Mai 2008 Archiv

Dienstag, 27.05.08

UC-Lösungen in Unternehmen sind noch zu wenig Endanwender orientiert

Wahrhaftige Jongleure unterschiedlicher Anwendungen und Endgeräte scheinen die Mitarbeiter in deutschen Unternehmen zu sein. Die Studie "Wettbewerbsfaktor effiziente Kommunikation", die Berlecon im Auftrag der UC-Anbieter Damovo, Microsoft und Nortel durchgeführt hat, scheint dies zu bestätigen.

Zwar scheint Kommunikationseffizienz dank Unified Communications deutlich gestiegen zu sein, doch ist immer noch nicht alles optimal. Laut einem Drittel der repräsentativ befragten Vertriebs- und Einkaufsleiter beeinträchtigt die hohe Komplexität von Anwendungen und Endgeräten die Kommunikationseffizienz. Weitere 31 Prozent geben an, dass die Kommunikationseffizienz durch das häufige Heraussuchen und Eingeben von Kontaktinformationen beeinträchtigt wird. Der häufige Wechsel zwischen verschiedenen Anwendungen und Endgeräten ist für 30 Prozent ein Problem.

Offenbar hapert es noch an der Einfachheit und Usabilit bei der Funktionalität und der Benutzerführung von Anwendungen und Endgeräten. Laut Berlecon sind diese immer noch zu Technikorientiert. Dabei sind es die Mitarbeiter, die als Endanwender mit den neuen Anwendungen und Geräten arbeiten müssen. Sie müssen viel stärker in den Produktentwicklungsprozess einbezogen werden.

Die Bedeutung eines einprägsamen Brandings ist ein weiterer Schritt, den die Entwickler professioneller UC-Lösungen sich von den CE-Anbietern (Consumer-Electronics) abschauen sollten. Was mit "Walkman" oder "Gameboy funktioniert hat, sollte auch mit BlackBerry und iPhone klappen.

Mehr zur Studie gibt es bei Nortel.

Mittwoch, 21.05.08

Fünf Fragen, um fit zu werden für Unified Communications

Die Computerwoche veröffentlichte eine fünfteiligen Frageliste, um Unternehmen fit zu machen für Unified Communications.
Diese fünf wichtigsten Fragen für Netzverantwortliche sind:
1. Welche Anwendungen müssen angepasst werden?
2. Unterstützt die bestehende Netzinfrastruktur Unified Communications?
3. Unterstützt meine TK-Anlage auch Presence?
4. Wie soll Unified Communications verwaltet werden?
5. Unterstützt Unified Communications auch geplante Anwendungen?

Die passenden Antworten gibt es unter www.computerwoche.de.

Donnerstag, 15.05.08

Mobile Internetzugänge boomen

Wie aus einer Meldung des MittelstandsBlogs hervorgeht, hat sich 2007 die Zahl der Unternehmen mit mobilem Internetzugang gegenüber dem Vorjahr mehr als verdreifacht. Immerhin nutzen bereits rund 21% der Unternehmen mit Internetzugang neben einem kabelgebundenen Zugang auch eine mobile Verbindung. 2006 lag dieser Anteil noch bei 6%.
Es sei allerdings keine Verdrängung, sondern eher eine Erweiterung des kabelgebundenen Zugangs zu erkennen. Denn nur 2% der Unternehmen, die 2007 einen mobilen Internet-Zugang nutzten, arbeiteten ausschließlich mit diesem.

Der Grund für diesen Boom liege in der Weiterentwicklung der UMTS-Technologie, im Preiskampf der Mobilfunkbetreiber und die zunehmende Nutzung von WLAN als drahtlose Internetverbindung.

Das als Quelle genannte Statistische Bundesamt hält noch weitere Zahlen bereit.

Donnerstag, 8.05.08

E-Mail bleibt wichtigste geschäftliche Kommunikationsmethode

E-Mail, bleibt in der nächsten Zeit die wichtigste geschäftliche Kommunikationsmethode. Das zeigt eine von Microsoft, Damovo und Nortel finanzierte Studie und von Berlecon durchgeführt wurde. Dabei steht aktuell die PC-basierte E-Mail als wichtigste Anwendung auf Platz 1. In Zukunft werde sie aber von der mobilen E-Mail abgelöst. Und das, obwohl die befragten Vertreter von 105 deutschen Unternehmen heftig die Mail Flut und die dadurch hervorgerufene Reizüberflutung durch E-Mail-Verkehr beklagen.
Interessant ist laut einer Meldung in der Information Week, dass die Befragten sich zwar einerseits wünschen, dass die unterschiedlichen Kommunikationskanäle vereinheitlicht werden und damit die Erreichbarkeit steigt. Andererseits beklagten sie aber, dass durch permanente Erreichbarkeit undurchdachte Ad-hoc-Entscheidungen provoziert werden.

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