Die Computerwelt Austria erzählt von der Mär von der konvergenten Unternehmenskommunikation, in der Voice over IP, Unified Communications und WLAN-Telefone dominieren.
Am Ende kommt dann die Ernüchterung: „Realität ist viel mehr, dass die vielgepriesenen Vorzüge von VoIP und UC noch in den wenigsten Unternehmen Einzug gehalten haben.“
Aber ganz so dunkel malt man dann doch nicht. Zwar haben laut Gartner erst 20 Prozent der Unternehmen weltweit den Übergang zur IP-Telefonie gewagt, jedoch planen viele den Wechsel in den nächsten drei Jahren.
Denn die Vorteile der IP-Kommunikation überwiegen mitlerweile: die VoIP-Sprachqualität hat sich der von ISDN angenähert, die Verbindungen sind inzwischen relativ stabil und das Sprachniveau sei akzeptabel, die IP-Telefonie sei ideal für die zunehmende Anzahl mobiler Mitarbeiter, um jederzeit und überall voll in die Unternehmenskommunikation integriert zu sein.
Dagegen spreche hauptsächlich das Argument der mangelnden Sicherheit. Auch seien die Preis in der Festnetz Telefonie durch Flatrates immer weiter gefallen.