Die Analysten von IDC fanden heraus, dass europäische Unternehmen verstärkt auf Konvergenzlösung setzen. Dies vermeldet die Computerwoche auf ihren Internetseiten. Laut IDC sind gegenwärtig 44 Prozent der 660 befragten Unternehmen in Westeuropa dabei, auf eine Konvergenzlösung zu wechseln. Daraus wird der Schluss gezogen, dass die Unternehmen auch immer mehr von herkömmlichen TK-Anlagen zu IP-basierenden Lösungen (IP PBX) wechseln.
Es gäbe jedoch, so die IDC-Forscher, starke regionale Unterschiede: Während von den französischen Umfrageteilnehmern bereits 29 Prozent eine rein IP-basierende Telefonanlage einsetzen, waren es bei den Niederländern gerade einmal drei Prozent. Welchen Anteil Deutschland einnimmt, wird in dem Beitrag nicht erwähnt.
Zudem fanden die IDC-Analysten heraus, dass die meisten VoIP zuerst für firmeninterne Gespräche Firmen nutzen und bei externen Telefonaten auf das herkömmliche Telefonnetz vertrauen. Jedoch sei dies nur ein Übergangsverhalten. Man gehe davon aus, dass der Trend zu konvergenten Netzen nicht aufzuhalten ist.
(1) IDC-Studie: Europäische Unternehmen setzen mehr auf Konvergenzlösungen