Unified Communications (UC) liegen auch in der Schweiz voll im Trend. So jedenfalls sieht das renommierte Schaffhauser Marktforschungsinstitut MSM Research die Lage im Alpenstaat. Insgesamt geben Schweizer Unternehmen im laufenden Jahr rund 640 Millionen Franken für Lösungen im Umfeld von "Unified Communications" aus. Von 2007 auf 2008 legte der Markt für Produkte und Dienstleistungen um 12,9 Prozent zu. Nächstes Jahr werden es weitere 11,4 Prozent mehr sein, so MSM Research.
Besonders die Nachfrage nach IP-basierten Telefonvermittlungsanlagen (IP PBX) wuchs um 25,2 Prozent, die Nachfrage nach hybriden Telefonanlagen wuchs mit 23,1 Prozent ebenfalls enorm.
Davon profitieren auch die Outsourcing-Dienstleister in der Schweiz. Immerhin 40 Prozent der Unternehmen, die Systeme für UC einführen wollen, entscheiden sich für Managed Services oder hosted Telefonie.
Doch die Kuh UC ist in der Schweiz noch nicht gänzlich vom Eis. Zu viele Hemmschwellen wie mangelnde Akzeptanz der Benutzer, unklares Kommunikationsverhalten, Kosten, Komplexität der Lösungen sowie die die fehlende Reife der Angebote stehen dem endgültigen Durchbruch noch im Wege. Zum Beispiel könnten Features wie der "Presence Manager" zwar die Produktivität in Büroumgebungen verbessern, aber Mitarbeitern auch das Gefühl der dauernden Überwachung geben. Das demotiviert.
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