August 2007 Archiv

Montag, 27.08.07

Konfusion im Markt für Unified Communications

Im Markt für Unified Communications herrsche Konfusion und bei den Anwendern Verunsicherung und Zurückhaltung. Dies behauptet die Redakteurin von silicon.de Kathrin Schmitt in einer aktuellen Markteinschätzung. Sie beruft sich dabei auf eine Ansicht von Blair Pleasant, Analyst bei dem US-Beratungshaus COMMfusion, der eine Konsolidierungswelle und viele Zukäufe und Verschmelzungen bei den Big-Playern als Ursachen nennt. Auch schaue alles in Richtung Microsoft und deren Positionierung mit einer Unified-Communications-Lösung.
Laut Pleasant kommen im Moment nur die Frühnutzer zum Zuge, ein allgemeiner Einsatz als Mainstream-Einrichtung werde sich erst 2010 oder 2012 einstellen.
Der Analyst sieht für dieses Jahr vor allem erste Pilotprojekte, die in kleineren Bereichen versucht werden. Hier könne beispielsweise Collaboration-Software mit IP-basierter Kommunikation oder anderen Kommunikationsformen wie E-Mail zusammengeführt werden.

Donnerstag, 23.08.07

TK-User Group: Mitarbeiter sollen zur Kostensenkung auf private Gespräche verzichten

Die weltweiter TK-User Group EVUA gibt vor allem kleinen und mittleren Unternehmen Ratschläge, wie sie zukünftig ihre Mobilfunkkosten besser kontrollieren können. Denn, so berichtet ECIN unter Berufung auf die EVUA, in Zukunft sollen Aufwendungen für Mobildienste weiter steigen. Grund sind Roaming und mobile Datenübertragung.

Konkret rät der weltweite Verband den Unternehmen, zu einer Änderung des Verhaltens der Mitarbeiter. Diese sollten auf private Telefonate ganz verzichten. Zudem sollten „unternehmensweite Verfahrensweisen für das Management von Mobildiensten implementiert und die Gewinnung genauer Kenntnisse zu den gesamten Betriebskosten angestrebt werden.“

Des Weiteren könnten die Kosten eingedämmt werden, wenn man die Beschaffung der Geräte zentralisiert und neutrale Drittparteien für die Bereitstellung detaillierter Kosten- und Nutzungsberichte einbindet.

Über die Senkung der Mobilfunkkosten seitens der Anbieter wurde derweil nicht nachgedacht.

Montag, 13.08.07

Instant Messaging: Blitzschnelle Kommunikation erobert die Unternehmen

Das Handelsblatt berichtete jüngst darüber, dass Instant Messaging (IM) vom Freizeit-Sektor aus immer mehr in die Unternehmen schwappt. Kurze Textnachrichten von Monitor zu Monitor in Echtzeit, oftmals mit eingebauter Präsenzanzeige seien die weitaus effektivere Kommunikationsmethode als E-Mails, Hauspost oder Telefon.
Gartner, so der Artikel, sieht die IM-Technik in der Geschäftswelt z.B. vor dem Durchbruch und auch die Experton Group meint, dass Enterprise Instant Messaging boomt.
Die Gründe für den Vormarsch von IM liegen vor allem in der Technik: Beim IM müssen die Nachrichten nicht wie E-Mails von einem Server abgerufen werden, sondern werden aktiv auf den Computer des Empfängers geleitet. Unternehmen wie IBM, Siemens und Microsoft haben die Freitzeit-IM-Lösungen durch eine zentrale Serverwaltung unternehmenstauglich und vor allem sicher gemacht. Entstanden sind „Enterprise Instant Messaging-Lösungen“ wie Lotus Sametime, Open-Scape und der Live Communications Server.
Neben einer detaillierten Beschreibung der Vorteile von Enterprise IM-Lösungen wird in dem Artikel noch dargestellt, wie Weltkonzerne wie IBM, Siemens, die Deutsche Bahn und Microsoft IM intern erfolgreich nutzen.

Montag, 6.08.07

Leitfaden über Sicherheit von PDA und Smartphone

Der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (BITKOM) gibt einfache, aber brauchbare Tipps zur sicheren Nutzung von Handys und Smartphones. Diese sind, genau wie PCs immer häufiger den Angriffen Krimineller ausgesetzt. Ziel der „Einbrechversuche“ in die Geräte sind sensible Daten, zum Beispiel Kunden- und Lieferantenadressen, oder sogar Daten zu Konditionen.
Deshalb stellt der BITKOM einen kostenlosen Ratgeber zur sicheren Nutzung solcher Geräte im Internet bereit.

Die Broschüre gibt es hier.

Gefunden beim Mittelstandsblog

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