschienen, ist beruft sich das Magazin auf die Expertenmeinungen des Branchenverbandes BITKOM und der Beratungshäuser Gartner, IDC-Consulting und PAC.
Sie alle rechnen damit, dass die Unternehmen wieder mehr Geld in Technik investieren, die diesen hilft, ihre Prozesse zu verbessern und weiter Kosten zu senken.

Der Bitkom geht davon aus, dass der IT-Markt (Hardware, Software, Services) im Jahr 2010 in den EU-Ländern wieder um 0,6 Prozent wachsen und die Marke von 300 Mrd. Euro übersteigen wird. Die Marktforscher von Gartner prognostizieren weltweit sogar ein Plus von 3,3 Prozent für das kommende Jahr. IDC ist da zurückhaltender und erwartet ein moderates Wachstum weltweit.

Im Mittelpunkt stehen Investitionen, die den Firmen helfen, die Kosten weiter zu reduzieren und das Kundenmanagement verbessern. Zudem sehen die Experten ein IT-Wachstum bedingt durch das neue Microsoft-Betriebssystem Windows 7. Das neue Betriebssystem begünstige z.B. auch Kommunikationsmöglichkeiten, die eine Zusammenarbeit im Unternehmen erleichtern und unter dem Begriff " Unified-Communication und Collaboration UCC" zusammengefasst werden.

Unified Communication gewinne an Fahrt meint der IT-Branchenverband Bitkom. Die Technik sei deutlich zuverlässiger geworden. Eine schnelle Datenverbindung vorausgesetzt, seien Videokonferenzen in der Krise für viele Firmen ein Ersatz nicht nur für Konferenzen innerhalb des Unternehmens, sondern auch für Treffen mit Kunden geworden.

Mittwoch, 23.12.09

Der neue voice compass ist da!

Auf mehr als 780 Seiten bietet das Fachbuch verständliche Informationen und Erklärungen rund um Sprachanwendungen, Mobile Marketing und Sicherheit von Anwendungen mit IP und VoIP.

Gespickt mit Praxisbeispielen und ergänzt um Firmenprofile und Vergleichstabellen ist der voice compass das Standardwerk für Entscheider und Manager der Kommunikationswelt. Schwerpunkt ist das Trendthema Unified Communications (UC). Der voice compass lichtet den Dschungel der Definitionen und stellt das umfangreiche Thema neutral, transparent und klar verständlich dar. Die Mitarbeit und Unterstützung internationaler Experten wie Don van Doren, Marty Parker und Nicole Dufft garantiert einen hohen Nutzwert durch praxisorientierte Anwendungsbeispiele und weitreichendes Expertenwissen.

Die neue Ausgabe (R)Evolution in der Kommunikation ist bereits die dritte Ausgabe des Kompendiums.Bestellen kann man den voice compass – (R)Evolution in der Kommunikation im online Shop unter www.voice-compass.com.

Mittwoch, 16.12.09

Spotlight-Analyse: UCC im Jahr 2010

Die Analysten von Berlecon sehen optimistische Zeiten für den Bereich Enterprise Communication & Collaboration. Als Gründe sieht Berlecon die wachsende Bedeutung von UCC als Weg zur Optimierung der internen und externen Zusammenarbeit und als Mittel zur Integration immer neuer Kommunikationstechnologien und -plattformen wie iPhone, Skype oder Facebook. Zudem hätten viele Unternehmen endlich ihre IT und TK organisatorisch zusammengeführt und in eine VoIP- und UC-fähige Infrastruktur investiert.

Laut einer aktuellen Spotlight-Analyse erwartet Berlecon Research eine dynamische Entwicklung in den folgenden Segmenten:

UC+C-Plattformen
UCC in der Cloud
UCC Managed Services
UC meets Business
Mobile Business 2.0
UC in der Kundenkommunikation und Virtuelle Contact Center

Freitag, 11.12.09

ICT Research Board lädt CIOs und ICT-Entscheider zur Zusammenarbeit

Wie kommen CIOs und ICT-Entscheider im Unternehmen bei der Anschaffung einer Telefonanlage an verwertbare und objektive Informationen für die richtige Entscheidung? Über Marktbefragungen und Studien. Diese erfassen die Einschätzung einer breiten Masse von Unternehmen zu Strategien beim ITK-Einsatz, zur Kompetenz und Verlässlichkeit von Anbietern oder zu aktuellen Marktpreisen.

Um qualitativ hochwertige Marktbefragungen durchzuführen und ein unternehmensübergreifendes Netzwerk für den Austausch mit ITK-Entscheidern zu schaffen, haben Berlecon Research und Pierre Audoin Consultants (PAC) gemeinsam mit dem Marktforschungsunternehmen Psephos das ICT Research Board gegründet.

Das Board ist eine Plattform für den intensiven Wissensaustausch zwischen ICT-Entscheidern in Unternehmen und den Analysten von PAC und Berlecon. Darüber hinaus bildet es ein Panel für qualifizierte Umfragen und Interviews zu zentralen strategischen ICT-Themen unter CIOs und ICT-Entscheidern der Region Deutschand, Österreich, Schweiz. Um die Qualität der Befragungen und die Integrität der Daten zu sichern, arbeiten Berlecon und PAC mit dem Institut für Markt-, Politik- und Sozialforschung PSEPHOS GmbH zusammen.

Das ICT Research Board verbindet das wertvolle Know-how und die Erfahrung von ICT-Entscheidern in Unternehmen mit fundierten Ergebnissen aus Marktanalysen und Forschung.
Interessierte Personen sind eingeladen, Mitglied im Board zu werden und sich aktiv an Befragungen und Expertengesprächen zu beteiligen. Sie erhalten im Gegenzug relevante Informationen zu wichtigen ICT-Themen und Markttrends aus erster Hand und können auf dieser Grundlage fundierte Technologie- und Strategieentscheidungen treffen.

Die Mitgliedschaft ist kostenfrei und unverbindlich.
Ausführliche Informationen unter http://ict-researchboard.de/

Montag, 07.12.09

Skype für PBX- oder UC-Systeme

Laut einer Meldung in der Funkschau können Unternehmen die kostenlose VoIP-Software Skype nun mit PBX- oder Unified Communications (UC)-Systemen nutzen. Mit dem neuen Skype für SIP-Beta sollen sich so Kosten bei internationalen Gesprächen sparen sowie die Erreichbarkeit für Kunden auf der ganzen Welt verbessern lassen.
Die Funkschau beschreibt dankenswerterweise auch direkt, was man tun muss, um Skype für SIP-Beta nutzen zu können.

Notwendig ist das kostenlose webbasierte Skype Control Panel. Mit dieser webbasierten Lösung können Unternehmen die Nutzung von Skype im Unternehmen von einem zentralen Punkt aus steuern. Sie soll neben der zentralisierten Abrechnung auch die einfache Zuweisung von Skype-Guthaben, -Abonnements und -Online-Nummern, sowie umfangreiche Berichtsfunktionen über die Nutzung und die Kommunikationskosten unterstützen. Auch die Verwaltung von internen Mitarbeiterkonten wird möglich.

Notwendig ist auch ein monatliches Kanal-Abonnement bei Skype. Pro erworbenem Kanal kann jeweils ein eingehender oder ein ausgehender Anruf geführt werden. Zur Öffnung des Skype für SIP-Beta-Programms bietet Skype die monatliche Abonnementsgebühr zu einem ermäßigten Einführungspreis von nur 4,95 Euro pro Kanal an.

Skype-Gespräche, die auf dem SIP-fähigen PBX- oder UC-System eingehen, sind für Skype-Nutzer kostenlos. Anrufe auf Festnetz- oder Mobilfunkanschlüssen, die über die Skype für SIP-Lösung getätigt werden, werden auf Basis der standardmäßigen Skype Minutenpreise abgerechnet (ggf. wird eine Verbindungsgebühr berechnet).

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