Fixed Mobile Convergence im Praxistest
Eine aktuelle Spotlight-Analyse beleuchtet die Probleme von Fixed Mobile Convergence (FMC). Zwar wird durch Fixed Mobile Convergence (FMC) Kommunikation reibungsloser und kostengünstiger, zuvor haben IT und Anwender einige Hürden zu nehmen. Diese sind zusammengefasst:
1. Die Installation der FMC-Clients auf mobilen Endgeräten
Konflikte mit anderen installierten Applikationen sind fast Tagesordnung, auch die Nutzung von Lautsprecher und Mikrofon seit oft problematisch.
2. Die Nutzung von WLAN
Nur der Durchsatz für Voice over WLAN (VoWLAN) genügend groß ist, kann eine weitgehend gute Sprachqualität von VoWLAN sichergestellt werden.
3. Die Trennung von Sprach- und Datennetz
Neue mobile Endgeräte wie ein Smartphone nutzen neben den Diensten des Sprach-LANs auch Dienste aus dem Daten-LAN. Die Trennung von Sprach- und Datennetz ist dann problematisch.
4. Der Handover zwischen WLAN und GSM
Ein nahtloses Handover (Übergabe) ist zwischen WLAN und GSM während eines Gesprächs nicht bei allen Lösungen möglich.
5. Die Konfiguration der TK-Anlage
6. Ein erhöhter Stromverbrauch
Durch die FMC-Clients erhöht sich der Stromverbrauch der Endgeräte im Ruhezustand, wodurch die Standby-Zeit verkürzt wird.
7. Die Umsetzung von Sicherheitspolicies
In einigen Firmen schreibt die Sicherheitspolicy vor, dass für den WLAN-Zugriff aufs Firmennetzwerk ein Virtual Private Network (VPN) verwendet werden muss. Dabei stellt sich – nicht nur für FMC – das Problem, dass für Mobiltelefone nur wenige VPN-Clients verfügbar sind, und diese auch noch auf das VPN-Gateway abgestimmt sein müssen.
Den gesamten Praxistest gibt es unter: http://weblog.berlecon.de