Wie aus der jüngsten Berlecon-Studie „VoIP und Unified Communications 2008 – Anforderungen und Pläne deutscher ITK-Entscheider“ hervorgeht, sind die deutschen ITK-Entscheider bislang nicht bereit, ihre VoIP- oder UC-Lösungen komplett aus der Hand zu geben. Zwar wünschen sich rund 40 Prozent der IT-Verantwortlichen in Unternehmen mit mehr als 100 Mitarbeitern, dass ein externer Dienstleister Wartung und Betrieb ihrer Telekommunikationsanlage übernimmt. Eine komplette Auslagerung der Hard- und Software können sich dennoch nur weniger als vier Prozent vorstellen. Über die Hälfte der Verantwortlichen zieht es vor, eine VoIP- oder UC-Lösung inhouse und von eigenem Personal betreiben zu lassen.
Dieses Verhalten liege laut Berlecon hauptsächlich daran, dass die Anbieter von Managed Services oder Hosting-Modellen statt auf die wichtigen Argumente wie Verfügbarkeit, Dienstqualität und Sicherheit noch auf das Preis/Kosten-Argument pochen. Doch genau die erstgenannten Themen dominieren mit großem Abstand die Entscheidung für oder gegen ein bestimmtes Betreibermodell. Kostengesichtspunkte stehen deutlich hinter diesen Kriterien zurück.