Dezember 2006 Archiv

Freitag, 15.12.06

Studie "Deutschland Online 4": ITK Markt wächst bis 2015 um zwei Drittel

Der Markt für Informationstechnologie und Telekommunikation wird bis 2015 um zwei Drittel auf dann 223 Milliarden Euro wachsen. Zu diesem Ergebnis kommt die Studie „Deutschland Online 4“, die von der Deutschen Telekom AG, T-Com, der Hubert Burda Media GmbH und dem Euro Lab for Electronic Commerce & Internet Economics initiiert wurde. Sie untersucht den aktuellen Entwicklungsstand sowie zukünftige Tendenzen auf dem deutschen Breitband-Markt.

Durch die Digitalisierung verändere sich der Wettbewerb: Telekommunikationsanbieter, Internet-Unternehmen, Medienhäuser und Kabelnetzbetreiber werden miteinander konkurrieren. Dabei haben Internet-Unternehmen die beste Ausgangsposition, Kabelnetzbetreiber die schwächste. Im weiter wachsenden Breitband-Markt werden die Telekommunikationsanbieter die größten Marktanteile haben.

Auch die Zahl der Breitband-Anschlüsse wird auf 21 Mio. Anschlüsse im Jahr 2010 und auf über 27 Mio. Anschlüsse im Jahr 2015 steigen. Dann haben fast 70 % aller deutschen Haushalte einen Breitbandanschluss.

Freitag, 8.12.06

Studie: Skype bleibt vorerst Randerscheinung

Telefonieren mit Skype über VoIP bleibt immer noch die Ausnahme. Dies meldet die Computerwoche aktuell und bezieht sich auf einen aktuellen Report von TeleGeography . Zwar wird der Anteil der über Skype abgewickelten Gespräche in diesem Jahr um 80 Prozent auf 13,8 Milliarden Gesprächsminuten anwachsen. Jedoch ist dieser Anteil gemessen am gesamten internationalen Traffic von 313 Milliarden Gesprächsminuten mit 4,4 Prozent (Vorjahr 2,2 Prozent) nach wie vor gering. Auch der Anteil des übrigen VoIP-Verkehrs wachse laut Studie gegenüber 2005 von 16,6 auf 19,8 Prozent. Damit wird der Anteil der leitungsvermittelten Gesprächen von 80,6 auf 75,8 Prozent zurückgedrängt.
"Die Studienbetreiber sind davon überzeugt, dass Skype und VoIP-Services in den kommenden Jahren weiter an Bedeutung gewinnen, wenn auch nicht so schnell wie von manchen erwartet.", heißt es in der Computerwoche-Meldung

Donnerstag, 7.12.06

Studie: Mit iPhone VoIP Lösungen für IBM AS/400 - i5 realisieren - MCA bringt Swyx-Telefonanlagen in die IBM-Welt

Stolberg. Die MCA GmbH, Spezialist für die Optimierung und Straffung von elektronischen Kommunikations- und Geschäftsprozessen, koppelt die softwarebasierte Swyx-Telefonanlage via CTI an Applikationen auf den IBM Servern AS/400, iSeries und eServer i5. Damit werden die Funktionen der Telefonanlage einschließlich Voice over IP von jeder Applikation auf den IBM-Servern aus verfügbar.
Die Telefonanlagen der Dortmunder Swyx Solutions AG waren bisher nur über PC ansprechbar. Mit dem Einsatz von MCA iPhone, der CTI-Lösung für IBM-Mittelstandsserver, erschließt sich für Swyx-Anlagen nun die IBM-Welt. Damit werden sie jetzt für Unternehmen interessant, die ERP, CRM, Finanzlösungen oder Datenbankanwendungen auf verschiedensten Plattformen mit Telekommunikationsfunktionen ausstatten wollen.

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Mittwoch, 6.12.06

DC-Studie: Europäische Unternehmen setzen mehr auf Konvergenzlösungen

Die Analysten von IDC fanden heraus, dass europäische Unternehmen verstärkt auf Konvergenzlösung setzen. Dies vermeldet die Computerwoche auf ihren Internetseiten. Laut IDC sind gegenwärtig 44 Prozent der 660 befragten Unternehmen in Westeuropa dabei, auf eine Konvergenzlösung zu wechseln. Daraus wird der Schluss gezogen, dass die Unternehmen auch immer mehr von herkömmlichen TK-Anlagen zu IP-basierenden Lösungen (IP PBX) wechseln.
Es gäbe jedoch, so die IDC-Forscher, starke regionale Unterschiede: Während von den französischen Umfrageteilnehmern bereits 29 Prozent eine rein IP-basierende Telefonanlage einsetzen, waren es bei den Niederländern gerade einmal drei Prozent. Welchen Anteil Deutschland einnimmt, wird in dem Beitrag nicht erwähnt.
Zudem fanden die IDC-Analysten heraus, dass die meisten VoIP zuerst für firmeninterne Gespräche Firmen nutzen und bei externen Telefonaten auf das herkömmliche Telefonnetz vertrauen. Jedoch sei dies nur ein Übergangsverhalten. Man gehe davon aus, dass der Trend zu konvergenten Netzen nicht aufzuhalten ist.

(1) IDC-Studie: Europäische Unternehmen setzen mehr auf Konvergenzlösungen

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