Juli 2007 Archiv

Montag, 30.07.07

Capgemini bescheinigt Fix-Mobile-Konvergenz ein hohes Potenzial

Die Berater von Capgemini haben das Potenzial konvergenter Endkunden-Angebote in Deutschland analysiert und festgestellt, dass rund 17 Millionen deutsche Haushalte zur Zielgruppe für ein kombiniertes Angebot von Festnetz- und Mobiltelefonie zählen.
Konkret haben die befragten Haushalte eine Kombination aus günstigem Preis, übersichtlichen Tarifen und einem guten Service gewünscht. Als besondere Zielgruppen wurden jüngere Menschen, sowie Haushalte mit einem höheren Einkommen oder mehr als zwei Personen identifiziert.

Auf Seiten der Anbieter sieht Capgemini noch Nachholbedarf in Sachen Kundennähe, Produktentwicklung, Service und Vermarktung. So werden beispielsweise die Wünsche nach einem gemeinsamen Anrufbeantworter für das Handy und Festnetztelefon, eine Adressbuch-Funktionen, aber auch nach integrierten Endgeräten bislang kaum beachtet. Zudem würden die Anbieter den tatsächlichen Nutzen von konvergenten Systemen nicht genügend herausstreichen, etliche der Zusatzangebote seien noch zu kompliziert.

Freitag, 27.07.07

Supply-Chain-Software wird kommunikativ - IBS integriert MCA Konvy CTI in eigene Supply-Chain-Lösung

Die MCA GmbH, Anbieter von Konvergenzlösungen für kommunikative Geschäftsprozesse, und der schwedische Softwarekonzern IBS AB sind eine technische Kooperation eingegangen. IBS bietet künftig für seine ERP-, Supply-Chain- und CRM-Systeme die CTI-Lösung Konvy CTI für IBM System i an (CTI = Computer Telephony Integration). Durch die Telephony-Integration können Nutzer der IBS-Software direkt aus ihrer Arbeitsumgebung heraus die Funktionen der vorhandenen Telefonanlage nutzen und diese mit Software-Prozessen verbinden. So ist es etwa möglich, die automatische Ruferkennung und den Aufruf von Datensätzen mit den Informationen über den Anrufer zu koppeln. Für das Unternehmen ergeben sich damit produktivere Kommunikationsprozesse, die Mitarbeiter am Telefon erhalten notwendiges Wissen genau dann, wenn sie es brauchen und die anrufenden Kunden freuen sich über kompetente Ansprechpartner.

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Donnerstag, 26.07.07

Zwei Drittel der Deutschen haben eine persönliche Email-Adresse

Zwei Drittel der Über-14-Jährigen (genau 61%) haben inzwischen eine persönliche E-Mail-Adresse. Dies meldet das Mittelstandsblog unter Berufung auf eine gemeinsame monatliche Erhebung des BITKOM und des Meinungsforschungsinstituts forsa.
Nach Alter gegliedert haben fast 90% der 18- bis 29-Jährigen eine elektronische Postadresse, bei den 45- bis 59-Jährigen sind es immerhin noch 71%.
Damit zählen Emails zu den meist genutzten und bedeutendsten Diensten des Internet-Zeitalters. Das hat Konsequenzen für das E-Mail-Marketing und die Kundenbetreuung von Unternehmen.

Montag, 16.07.07

Good bye Unified Messaging, hello Unified Communication

Eine aktuelle Spotlight Analyse von Berlecon Expertin Nicole Dufft zeigt, weshalb sich in den Unternehmen in Sachen integrierte Kommunikationslösungen etwas bewegt.

Wo nach Ansicht der Autorin vor wenigen Jahren das Unified Messaging mit Lösungen, die E-Mail, Fax und Telefon zusammenführen, gescheitert ist, tritt heute die Unified Communication. Und dieses Mal scheint das Thema Erfolg zu haben, denn nun werden die Kommunikationsfunktionalitäten direkt in Workflow-Anwendungen eingebunden, was viel weiter geht als Unified Messaging.
Hinzu kommt die Tatsache, dass effiziente Kommunikation zum Wettbewerbsfaktor geworden ist und die Unternehmen beginnen, die Projekte strategisch zu betrachten.
Auch technisch gesehen wurde die notwendige Infrastruktur für die Integration von IT und TK mit der Einführung von VoIP-Lösungen geschaffen.

Donnerstag, 12.07.07

Unternehmen müssen mit Kommunikationskonvergenz auf die Trends der neuen Arbeitswelt reagieren

„75 Prozent von 100 befragten Unternehmen verfügen heute nicht über die Kommunikationstechnologie, die sie benötigen, um ihre Produktivität zu steigern, die Wettbewerbsfähigkeit zu erhöhen und die IT- und Kommunikationskosten zu senken.“
So lautet das Ergebnis einer Studie von IDC.
Die Analysten fordern eine offene Kommunikationsumgebung, die Unified Communications und IT- Plattformen zusammenbringt und die Kommunikation in die Geschäftsprozesse integriert. Nur so könnten die Unternehmen auf die Veränderungen der Arbeits- und Kommunikationswelt reagieren. Es werde der Studie entsprechend z.B. die Anzahl an virtuellen Teams, mobilen Angestellten und Teleworkern in Zukunft immer mehr zunehmen.
IDC hat CIOs und IT-Leiter von 100 Unternehmen mit mehr als 5.000 Angestellten in Deutschland, Frankreich und Großbritannien befragt.

Quelle: Portel, das Portal für den deutschen Telekommunikationsmarkt

Mittwoch, 4.07.07

Mobile VoIP vor dem Durchbruch

Einer Untersuchung des britischen Marktforschungsinstituts Coleman Parker Research zufolge steht “mobile VoIP“ vor dem Durchbruch. Bei einer Befragung von 200 CIOs aus den fünfhundert größten Unternehmen in Europa und den USA gingen sieben von zehn Personen davon aus, dass ihr Unternehmen spätestens in zwei Jahren mobile VoIP-Telefone im breiten Umfang einführen wird. Als Grund dafür nannten Sie erhoffte Produktivitätssteigerungen und sinkende Kosten durch Mobile-VoIP.
Schon jetzt seien andere mobile Datenanwendungen wie der Zugriff auf E-Mails, Web-Anwendungen und Kalenderdaten im Unternehmen Standard. Dies bestätigten mehr als 90 Prozent der Befragten.

Quelle: Computerwoche Online

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