Unified Communications beschreibt das Zusammenwachsen von IT-Anwendungen und Kommunikationstechnologien (ITK). Für die Umsetzung von UC müssen Technologieanbieter folglich über vielfältige Kompetenzen und Erfahrungen verfügen – und zwar sowohl in der IT als auch der TK.
Die Berlecon Studie "VoIP und Unified Communications 2008", für die 150 CIOs deutscher Unternehmen repräsentativ befragt wurden, versucht aufzudecken, welcher Technologieanbieter im UC Markt die besten Karten hat. Es geht um die Frage, welcher ITK-Anbietergruppe die befragten CIOs die höchste Kompetenz in Sachen UC zu trauen.
Zur Auswahl standen Hersteller mit traditionellem Hintergrund in TK-Hardware (z.B. Avaya, Nortel, Siemens), IT-Hardware (z.B. IBM, Sun), ITK-Infrastruktur (z.B. Cisco), Software (z.B. IBM, Microsoft), Festznetzprovider und schließlich IT- und TK-Systemintegratoren wie Computacenter, Dimension Data oder HP Services.
Am Ende wurde klar, dass keine Anbietergruppe es bislang geschafft hat, bei den CIOs das alleinige Vertrauen in ihre UC-Kompetenz zu gewinnen. Den Softwareanbietern bescheinigen 43 Prozent der CIOs hohe oder sehr hohe Kompetenz in Sachen UC. Knapp folgen die die Hersteller mit einem Hintergrund in IT-Hardware (41 Prozent) sowie ITK-Infrastruktur (39 Prozent).
Was man daraus ableiten darf, steht in der Spotlight-Analyse des Berlecon Analysten Philipp Bohn