Zukunftsforscher sieht den digitalen Überdruss
Ein ganz anderes Thema aus dem Bereich Communication veröffentlichte jüngst die Frankfurter Rundschau. In dem Beitrag erzählt Zukunftsforscher Matthias Horx vom zunehmenden digitalen Überdruss der Menschen. Laut Horx wachse der Anteil der Menschen, die bislang sehr Internet und digital affin waren und plötzlich aus diesem Zustand wieder aussteigen. Sie verringerten ihre digitale Kommunikation, um mehr Lebensqualität zu haben. Mehr Lebensqualität außerhalb der virtuellen Welt: Gemeinsam Tee trinken statt E-Mail Korrespondenz, im Cafe treffen statt Meetings bei StudiVZ, Facebook oder Xing. Freundschaften pflegen statt neue virtuelle "Zombie-Freunde" finden.
Horx sieht nicht nur einen Trend gegen die E-Communication, sondern auch einen für Club-Formationen, soziales Engagement und Individualismus. Neue Clubs zu bestimmten Themen oder Interessen werden aus dem Boden schießen. Neue Gruppen zum gemeinsamen Spenden werden sich bilden und die Kreativität der Menschen kehrt zurück. Auch hier ist der Überdruss der digitalen Welt eindeutig der Grund.
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