November 2007 Archiv

Montag, 26.11.07

Wege zum sicheren VoIP

Ein aktueller Artikel in der Computerwoche zeigt, wie man existierende (und künftige) Schwachstellen von VoIP leicht beheben kann. Denn die Risiken von VoIP sind um ein Vielfaches höher als die von klassischer Telefonie. Schließlich erbt die IP-Telefonie durch die Verschmelzung der TK- mit der IT-Welt alle von IP-basierenden und lokalen Netzen bekannten Mängel und Sicherheitsprobleme (Denial-of-Service-Attacken, Routing-Umlenkungen, Man-in-the-Middle-Angriffe, Abhören des Sprachverkehrs durch Span-Ports, Pharming).
Der Artikel beschreibt nun, welche Gegenmittel auch den VoIP-Anwendern zur Verfügung stehen. Wichtig sei hierbei ein umfassendes Sicherheitskonzept.
Stichworte sind hier z.B. Virtual Private Network VPN und Codierung des Administrationsverkehrs. Auch der Risikofaktor Mensch muss in das Gesamtkonzept einbezogen werden.

Am Ende des Beitrags folgt eine Checkliste mit Vorkehrungen für sicheres VoIP. Dies sind:
- Daten und Sprache müssen im Netz logisch voneinander getrennt werden;
- Sprach- und Signalisationsdaten sowie der adminstrative Verkehr sind zu verschlüsseln;
- es müssen starke Zugangskontroll- und Authentifizierungssysteme installiert sein;
- die Standard-Passwörter sind für VoIP-Anlagen und VoIP-Endgeräte zu ändern;
- Neue Patches für das System müssen sofort eingespielt werden;
- Die Mitarbeiter müssen für die Gefahren von VoIP sensibilisiert werden.

Den ausführlichen Artikel gibt es hier.

Montag, 19.11.07

Mobile VoIP-Nutzer: Von Null auf 250 Millionen

Nach Schätzungen der Marktforscher von Disruptive Analysis wird mobiles VoIP der WLAN-Telefonie mittelfristig den Rang ablaufen. Laut einer Studie, über die die Computerwoche berichter, wird die Anzahl der Nutzer von VoIP over 3G (3G = Mobilfunk der dritten Generation) in den nächsten fünf Jahren von praktisch null auf über 250 Millionen explodieren.
Hauptgrund seien die Carriere selbst, die Voice over IP in mobilen Netzen zurzeit stark pushen. Dies wiederum könnte daran liegen, dass künftige Generationen wie LTE (Long Term Evolution), UMB (Ultra Mobile Broadband) oder Wimax IP-basiert sind und die Carrier irgendwann nicht parallel separate Sprachnetze betreiben wollen. Auch Effizienzgründe spielten eine Rolle.

Montag, 12.11.07

Spotlight-Analyse: Zentrales VoIP: Managed Service oder Eigenbetrieb?

Eine aktuelle Spotlight-Analyse von Berlecon Berater Philipp Bohn beschäftigt sich mit standortübergreifenden, zentralen VoIP Lösungen in Unternehmen. Bohn stellt dabei zunächst die gravierenden Vorteile dieser Lösungen im Vergleich zu dezentralen TK-Systemen. Hier seien vor allem Kosteneinsparungen (z.B. durch Wegfall von Kosten für interne Telefonate oder für dezentrale Wartung und Pflege) und die Nutzung umfangreicherer Funktionalitäten (z.B. interne Vernetzung, Team- und Konferenzschaltungen) zu sehen.

Dann beschreibt er die technischen Herausforderungen (Datensicherheit, Übertragungsqualität und Verfügbarkeit), die eine Zentralisierung der TK-Systeme mit sich bringt.

Zum Schluss wendet Bohn sich der eigentlichen zentralen Frager der Spotlight-Analyse zu: Managed Service oder Eigenbetrieb? Dabei wird die Liste der Alternativen jedoch nicht nur auf diese beiden beschränkt. Ingesamt sind des vier Varianten, die Bohn diskutiert: Eigenbetrieb, Managed Solution, Hosted VoIP sowie Voice as a Service (VaaS).

Als Ergebnis kann man für die Beantwortung der Frage sagen: Je höher die Anforderungen und umfangreicher die personellen und finanziellen Mittel des Unternehmens sind, umso eher sollte eine dedizierte Anlage im eigenen Unternehmen implementiert werden.

Details den Varianten und ihrer Bewertung gibt es bei Berlecon Research.

Montag, 5.11.07

eco Verband gründet mit "voice compass team" Arbeitskreis Unified Communications

Der eco Verband der deutschen Internetwirtschaft und das "voice compass team" rufen einen Arbeitskreis "Unified Communications" ins Leben. Das geht aus einer Pressemeldung des Verbandes hervor. Ziel sei es, über aktuelle Entwicklungen und Trends zu informieren. Man wolle mehr Transparenz in einem sehr heterogenen Marktsegment schaffen, das zurzeit außerdem noch von Interessenkonflikten der Anbieter geprägt sei.

Ingesamt sieht eco einen Boom in den kommenden zwei bis drei Jahren. Bis dahin müssten aber noch einige Hürden genommen werden.
Der neue Arbeitskreis "Unified Communications " wird erstmals am 27. November 2007 in Köln zusammen kommen.

Im eco-Verband sind etwas 330 Unternehmen der Internetwirtschaft in Deutschland organisiert. Er versteht sich als Interessenvertretung der deutschen Internetwirtschaft gegenüber der Politik, in Gesetzgebungsverfahren und in internationalen Gremien.

Donnerstag, 1.11.07

CTI für alle Fälle: MCA auf der Systems für T-Systems konvergent erfolgreich

Das kommt nicht mehr alle Tage vor: Aufträge, die auf der Messe unterschrieben werden. So geschehen auf der Systems in München, wo MCA die Themen Real ICT und Konvergenzlösungen in der CRM/ERP-Area besetzte. Dieser Erfolg zeigt, Unified Communications sind in den Unternehmen so virulent, dass für überzeugende Konzepte auch kurzfristig fünfstellige Beträge locker gemacht werden.

Überzeugend sind Konzepte immer dann, so unsere Erfahrung, wenn es gelingt, Kommunikation in die Geschäftsprozesse, d. h. technisch in die Unternehmensapplikationen, zu integrieren. Deshalb war MCA mit seinen Kommunikationslösungen in der CRM/ERP-Area auch bestens aufgehoben – vor zwei Jahren wäre dies noch anders gewesen.

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