Juni 2007 Archiv

Donnerstag, 28.06.07

Das Fax ist nicht klein zu kriegen

„Das Fax ist nicht klein zu kriegen“ lautet die Erkenntnis eines Artikels, der Im Juni bei CIO Online erschienen ist. Autor Lars Reppesgaard berichtet darin von dem anhaltenden Boom der Faxtechnologie.

Trotz zunehmender Verbreitung von Mail und Internet stellt das Fax auch heute noch ein wichtiges Kommunikationsmittel in der Geschäftswelt dar. Man schätzt, dass zurzeit über fünf Millionen Faxgeräte deutschlandweit im Einsatz sind.
Die Gründe für die Beliebtheit liegen in der Rechtssicherheit von Faxen, in der komfortablen Übermittlung von komplexen Dokumenten sowie in der hohen Wahrscheinlichkeit, dass Faxe in Zeit von SPAM wieder eher gelesen werden als E-Mails. Auch die Tatsache, dass man beim Fax ein Dokument in Hand hält und in den Ordner legen kann, scheint bei vielen Nutzern eine Rolle zu spielen. Dies wird an dem Beispiel der Firma Syngenta Agro beleget, die fast 90 Prozent der Nachrichten per Fax an Landwirte sendet.

Allerdings sind heute vielerorts keine Stand-Alone-Faxgeräte mehr im Einsatz. Die Unternehmen setzten auf vernetzte, intelligente und integrierte Faxlösungen. Damit können Faxe einfach direkt aus Geschäftsanwendungen wie Textverarbeitung, Groupware- und ERP-Lösungen verschickt werden. Viele Lösungen nutzen bereits IP zur Vernetzung, wodurch auch eine Einbindung in moderne Konvergenznetze, in denen Telefon- und Datendienste zusammengefasst werden, möglich ist.

Dienstag, 26.06.07

MCA lässt ERPs kommunizieren - CTI und Unified Messaging für MS Dynamics, Varial und Semiramis

Die MCA GmbH, Spezialist für die Optimierung und Straffung von elektronischen Kommunikations- und Geschäftsprozessen, integriert ihre Unified-Messaging-Lösung in weitere Unternehmensapplikationen von Dritt-Herstellern. Mit Konnektoren für MS Dynamics, Varial und Semiramis gibt es nun für drei weitere ERP-Systeme Anbindungen, die E-Mail, Fax und andere Kommunikationsdienste direkt in die operative Software einbetten. Der Vorteil: Die Nutzer können direkt aus ihrer Arbeitsanwendung heraus Mails und Faxe mit Bestellungen, Auftragsbestätigungen etc. verschicken. Umgekehrt spielen sich Dokumente, die von außen kommen, automatisch in die richtigen Systeme ein und stehen am Arbeitsplatz zur Verfügung. Die Produktivitätsgewinne, die sich daraus ergeben, amortisieren die Investitionen in kurzer Zeit.
Alle drei Konnektoren werden bereits von MCA-Kunden produktiv eingesetzt.
MCAs Unified-Messaging-Lösungen sind durch eine Vielzahl von Konnektoren für alle wichtigen Unternehmensanwendungen nahezu plattformunabhängig einsetzbar. Softwarehersteller setzen sie ein, um ihre eigenen Applikationen „kommunikationsfähig“ zu machen, Endnutzer, um ihre Geschäftsprozesse durch die Integration von Kommunikation in die operativen Tätigkeiten zu optimieren.
Ähnlich breit wie das Unified-Messaging-Portfolio ist das Spektrum an CTI-Konnektoren, die die kompletten Funktionen von Telefonanlagen in beliebige Lösungen integrieren. (CTI = Computer Telephony Integration)

Donnerstag, 21.06.07

US-Studie: Unified-Messaging senkt Kosten im Telefonbereich und erhöht Produktivität

Eine neue Trendstudie des US-amerikanischen Marktforschungsinistituts Osterman Research stellt Unified Messaging als Zukunftstrend heraus. Die Studie deckte auf, dass 68 Prozent der befragten Unternehmen planen, in den kommenden zwei Jahren in ein neues Messaging-System für Unified Messaging zu investieren. Lediglich neun Prozent wollen damit noch länger als zwei Jahre warten – der Rest (23 Prozent) hegt derzeit keine Migrationspläne.

Positives sei auch von der Meinung gegenüber Unified Messaging zu berichten: Über 50 Prozent seien der Ansicht, durch Unified Messaging die Gesamtkosten im Telefonbereich senken zu können und dadurch auch den Weg zu neuen Technologien wie IP-Telefonie zu ebnen. Auch die Produktivität soll sich durch den Einsatz von Unified Messaging erhöhen.
Lediglich bei den Kostenaspekten sind die Unternehmen unzufrieden. Nur ein Viertel der Unternehmen, die in Unified Messaging investiert haben, sind mit den verursachten Kosten zufrieden. Von denjenigen, die noch nicht in Unified Messaging investiert haben, sind sehr viele der Ansicht, dass die Anschaffungskosten für ein solches System viel zu teuer sind.

Aus: http://www.searchnetworking.de

Donnerstag, 14.06.07

Jeder Deutsche gibt statistisch gesehen 1.620 Euro für ITK aus

Jeder Deutsche gibt statistisch gesehen 1.620 Euro für ITK aus
In der Europäischen Union haben Unternehmen, Privatverbraucher und der öffentliche Sektor im Jahr 2006 insgesamt 649 Mrd. Euro für Informationstechnik und Telekommunikation (ITK) ausgegeben, so das Ergebnis einer Studie des Bundesverbandes Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (Bitkom).
Statistisch betrachtet macht das 1.344 Euro pro Einwohner. In Deutschland lag dieser Wert mit 1.620 Euro etwa 20 Prozent über dem EU-Durchschnitt.

Quelle: BIT

Donnerstag, 7.06.07

Berlecon Spotlight-Analyse: Im Technologie-Dschungel das Telefonieren nicht vergessen

Interessanterweise schlägt auch eine Spotlight-Analyse von Berlecon Research, die bei inside-it.ch veröffentlicht wurde, in dieselbe Kerbe wie die voran gegangene Beitrag aus der Computer Zeitung. Auch bei Berlecon ist man der Ansicht, dass echte ITK-Konvergenz trotz aller Technologieverliebtheit der Anbieter nur mit Hilfe von Wertversprechen erreichbar ist.

Zudem stellt Autor Philipp Bohn in dem Artikel fest, dass die direkte Kommunikation zwischen zwei Marktteilnehmern (Telefonieren) bei der ganzen "Unified Communications"-Diskussion nicht vergessen werden darf - sei es nur als vertrauensbildende Maßnahme oder um Probleme zeitnah im Dialog miteinander lösen. Eine Lösung könnte hier CTI (Computer Telephony Integration) sein, weil hier dem Nutzer selbst überlassen wird, welcher Kommunikationskanal der jeweils effizienteste ist, ohne dafür die Anwendung wechseln zu müssen. Aus verschiedenen Anwendungen heraus können so bei Bedarf Telefonate, Konferenzschaltungen oder Instant-Messaging-Sitzungen initiiert werden.

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