Obwohl die schlechte Erreichbarkeit der Mitarbeiter in deutschen Unternehmen als großes Problem wahrgenommen wird, hält nur ein Drittel der Anwender eine Präsenzanzeige für sinnvoll. Dies geht aus einer aktuellen Studie von Berlecon Research hervor. Auch Instant Messaging konnte sich bei den Anwendern nicht durchsetzen: Für nur zwei Prozent der repräsentativ befragten Anwender ist diese Appilkation "sehr wichtig" in der alltäglichen Kommunikation. Immerhin 20 Prozent stufen Instant Messaging als "wichtig" ein. Kaum einer glaubt jedoch, dass die Bedeutung von IM künftig deutlich zunehmen wird. Im Ausland ist das ganz anders. Laut einer von Dimension Data veröffentlichten Studie nutzen 66 Prozent der in 13 verschiedenen Ländern befragten IT-Manager und Endanwender Instant Messaging.
Der Berlecon Research Analyst Philipp Bohn ist dem Grund für die deutsche Zurückhaltung auf den Grund gegangen und hat festgestellt, dass es weniger an der Technik und dem Aufwand als mehr an dem Risiko der totalen Überwachung liegt.
Mehr dazu in einigen Artikel von Philipp Bohn in der PCWelt, der Computer Zeitung und im Berlecon Weblog.