Eine aktuelle Spotlight-Analyse vom Berlecon Experten Philipp Bohn beschäftigt sich mit dem Thema „Cloud Computing und UC“. Dabei stellt Bohn zunächst den Begriff Cloud Computing vor und erklärt, welche Vorteile das Bereitstellen von Unified Communications (UC) Diensten „aus der Cloud“ haben.
„Zum einen ermöglicht die netzbasierte Bereitstellung einen sehr flexiblen Bezug der UC-Dienste. Ohne hohe Anfangsinvestitionen in die eigene Infrastruktur können Anwenderunternehmen alle Dienste kurzfristig entsprechend dem aktuellen Bedarf und hochgradig skalierbar einsetzen. Zum anderen wandelt die nutzungsorientierte Abrechnung die vormals durch den Erwerb von Softwarelizenzen und Hardware entstandenen Fixkosten nunmehr in variable Kosten um. Dies entlastet die Bilanz der Kunden und überträgt das finanzielle Risiko zum Großteil auf den Dienstanbieter.“
Leider, so Bohn, seien die Möglichkeiten netzbasierter Dienste in Bezug auf die Einbindung in die vorhandene ITK-Infrastruktur eingeschränkt, da die Anbieter zu sehr auf proprietäre und damit inkompatible Schnittstellen setzen. Berlecon empfiehlt den Anbietern dringend, die proprietäre Schnittstellen durch offene Standards zuersetzen. Zwar existieren etwa mit XML, LDAP oder dem Protokoll TR/87 der European Computer Manufacturers Association (Ecma) bereits standardisierte Prozesse und Frameworks. Aber noch fehlen vielen Anbietern offenbar die Anreize oder das Know-how zur konsequenten Umsetzung.
Den Anwenderunternehmen empfiehlt Bohn, bis zur vollständigen Integrationsfähigkeit der Cloud-Angebote auf einen Mischbetrieb zu setzen, d.h. vor Ort betriebene ITK-Lösungen um Cloud-Dienste als gezielte Insellösung zu ergänzen.
Die gesamte Spotlight-Analyse kann hier nachgelesen werden.