Laut einer Umfrage von Berlecon Research haben mehr als die Hälfte aller deutschen Unternehmen bisher weder die für die sinnvolle UC-Nutzung erforderliche VoIP-Techniken im Einsatz, noch konkrete Pläne zur Einführung. Von den befragten Unternehmen verfügen beispielsweise nur 38 Prozent über gemeinsame IP-Netze für Daten und Sprache und gerade einmal 25 Prozent nutzen eine IP PBX.
Das Ergebnis zeigt also, dass die Anbieter von Voice over IP (VoIP) und Unified Communications (UC) noch erhebliche ungenutzte Potenziale aktivieren können. Sie seien jedoch gefordert, die Bedenken der Unternehmen hinsichtlich Sicherheit und Administrierbarkeit auszuräumen. „Denn Sicherheit und Administrierbarkeit sind für 90 Prozent der Befragten die zentralen Entscheidungskriterien bei der Auswahl einer VoIP- bzw. UC-Lösung", so Berlecon-Analyst Philipp Bohn
Ein weiterer Trend, der sich mit der Studie abzeichnet, sind Managed-VoIP- und –UC-Services. Für rund 40 Prozent der Unternehmen stellt der Betrieb ihrer Kommunikationsinfrastruktur durch einen externen Provider eine attraktive Alternative zum Eigenbetrieb dar.
Grundlage der Analyse ist eine repräsentative Befragung von 150 CIOs und ITK-Entscheidern in deutschen Unternehmen mit mindestens 100 Mitarbeitern. Die Befragung wurde im Zeitraum Januar-Februar 2008 durchgeführt.´
Quelle: Portel.de