Einer Spotlight-Analyse der Analysten von Berlecon zufolge scheint Instant Messaging (IM) in den Unternehmen weltweit zu einem Trend zu werden. Die Generation Y (also die ab Ende der Siebziger Jahre Geborenen) ist voll auf die unkomplizierte Kommunikationsmethode angesprungen. Berlecon zieht in dem Beitrag zwei Studien der Marktforscher von Parks Associates und der Radicati Group heran, um den Trend zu belegen. Demnach bevorzugen in den USA mehr als ein Drittel der Teenager bereits den Kommunikationskanal IM, in 85 Prozent der Unternehmen in Nordamerika wird bereits IM offiziell genutzt.
In Deutschland ist Instant Messaging erst bei 17 Prozent der Unternehmen mit mehr als 500 Mitarbeitern im Einsatz. Dies besagt eine eigene Umfrage von Berlecon Research. Dabei könnten Unternehmen von einigen Vorteilen dieser Kommunikationstechnologie profitieren, wenn das Thema strategisch angegangen würde.
IM ist sehr unmittelbares und informelles Kommunikationsmedium, dass schnell und direkt Kollegen, auch an unterschiedlichen Standorten miteinander kommunizieren lässt. Der bislang für die interne Kommunikation verwendete E-Mail-Kanal wird dadurch deutlich entlastet. Dies gilt auch für das Austauschen von Dateien, an denen mehrere Personen arbeiten. Statt aufwendig per E-Mail geschieht dies durch Drag and Drop.
Durch Presence-Funktionalität der Clients kann jeder sofort sehen, ob der andere anwesend ist und gestört werden will.
Berlecon betont in der Spotlight-Analyse aber, das IM die anderen Kommunikationskanäle (E-Mails, Briefe oder Telefonate) nur ergänzen, nicht ersetzen kann und sollte. Eine Integration von unternehmenstauglichen IM- und Presence-Lösungen mit anderen Anwendungen im Sinne von Unified Communication ist hier gemeint.
Den gesamte Spotlight-Analyse gibt es hier.