Januar 2009 Archiv

Mittwoch, 28.01.09

Begriffs-Kauderwelsch bei Unified Communications

Unified Communications – Ein Buch mit sieben Siegeln für Mittelständler? Wenn man den Beitrag in der Informationweek liest, könnte man dies meinen. Offenbar haben viele Mittelständler mit dem Begriff selbst und den vielen englischen Fachtermini ihre Probleme. Einer Studie unter deutschen KMUs zufolge haben fast 50 Prozent der Mittelständler den Begriff Unified Communications (UC) noch nie gehört, 30 Prozent haben nur eine vage Vorstellung.

Allerdings, und das verwundert dann ein wenig, scheinen die Vorteile und die Anwendungsgebiete, aber auch die Risiken von UC durchaus transparent zu sein. So sehen die Befragten die größten Vorteile von UC in der Verbesserung der Teamarbeit (74 Prozent), gefolgt von einer leichteren Erreichbarkeit von Lieferanten und den eigenen Mitarbeitern (72,1 Prozent) sowie der verbesserten Kundenkommunikation (71,3 Prozent).
Bei den Risiken/Hürden stehen Sicherheitsbedenken (72,1 Prozent) und die hohen Anschaffungskosten (70,4 Prozent) im Vordergrund.

Montag, 19.01.09

UC: Fehlender Nutzen und hohe Investionen bremsen

Zu hohe Investitionskosten sowie nicht erkennbare Nutzenpotenziale verhindern die rasche Verbreitung von Unified Communications (UC). Dementsprechend hat bislang noch nicht einmal jedes zwanzigste deutsche Unternehmen eine entsprechende Integration ihre Kommunikationsmittel vollzogen, so eine Studie der Experton Group. Doch es gibt auch positives zu berichten:

Bis 2010 sollen die Umsätze mit UC-Lösungen in Deutschland mit einer durchschnittlichen jährlichen Steigerung von 46 Prozent auf 1,3 Milliarden Euro anwachsen. Und diejenigen Unternehmen, die Unified Communications bereits einsetzen, beurteilt die Einführung mit Blick sowohl auf finanzielle wie nicht-finanzielle Aspekte im Nachhinein durchweg positiv. Die Ziele wie Verkürzung der Reaktionszeiten wurden zum Großteil erreicht.
Bei den Nicht-Anwendern von UC bleibt noch einiges zu tun in Sachen Argumentation, Bekanntheit und Aufklärung.

Für die Studie befragte die Experton Group im Herbst 2008 insgesamt 321 deutsche Unternehmen, davon 118 mit mehr als 200 Mitarbeitern.

Via: CIO.de

Mittwoch, 14.01.09

Fachhandelsforum »UCC & MOBILITY 2009«

Am 27.Januar 2009 startet in Neuss das Fachhandelsforum »UCC & MOBILITY 2009«, weitere Termine sind der 29. Januar (Bad Homburg) und der 04. Februar (München). Im Mittelpunkt dieses Kongresses stehen jeweils die aktuellsten Trends und Entwicklungen rund um moderne Technologien aus den Bereichen der Unified Communications und Collaboration sowie Mobility.

Als Teilnehmer werden interessierte IT-Lösungspartner erwartet, die in vierzehn Breakout-Sessions und vier unabhängigen Keynotes die wichtigsten Trends und Entwicklungen aus dem Themenumfeld erfahren. Auf der begleitenden Herstellermesse können offene Fragen direkt vor Ort geklärt werden.

Veranstalter ist die IT-BUSINESS Akademie. Interessenten erhalten weitere Informationen unter www.ucc-mobility2009.de.

Donnerstag, 8.01.09

Unified Communications: Die Trampelpfad-Methode

Ein Artikel bei silicon.de befasst sich mit dem Thema Unified Communications und die richtige Strategie. Ziel dieser Strategie sollte es sein, mit UC Geschäftsprozesse zu unterstützen und zu verbessern sowie mittelfristig neue Kommunikationsmethoden in Unternehmen zu schaffen.

Schlagwörter wie Projektplan und Arbeitszeiterfassung, Optimierung der Logistik, Auftragserfassung, Tourenfindung, Nachrichtenverwaltung, Ablaufplanung oder Verfügbarkeit von Mitarbeitern tauchen dazu immer wieder häufiger auf.

Doch wie sieht diese Strategie nun aus? Die silicon Autoren nennen es denn Trampelpfad. Dieser sieht einen stufenweise fortschreitenden Aufbau der Lösung vor. "UC-Komponenten sollten dann an den Stellen weiterentwickelt werden, die Endnutzer auch wirklich brauchen. Genauso wie Straßen früher dort gebaut wurden, wo die Menschen Trampelpfade geschaffen hatten, sollten UC-Applikationen an den Stellen ausgebaut werden, an denen die Endnutzer sie auch schon verwenden."

Aus silicon.de

Samstag, 3.01.09

Sanfte Migration zu VoIP

Der Düsseldorfer Telekommunikationsdienstleiser Sipgate hat unter dem Stichwort „sanfte Migration zu VoIP“ einige Tipps für eine schrittweise Umstellung auf die meist kostengünstigere IP-Telefonie veröffentlicht.

Ein zentraler Bestandteil ist dabei die Kombination von VoIP und Standard-Telefon (ISDN). Eingehende Telefonate werden so weiterhin über ISDN entgegengenommen, ausgehende Gespräche jedoch durch VoIP übermittelt.

Besonders kleinen Unternehmen soll damit die Furcht vor der Total-Umstellung genommen werden.

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