April 2009 Archiv

Montag, 27.04.09

Spotlight-Analyse: UC aus der Cloud

Eine aktuelle Spotlight-Analyse vom Berlecon Experten Philipp Bohn beschäftigt sich mit dem Thema „Cloud Computing und UC“. Dabei stellt Bohn zunächst den Begriff Cloud Computing vor und erklärt, welche Vorteile das Bereitstellen von Unified Communications (UC) Diensten „aus der Cloud“ haben.

„Zum einen ermöglicht die netzbasierte Bereitstellung einen sehr flexiblen Bezug der UC-Dienste. Ohne hohe Anfangsinvestitionen in die eigene Infrastruktur können Anwenderunternehmen alle Dienste kurzfristig entsprechend dem aktuellen Bedarf und hochgradig skalierbar einsetzen. Zum anderen wandelt die nutzungsorientierte Abrechnung die vormals durch den Erwerb von Softwarelizenzen und Hardware entstandenen Fixkosten nunmehr in variable Kosten um. Dies entlastet die Bilanz der Kunden und überträgt das finanzielle Risiko zum Großteil auf den Dienstanbieter.“

Leider, so Bohn, seien die Möglichkeiten netzbasierter Dienste in Bezug auf die Einbindung in die vorhandene ITK-Infrastruktur eingeschränkt, da die Anbieter zu sehr auf proprietäre und damit inkompatible Schnittstellen setzen. Berlecon empfiehlt den Anbietern dringend, die proprietäre Schnittstellen durch offene Standards zuersetzen. Zwar existieren etwa mit XML, LDAP oder dem Protokoll TR/87 der European Computer Manufacturers Association (Ecma) bereits standardisierte Prozesse und Frameworks. Aber noch fehlen vielen Anbietern offenbar die Anreize oder das Know-how zur konsequenten Umsetzung.

Den Anwenderunternehmen empfiehlt Bohn, bis zur vollständigen Integrationsfähigkeit der Cloud-Angebote auf einen Mischbetrieb zu setzen, d.h. vor Ort betriebene ITK-Lösungen um Cloud-Dienste als gezielte Insellösung zu ergänzen.

Die gesamte Spotlight-Analyse kann hier nachgelesen werden.

Dienstag, 21.04.09

Roadshow zum Thema "Unified Communications"

Zu einer Roadshow zum Thema "Unified Communications" lädt die DEUTSCHE KONGRESS GmbH am 05./06./07. Mai in Köln, Frankfurt und München ein. Mit dem Titel „Unified Communications - Neue Kommunikations-Infrastrukturen – schnell, effizient, zukunftssicher“ will einen Überblick über den heterogenen UC-Markt, über den Stand der Technik und die weiteren Entwicklungen am UC-Markt geben.

Die Themen sind u.a.
- UC – was kostet es und was bringt es?
- Einführung und Integration von Unified Communications Lösungen im Unternehmen
- Aktuelle Technologie-Standards
- Alles aus einer Hand oder Best of Breed?
- Wie viel Sicherheit ist nötig, wie viel „Offenheit“ ist möglich?
- Effizienzsteigerungen durch Groupware, Office- und E-Mail-Lösungen für die Zusammenarbeit
- Besserer Kundenkontakt durch Unified Communications

Um möglichst vielen Teilnehmern den Besuch der Veranstaltung zu ermöglichen beträgt die Teilnahmegebühr nur 149,- Das vollständige Programm und weitere Informationen im Internet unter http://www.uc-aktuell.de,

Mittwoch, 15.04.09

Unified Communications ein Fremdwort für KMU

Der Begriff »Unified Communications« ist für 80 Prozent der Teilnehmer einer Cisco-Studie immer noch ein Fremdwort, von dem viele nur eine vage Vorstellung haben. Und immer noch nutzen KMUs in Deutschland durchschnittlich fünf Endgeräte und vier verschiedene Software-Anwendungen als Kommunikationsweg.

Umso verwunderlicher ist es, dass die Mehrheit die Potenziale des UC-Konzepts trotzdem sehr hoch ein schätzt:

„Die Bündelung der Kommunikations- und Informationskanäle vereinfache den Alltag und stärke das eigene Unternehmen gegenüber dem Wettbewerb, so die Hoffnung. Der größte Vorteil liege in der Verbesserung der Teamarbeit, gefolgt von der leichteren Erreichbarkeit von Lieferanten und Kunden. All das führt nach Ansicht der Befragten wiederum zu einer schnelleren Reaktionszeit sowie Kosteneinsparung.“

Der Grund für die Zurückhaltung könnte in den Sicherheitsbedenken (72,1%), den Anschaffungskosten (70,4 %) und der mangelnden Kenntnis eines geeigneten UC-Anbieters (56,1 %) liegen

Weitere Erkenntnisse z.B. über die eingesetzten Kommunikationsmittel können bei IT-Business nachgelesen werden.

Mittwoch, 8.04.09

Tipps und Ratschläge für die richtige UC Einführung

Die Computerwoche Online gibt Tipps und Ratschläge für die richtige Einführung von Unified Communications.
Zusammengefasst sind dies folgende Punkte:
• Vorstand und Geschäftsleitung müssen die Einführung vorbehaltslos unterstützen und mit gutem Beispiel vorangehen.
• Fachabteilungen sollten frühzeitig in die Planung einbezogen werden, damit der Bedarf an Prozessverbesserungen sichtbar wird.
• Frühzeitige Beteiligung des Betriebsrats erspart spätere Konflikte.
• Schnelle Erfolge in ausgewählten Kernprozessen erleichtern die Überzeugungsarbeit bei der Übertragung auf andere Abteilungen und Workflows.
• Bereits in der Designphase überprüfen, ob die vorhandene Infrastruktur dem erhöhten Sprach- und Datenaufkommen gewachsen ist.
• Sicherheitsrichtlinien checken und gegebenenfalls an Neuerungen (etwa Zuwachs mobiler Nutzer) anpassen.
• Dauerhafte Wirkung hängt stark von der kontinuierlichen Verbesserung der Geschäfts- und Kommunikationsprozesse ab.
• In einer für drei bis fünf Jahre ausgelegten Roadmap festlegen, auf welche Standards gesetzt wird und welche Elemente man einbinden will.
• Kommunikationsregeln aufstellen, um Dauerfeuer auf allen Kanälen zu vermeiden.

Grafisch ist dies hier anschaulich dargestellt.

Mittwoch, 1.04.09

Berlecon systematisiert Markt für Managed Services und SaaS

Berlecon Research hat einen Fallstudienreport veröffentlicht, der Wertversprechen und Herausforderungen von Managed Services und Software as a Service (SaaS) für VoIP (Voice over IP) und UC (Unified Communications) untersucht und die Anbieterlandschaft in Deutschland systematisiert.

Der Report soll die ITK-Verantwortlichen bei der Entscheidung für Managed Services und Software as a Service (SaaS) als Alternativen zum Eigenbetrieb unterstützen.
Zwar seien die Argumente für die Auslagerung bekannt, der Markt der Anbieter jedoch sehr intransparent, weil Managed Services und SaaS je nach Anbieter unterschiedlich definiert würden. Der Report will diese Lücke schließen und die Modelle voneinander abgrenzen.

Im Artikel heißt es:

Im Fall von Managed Services übernimmt ein externer Dienstleister Betrieb und Wartung der beim Kunden installierten VoIP- und UC-Infrastruktur oder von einzelnen Teilen wie etwa der Nebenstellenanlagen. Im Unterschied dazu stellt SaaS VoIP- und UC-Lösungen netzbasiert bereit. Dazu betreibt der SaaS Provider eigene Rechenzentren, an die seine Kunden über ein sicheres Virtual Private Network (VPN) angebunden sind. Vor Ort auf dem Firmengelände werden keine Infrastrukturelemente wie Nebenstellenanlagen oder Groupware Server benötigt.

Welche Ratschläge Berlecon den Anwendern gibt und wie der fragmentierte Markt für Managed-Service- und SaaS-Angebote systematisiert wird, kann man bei der Computer Zeitung nachlesen.

Archiv