Das Handelsblatt berichtete jüngst darüber, dass Instant Messaging (IM) vom Freizeit-Sektor aus immer mehr in die Unternehmen schwappt. Kurze Textnachrichten von Monitor zu Monitor in Echtzeit, oftmals mit eingebauter Präsenzanzeige seien die weitaus effektivere Kommunikationsmethode als E-Mails, Hauspost oder Telefon.
Gartner, so der Artikel, sieht die IM-Technik in der Geschäftswelt z.B. vor dem Durchbruch und auch die Experton Group meint, dass Enterprise Instant Messaging boomt.
Die Gründe für den Vormarsch von IM liegen vor allem in der Technik: Beim IM müssen die Nachrichten nicht wie E-Mails von einem Server abgerufen werden, sondern werden aktiv auf den Computer des Empfängers geleitet. Unternehmen wie IBM, Siemens und Microsoft haben die Freitzeit-IM-Lösungen durch eine zentrale Serverwaltung unternehmenstauglich und vor allem sicher gemacht. Entstanden sind „Enterprise Instant Messaging-Lösungen“ wie Lotus Sametime, Open-Scape und der Live Communications Server.
Neben einer detaillierten Beschreibung der Vorteile von Enterprise IM-Lösungen wird in dem Artikel noch dargestellt, wie Weltkonzerne wie IBM, Siemens, die Deutsche Bahn und Microsoft IM intern erfolgreich nutzen.