März 2008 Archiv

Donnerstag, 27.03.08

Telekommunikation in Europa

Der 13. Bericht der Europäischen Kommission über den Stand des Telekom-Binnenmarkts sieht den Mobilfunk als stärksten Umsatztreiber an.

In Sachen Breitband liegt eine Durchdringung von 20 Prozent vor, wobei die Länder Dänemark, Finnland, die Niederlande und Schweden mit einem Anteil von über 30 Prozent Spitzenreiter sind. Auch das Vereinigte Königreich, Belgien, Luxemburg und Frankreich hatten einen höheren Breitbandversorgungsgrad als die USA mit 22,1 Prozent.

Insgesamt hat der europäische Telekom-Sektor ein Volumen von fast 300 Milliarden Euro, was etwa zwei Prozent des BIP der EU entspricht. Der Markt verzeichnete im vergangenen Jahr zudem ein Wachstum von 1,9 Prozent. Größter Sektor bleibt der Mobilfunk mit Umsatzsteigerungen um 3,8 Prozent auf 137 Mrd. Euro.

Alle Details gibt es in einer Pressemeldung der Kommission.

Donnerstag, 20.03.08

Online-Portal berechnet VoIP-Einsparpotenziale

Welches Einsparpotenzial verbirgt sich hinter Voice over IP? Diese Fragen stellen sich täglich immer mehr CIOs und IT-Manager. Der Kosten-Nutzen Faktor ist zurzeit einer der zentralen Diskussionspunkte bei der Einführung von VoIP und Unified Communications im Unternehmen.

Alcatel-Lucent hat nun die Antwort. Das Unternehmen startete laut der Computerzeitung jüngst ein Online-Portal, das Unternehmen bei der Ermittlung ihres persönlichen Einsparpotenzials unterstützt, das sie erzielen können, wenn sie ihren Sprach- und Datenverkehr auf IP umstellen.
Klar, dass das Unternehmen dies nicht ganz uneigennützig macht. Das Angebot ist Teil einer Vertriebsstrategie. Dabei wird potenziellen Kunden kostenlos verschiedene Beratungsleistungen angeboten: Eine Überprüfung der Netzarchitektur (Network Audit) – eine Überprüfung der Eignung für VoIP –, ein Green IT Audit zum Energieverbrauch und Empfehlungen zur weiteren Vorgehensweise.

Kommt es zum Vertragsabschluss, sind weitere deutliche Mehrleistungen ohne Preisaufschlag – etwa zusätzliche Lizenzen für IP-Telefonie und Unified Communications oder kostenlose Schulungen – möglich.
Das Vertriebsprogramm ist bis zum 30. Juni 2008 befristet.

Montag, 10.03.08

Technische Voraussetzungen bremsen Unified Communications

Laut einer Umfrage von Berlecon Research haben mehr als die Hälfte aller deutschen Unternehmen bisher weder die für die sinnvolle UC-Nutzung erforderliche VoIP-Techniken im Einsatz, noch konkrete Pläne zur Einführung. Von den befragten Unternehmen verfügen beispielsweise nur 38 Prozent über gemeinsame IP-Netze für Daten und Sprache und gerade einmal 25 Prozent nutzen eine IP PBX.
Das Ergebnis zeigt also, dass die Anbieter von Voice over IP (VoIP) und Unified Communications (UC) noch erhebliche ungenutzte Potenziale aktivieren können. Sie seien jedoch gefordert, die Bedenken der Unternehmen hinsichtlich Sicherheit und Administrierbarkeit auszuräumen. „Denn Sicherheit und Administrierbarkeit sind für 90 Prozent der Befragten die zentralen Entscheidungskriterien bei der Auswahl einer VoIP- bzw. UC-Lösung", so Berlecon-Analyst Philipp Bohn

Ein weiterer Trend, der sich mit der Studie abzeichnet, sind Managed-VoIP- und –UC-Services. Für rund 40 Prozent der Unternehmen stellt der Betrieb ihrer Kommunikationsinfrastruktur durch einen externen Provider eine attraktive Alternative zum Eigenbetrieb dar.

Grundlage der Analyse ist eine repräsentative Befragung von 150 CIOs und ITK-Entscheidern in deutschen Unternehmen mit mindestens 100 Mitarbeitern. Die Befragung wurde im Zeitraum Januar-Februar 2008 durchgeführt.´

Quelle: Portel.de

Mittwoch, 5.03.08

Der Knowledge Worker und sein Werkzeug

Herausforderungen wie Globalisierung, Mobilität, flexible Arbeitsmodelle und Teamarbeit prägen die heutige Arbeitswelt des Informationszeitalters. Zeitliche und räumliche Barrieren bei der Teamarbeit werden aufgeweicht oder ganz aufgelöst. Jeder Mitarbeiter sollte im Idealfall von jedem Punkt der Erde aus an notwendige Informationen kommen, mit Kollegen diskutieren oder Kundenmeetings halten können. Diese oftmals als „Knowledge Worker“ bezeichneten mobilen Angestellten werden heute mit einer Vielzahl von Kommunikationsmitteln ausgerüstet. Zu den stationär verfügbaren Instrumenten kommen mobile Geräte wie Laptops, PDAs oder Smartphones. Zu den klassischen Kommunikationsmitteln Brief, Telefon und Fax sind E-Mail, Instant Messaging, Audio-, Video- und Web-Konferenzen hinzugekommen. Dabei wird kein Kommunikationsmittel durch ein anderes komplett abgelöst, die Kommunikation verteilt sich auf mehrere Kanäle, die leider immer noch isoliert nebeneinander arbeiten. Die Experton Group sieht im Management dieser Kanäle eine neue Herausforderung der modernen Kommunikationswelt. Die Lösung heißt: Unified Communications.

Unified Communications integriert die bisher voneinander isolierten Kommunikationsmittel wie Telefon, Web-, Video- und Audiokonferenzen, Instant Messaging, E-Mail, Fax, auf dem PC und mobilen Endgeräten. Zusätzlich informieren Presence-Funktionalitäten über die Erreichbarkeit einer Person. Die UC-Lösung wird zum Single Point of Contact für alle Kommunikationsmöglichkeiten.

Ein ausführlicher Beitrag zur Business-Kommunikation im 21. Jahrhundert ist bei der Experton Group zu finden.

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