Juni 2008 Archiv

Montag, 30.06.08

Begriff: Communication as a Service

Die Computerwoche erklärt in einem aktuellen Beitrag die in der ITK Branche gebräuchlichen Begriffe „Communication as a Service“ und „Managed IP-Services“.
Immerhin gehören Communication as a Service beziehungsweise Managed IP-Services zu den Wachstumstreibern des internationalen ITK-Marktes. Allein in Deutschland wuchs der der Umsatz mit Communication as a Service lt. Computerwoche 2008 um 20%.

Communication as a Service umfasst die Nutzung von Funktionen extern betriebenener IP-Netze über das Web (Internet oder VPN). Diese Dienstleistung ist damit verwandt mit dem Thema SaaS (Software as a Services), wobei letzteres vornehmlich Applikationen umfasst. Zu Managed IP-Services zählen vor allem: - Managed IP-VPNs, - Managed IP-Telefonie sowie Managed Unified Communications, - Managed Metro Ethernet, - Managed Security. IP-Telefonie als Service gibt es beispielsweise in zwei Ausprägungen: Dediziert und IP-Centrex. Der Unterschied besteht in der Nutzung. Entweder ordnet der Betreiber dem Anwender eine separate Infrastruktur zu (Dediziert) oder der Nutzer teilt sich die Infrastruktur mit anderen Kunden (IP-Centrex).

Die Vorteile von Managed IP-Services fasst der Beitrag folgendermaßen zusammen:
• Nutzung der stets aktuellen Technik
• flexibel durch Buchung zusätzlicher Ports
• geringe Kapitalbindung
• kein eigenes Know-how für die Implementierung und Wartung notwendig
Dagegen spricht die mögliche die Abhängigkeit vom Dienstleister.

Donnerstag, 26.06.08

Unified Communications mit Hemmschwellen

Unified Communications (UC) liegen auch in der Schweiz voll im Trend. So jedenfalls sieht das renommierte Schaffhauser Marktforschungsinstitut MSM Research die Lage im Alpenstaat. Insgesamt geben Schweizer Unternehmen im laufenden Jahr rund 640 Millionen Franken für Lösungen im Umfeld von "Unified Communications" aus. Von 2007 auf 2008 legte der Markt für Produkte und Dienstleistungen um 12,9 Prozent zu. Nächstes Jahr werden es weitere 11,4 Prozent mehr sein, so MSM Research.

Besonders die Nachfrage nach IP-basierten Telefonvermittlungsanlagen (IP PBX) wuchs um 25,2 Prozent, die Nachfrage nach hybriden Telefonanlagen wuchs mit 23,1 Prozent ebenfalls enorm.

Davon profitieren auch die Outsourcing-Dienstleister in der Schweiz. Immerhin 40 Prozent der Unternehmen, die Systeme für UC einführen wollen, entscheiden sich für Managed Services oder hosted Telefonie.

Doch die Kuh UC ist in der Schweiz noch nicht gänzlich vom Eis. Zu viele Hemmschwellen wie mangelnde Akzeptanz der Benutzer, unklares Kommunikationsverhalten, Kosten, Komplexität der Lösungen sowie die die fehlende Reife der Angebote stehen dem endgültigen Durchbruch noch im Wege. Zum Beispiel könnten Features wie der "Presence Manager" zwar die Produktivität in Büroumgebungen verbessern, aber Mitarbeitern auch das Gefühl der dauernden Überwachung geben. Das demotiviert.

Gefunden bei: inside.ch

Montag, 16.06.08

Telekommunikationsanbieter verpassen Unified Communications Trend

Die Marktforscher von IDC sind der Meinung, dass die klassischen Telekommunikationsanbieter den Trend zu Unified Communications verschlafen. Sie ruhen sich auf ihrem großen Kundenstamm aus, während System-Integratoren, Soft- und Hardware-Anbieter in den Kommunikationsmarkt drängen und in Sachen UC mittlerweile die Nase vorn haben.

IDC sieht einen UC-Markt der offenen Lösungen, in dem es keinen Alleinanbieter gibt. Vielmehr werden Anwender UC-Komponenten von mehreren Anbietern beziehen. Während sich die IT-Anbieter hier spezialisiert haben, scheinen die Telkos noch immer hauptsächlich mit dem Netzwerk-Management beschäftigen. Sie sehen sich immer noch nur als »Konnektivitätsanbieter«.

Weiterführende Links:
informationweek.de
silicon.de

Mittwoch, 11.06.08

IPv6 Einführung bleibt schwierig

Das kommende Internetprotokoll IPv6 (Internetprotokoll Version 6) lässt trotz vieler Vorteile weiter auf seine breite Einführung warten. Denn obwohl eine Verknappung der verfügbaren Adressnummern beim derzeitigen Internetprotokoll der Version 4 bevor steht, scheuen die Unternehmen die Migration. Es fehle Ihnen an Geschäftsmodellen und erkennbarem Mehrwert. Dieser ist aber in mehr Sicherheit und Leistung, leichterer Erweiterbarkeit und Anpassbarkeit durchaus gegeben.

EU-Kommissarin Viviane Reding will nun Druck machen.

Quelle: Computer Zeitung

Freitag, 6.06.08

Der Kampf um Unified Communications

Unified Communications beschreibt das Zusammenwachsen von IT-Anwendungen und Kommunikationstechnologien (ITK). Für die Umsetzung von UC müssen Technologieanbieter folglich über vielfältige Kompetenzen und Erfahrungen verfügen – und zwar sowohl in der IT als auch der TK.
Die Berlecon Studie "VoIP und Unified Communications 2008", für die 150 CIOs deutscher Unternehmen repräsentativ befragt wurden, versucht aufzudecken, welcher Technologieanbieter im UC Markt die besten Karten hat. Es geht um die Frage, welcher ITK-Anbietergruppe die befragten CIOs die höchste Kompetenz in Sachen UC zu trauen.
Zur Auswahl standen Hersteller mit traditionellem Hintergrund in TK-Hardware (z.B. Avaya, Nortel, Siemens), IT-Hardware (z.B. IBM, Sun), ITK-Infrastruktur (z.B. Cisco), Software (z.B. IBM, Microsoft), Festznetzprovider und schließlich IT- und TK-Systemintegratoren wie Computacenter, Dimension Data oder HP Services.

Am Ende wurde klar, dass keine Anbietergruppe es bislang geschafft hat, bei den CIOs das alleinige Vertrauen in ihre UC-Kompetenz zu gewinnen. Den Softwareanbietern bescheinigen 43 Prozent der CIOs hohe oder sehr hohe Kompetenz in Sachen UC. Knapp folgen die die Hersteller mit einem Hintergrund in IT-Hardware (41 Prozent) sowie ITK-Infrastruktur (39 Prozent).

Was man daraus ableiten darf, steht in der Spotlight-Analyse des Berlecon Analysten Philipp Bohn

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