Mittwoch, 01.07.09

Management-Tools sollen zur höheren Akzeptanz von UC führen

Einem Bericht im Online Magazin eWeekEurope zufolge sollen Applikationen zur Messung, Kontrolle und Analyse von UC-Lösungen (Management-Tools) zu mehr Akzeptanz bei den Mitarbeitern führen.

Einer Studie von NetIQ, einem Anbieter von Lösungen für Systems- und Security-Management, zufolge gaben 63 Prozent von 400 befragten Unternehmen an, »dass es schwierig sei, die Mitarbeiter an die Nutzung von UC-Technologien heranzuführen«. Mit den richtigen Tools könnten IT-Administratoren Überwachungs- und Berichtsfunktionen einsetzen, »mit deren Hilfe sie die Kosten ihrer UC-Investitionen rechtfertigen« könnten.

Offensichtlich scheint diese Erkenntnis noch nicht bei den Unternehmen angekommen zu sein, denn dem Bericht nach planen bisher nur sechs Prozent der Befragten, solche Parameter zu kontrollieren. 50 Prozent setzen aus Kostengründen keine Management-Lösungen ein und 47 Prozent haben nicht das erforderliche Know-how, um entsprechende Managementtechnologien zu implementieren.

Mittwoch, 24.06.09

VoIP und UC für Behörden

„Öffentliche Verwaltungen können ihre massiven Bemühungen um mehr Dienstleistungsorientierung und Effizienz durch die Einführung neuer, IP-basierter Kommunikationslösungen wie Voice over IP (VoIP) und Unified Communications (UC) vorantreiben.“ Dies ist die Kernaussage des aktuellen Reports „Unified Communications in der öffentlichen Verwaltung“, den Berlecon Research mit Unterstützung von Alcatel-Lucent, C4B Com For Business und Swyx Solutions veröffentlicht hat.

Die Vorteile von VoIP auf einem Blick:

Kosteneinsparungen durch
- Zentralisierung von TK-Systeme geografisch verteilter Verwaltungen. Komplexe Systemkomponenten wie Nebenstellenanlagen müssen nicht mehr für jeden Standort beschafft und von lokalem Fachpersonal betrieben werden. Verwaltungsinterne Anrufe werden nicht mehr über ein öffentliches Telefonnetz geleitet, sondern über ein IP-basiertes WAN oder über das Internet.
- Verringerung des Administrationsaufwands.
der administrative Aufwand für „Moves/Adds/Changes“ einzelner Mitarbeiter und ihrer Arbeitsplätze vergleichsweise gering. Auch neue Standorte können relativ einfach in das Kommunikationsnetz eingebunden werden.

Umsetzung einheitlicher Rufnummernkonzepte durch die interne Vernetzung mehrerer Standorte über ein WAN. So können Funktionen wie intelligente Rufumleitung, Kurzwahl, Team- oder Konferenzschaltungen über die einzelnen Standorte hinweg realisiert werden.

Bessere Erreichbarkeit und höhere Effizienz durch intelligentes Call Routing, CTI-Funktionen, Präsenzsysteme oder Real-Time-Kommunikationskanäle. Lange Warteschleifen und schwer erreichbare Ansprechpartner gehören damit der Vergangenheit an.

Mittwoch, 17.06.09

Jedes zweite Unternehmen nutzt Unified Communications

Mehr als die Hälfte der deutschen Unternehmen hat bereits eine Unified-Communications-Lösung im Einsatz oder plant deren Einführung. Bei einem weiteren Viertel wird Unified Communications intensiv diskutiert. Lediglich für jedes fünfte Unternehmen ist UC kein Thema. Zu diesen Ergebnissen kommt ein aktueller Berlecon-Report zum Thema «Perspektive Unified Communications – Wie weit sind deutsche Unternehmen?».
Initiiert wurde die Studie von Damovo, Aastra und Cisco.

Berlecon ist in dieser aktuellen Studie einer ganzen Reihe von Fragen nachgegangen z.B. zur Organisationsstruktur von IT und TK in den Unternehmen, zum derzeitigen Status quo von UC-Projekten, zu den wesentlichen Treibern und Entscheidern für die technische und finanzielle Umsetzung von UC-Projekten, zu den Chancen und Herausforderungen und zur Relevanz der Auslagerung (Managed Services oder SaaS). Die Antworten können alle in der Studie nachgelesen werden.

Besonders interessant ist aber beispielsweise die Entwicklung der Organisationsstruktur von IT und TK in den Unternehmen. Immerhin 84% der Unternehmen haben eine integrierte ITK-Abteilung oder planen dies innerhalb der nächsten zwei Jahre. Diese ITK-Abteilungen sind auch in 82% der Fälle die Treiber bei der UC-Einführung. Die Entscheidungen über die finanzielle, technische und organisatorische Umsetzung werden allerdings weiterhin überwiegend vom Management und der Geschäftsführung (87%) getroffen.

Die Erwartungen der Unternehmen an UC haben sich offensichtlich kaum verändert. Die große Mehrheit der Unternehmen erwarten sich von UC immer noch eine bessere Kommunikation mit Kunden (73%) sowie eine effizientere Vernetzung der Mitarbeiter (68%). Ein zentraler Grund für die UC-Einführung ist die Optimierung von Geschäftsprozessen (67%), um die Reaktionsgeschwindigkeit zu verbessern. Immerhin die Hälfte der Unternehmen führt UC aber auch ein, um Kosten zu sparen – vor allem durch die Konsolidierung der ITK-Infrastruktur und die Beschleunigung der Geschäftsprozesse.

Für die repräsentative Studie befragte das Berliner Analysten- und Beratungshaus 104 ITK-Verantwortliche und CIO in Unternehmen ab 200 Mitarbeitern.

Mittwoch, 10.06.09

Unified Communications bei KMU

Das TK Magazin funkschau erklärt auf seinen Webseiten, warum Kleine und mittlere Unternehmen von Unified Communications profitieren können. Grundlage ist eine Studie von SIS International Research im Auftrag von Siemens Enterprise Communications. Diese hatte ergeben, dass Firmen mit 100 Mitarbeitern durch ineffiziente Kommunikation unter Umständen 390.000 Euro im Jahr verlieren können. Rund 70 Prozent der befragten Wissensarbeiter gaben an, dass sie im Schnitt 17,5 Stunden pro Woche für die Lösung von Problemen aufwenden, die durch Kommunikationshindernisse und -verzögerungen verursacht werden. Diese Situation würde beispielsweise durch die Zusammenführung verschiedener Kommunikationskanäle (Unified Communications UC) stark verbessert.

In der gleichen Studie ermittelte die von Siemens gesponserte Studie fünf Problembereiche, die in der Kommunikation bei kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) auftreten.
1. Mangelnde Koordination der Kommunikation zwischen Team-Mitgliedern
Die Folge: Ziele werden nicht schnell genug erreicht und Termine können nur unter Schwierigkeiten eingehalten werden.
2. Warten auf Informationen verzögert die Arbeit.
3. Unerwünschte Kommunikation führt zu Unterbrechungen, die ablenken und den Arbeitsablauf stören.
4. Kundenbeschwerden wegen schlechter Erreichbarkeit.
5. Barrieren bei der Zusammenarbeit mit Kollegen.

Diese Probleme lassen sich alle durch eine intelligente Zusammenführung der Kommunikationskanäle beheben, sagt die funkschau. Etwa das One-Number-Konzept, Präsenzanzeige oder die Zusammenarbeit mit Microsoft Office betrachten kleine und mittlere Unternehmen als wichtig.

Die Studie ist als Whitepaper kostenlose bei Siemens Enterprise Communications beziehbar.

Dienstag, 26.05.09

Sieger des IPv6-Wettbewerbs

Mitte des Monats wurden beim IPv6-Wettbewerb des Deutschen IPv6-Rates sechs Unternehmen/Personen aus Deutschland, Frankreich und Italien Preise mit Preisen im Gesamtwert von 20.000 EUR prämiert.

Der mit 10.000 Euro dotierte Hauptpreis im Anwendungswettbewerb ging an das Berliner Unternehmen Daviko, das eine mobile Videokonferenz-Software ins Rennen schickte. Die Software zeigt eine Videokonferenz auf Mobilgeräten wie PDAs an und transferiert die Sitzung bei Bedarf auf stationäre Telepräsenz-Systeme.

Den zweiten Platz und 5000 Euro holte sich der Franzose Gilles Haiat mit einer Umweltmonitoring-Software. Das Programm sammelt über das Internet Daten ein, die Funksensoren aus Klimawerten oder Messvorrichtungen an Geräten gewinnen.

Immerhin noch 2000 Euro erhielt der drittplatzierte Cisco-Mitarbeiter Tobias Neumann aus Leingarten mit der Netzwerklösung "Cisco Unified Communications" (CUC). CUC arbeitet mit einem Dual-Netzwerkstack, der sowohl IPv4 als auch IPv6 spricht, und hilft bei der Umstellungen von Servern, Netzwerken und Diensten auf IPv6.

Zudem wurden die drei besten Ideen zum Einsatz von IPv6 mit jeweils 1000 Euro belohnt.
Roland Bless von der Uni Karlsruhe überzeugte die Jury mit einem Vorschlag zu Peer-to-Peer-Netzen. Der Italiener Emanuele Goldoni skizzierte eine automatische Nachrichtenauslieferung an Benutzergruppen, die das Prinzip der RSS-Feeds auf den Kopf stellt. Der Systemadminstrator Maximilian Weigmann will die Vitaldaten von Patienten und älteren Menschen per IPv6 auswerten und im Notfall darüber ärztliche Hilfe anfordern.

Die Preise der beiden Wettbewerbe stifteten der Branchenverband Bitkom, das IT-Sicherheitsunternehmen Secunet, IBM Deutschland, der Provider-Branchenverband eco sowie das Hasso-Plattner-Institut.

Weitere Informationen unter http://www.ipv6council.de

Montag, 18.05.09

Fünf Tipps für optimales Mobil-Arbeiten

Die Arbeitswelt wird immer mobiler. Dank iPhone und Co., dank Mini-Notebooks und WLAN Points sind moderne Arbeitnehmer nicht mehr an den Schreibtisch gebunden. Voraussetzungen für Teleworker sind eine zuverlässige Erreichbarkeit und der einfache Zugriff auf wichtige Informationen. Die Online Ausgabe der österreichischen Zeitung computerwelt hat nun fünf Tipps zusammengestellt, die Unternehmen und Mitarbeiter befolgen sollten, damit es mit Sicherheit, Produktivität und Kommunikation auch wirklich klappt.

Zusammengefasst sind dies:
1. Eine Plattform mit einheitlicher Oberfläche
2. Mobile Endgeräte einbinden
3. Daten sicher übertragen
4. Selbstorganisation ist Pflicht
5. Neue Technologien senken den Aufwand

Banal, wie mancher sicher finden wird. Aber wichtig.
Die ausführlichen Erklärungen gibt es hier.

Mittwoch, 13.05.09

Studien sehen Unified Communications unterschiedlich

Einen wahren Lichtblick prophezeien die Marktforscher von IDC. Sie sehen eine durchschnittliche jährliche Wachstumsrate von 39 Prozent bis im Jahr 2013 ein Markvolumen von 13,5 Milliarden Dollar erreicht sein wird. Interessant ist, dass die Unternehmen laut IDC vermehrt auf UC setzen, um in der Krise die Reisekosten zu reduzieren.

Eine Studie, die Siemens Enterprise Communications in Auftrag gegeben hat, sieht trotz der zunehmenden Bekanntheit von UC immer noch eine Zurückhaltung im Mittelstand. Noch immer fast 60 Prozent der kleinen und mittleren Unternehmen in Deutschland haben keine derartige Lösung im Einsatz. Als Grund dafür sehen die Experten die immer zu technische Sicht von UC. Es handele sich nicht mehr um ein Kommunikations- sondern um ein Produktivitätswerkzeug.

Irgendwie sind sich diese Studien nicht ganz einig.

Quellen: CRN und Computer Zeitung

Mittwoch, 06.05.09

Unified Communications & Next Generation Networking

Das Internet Magazin searchnetworking.de stellt ein aktuelles Kompendium zu Unified Communication & Next Generation Networking vor, das man sich als kostenloses E-Book herunter laden kann.
In diesem Kompendium erhalten die Leser fundierte Informationen zu den Themen
- Next Generation Networking und UCC: richtig andocken
- Mit IP-Netzen als Basis startet die Kommunikation durch
- Trendanalyse in Sachen Mobility und UCC
- Forrester Research zum Thema „Ethernet-WAN vs. MPLS-WAN“
- 10-GbE: Basistechnologie für Unified Communications?
- Ethernet als zukunftssichere Plattform für Carrier

Vor allem geht es darum, was NGN eigentlich genau ist. Das wird auch in dem einführenden Beitrag erläutert.

Montag, 27.04.09

Spotlight-Analyse: UC aus der Cloud

Eine aktuelle Spotlight-Analyse vom Berlecon Experten Philipp Bohn beschäftigt sich mit dem Thema „Cloud Computing und UC“. Dabei stellt Bohn zunächst den Begriff Cloud Computing vor und erklärt, welche Vorteile das Bereitstellen von Unified Communications (UC) Diensten „aus der Cloud“ haben.

„Zum einen ermöglicht die netzbasierte Bereitstellung einen sehr flexiblen Bezug der UC-Dienste. Ohne hohe Anfangsinvestitionen in die eigene Infrastruktur können Anwenderunternehmen alle Dienste kurzfristig entsprechend dem aktuellen Bedarf und hochgradig skalierbar einsetzen. Zum anderen wandelt die nutzungsorientierte Abrechnung die vormals durch den Erwerb von Softwarelizenzen und Hardware entstandenen Fixkosten nunmehr in variable Kosten um. Dies entlastet die Bilanz der Kunden und überträgt das finanzielle Risiko zum Großteil auf den Dienstanbieter.“

Leider, so Bohn, seien die Möglichkeiten netzbasierter Dienste in Bezug auf die Einbindung in die vorhandene ITK-Infrastruktur eingeschränkt, da die Anbieter zu sehr auf proprietäre und damit inkompatible Schnittstellen setzen. Berlecon empfiehlt den Anbietern dringend, die proprietäre Schnittstellen durch offene Standards zuersetzen. Zwar existieren etwa mit XML, LDAP oder dem Protokoll TR/87 der European Computer Manufacturers Association (Ecma) bereits standardisierte Prozesse und Frameworks. Aber noch fehlen vielen Anbietern offenbar die Anreize oder das Know-how zur konsequenten Umsetzung.

Den Anwenderunternehmen empfiehlt Bohn, bis zur vollständigen Integrationsfähigkeit der Cloud-Angebote auf einen Mischbetrieb zu setzen, d.h. vor Ort betriebene ITK-Lösungen um Cloud-Dienste als gezielte Insellösung zu ergänzen.

Die gesamte Spotlight-Analyse kann hier nachgelesen werden.

Dienstag, 21.04.09

Roadshow zum Thema "Unified Communications"

Zu einer Roadshow zum Thema "Unified Communications" lädt die DEUTSCHE KONGRESS GmbH am 05./06./07. Mai in Köln, Frankfurt und München ein. Mit dem Titel „Unified Communications - Neue Kommunikations-Infrastrukturen – schnell, effizient, zukunftssicher“ will einen Überblick über den heterogenen UC-Markt, über den Stand der Technik und die weiteren Entwicklungen am UC-Markt geben.

Die Themen sind u.a.
- UC – was kostet es und was bringt es?
- Einführung und Integration von Unified Communications Lösungen im Unternehmen
- Aktuelle Technologie-Standards
- Alles aus einer Hand oder Best of Breed?
- Wie viel Sicherheit ist nötig, wie viel „Offenheit“ ist möglich?
- Effizienzsteigerungen durch Groupware, Office- und E-Mail-Lösungen für die Zusammenarbeit
- Besserer Kundenkontakt durch Unified Communications

Um möglichst vielen Teilnehmern den Besuch der Veranstaltung zu ermöglichen beträgt die Teilnahmegebühr nur 149,- Das vollständige Programm und weitere Informationen im Internet unter http://www.uc-aktuell.de,

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