Mehr als die Hälfte der deutschen Unternehmen hat bereits eine Unified-Communications-Lösung im Einsatz oder plant deren Einführung. Bei einem weiteren Viertel wird Unified Communications intensiv diskutiert. Lediglich für jedes fünfte Unternehmen ist UC kein Thema. Zu diesen Ergebnissen kommt ein aktueller Berlecon-Report zum Thema «Perspektive Unified Communications – Wie weit sind deutsche Unternehmen?».
Initiiert wurde die Studie von Damovo, Aastra und Cisco.
Berlecon ist in dieser aktuellen Studie einer ganzen Reihe von Fragen nachgegangen z.B. zur Organisationsstruktur von IT und TK in den Unternehmen, zum derzeitigen Status quo von UC-Projekten, zu den wesentlichen Treibern und Entscheidern für die technische und finanzielle Umsetzung von UC-Projekten, zu den Chancen und Herausforderungen und zur Relevanz der Auslagerung (Managed Services oder SaaS). Die Antworten können alle in der Studie nachgelesen werden.
Besonders interessant ist aber beispielsweise die Entwicklung der Organisationsstruktur von IT und TK in den Unternehmen. Immerhin 84% der Unternehmen haben eine integrierte ITK-Abteilung oder planen dies innerhalb der nächsten zwei Jahre. Diese ITK-Abteilungen sind auch in 82% der Fälle die Treiber bei der UC-Einführung. Die Entscheidungen über die finanzielle, technische und organisatorische Umsetzung werden allerdings weiterhin überwiegend vom Management und der Geschäftsführung (87%) getroffen.
Die Erwartungen der Unternehmen an UC haben sich offensichtlich kaum verändert. Die große Mehrheit der Unternehmen erwarten sich von UC immer noch eine bessere Kommunikation mit Kunden (73%) sowie eine effizientere Vernetzung der Mitarbeiter (68%). Ein zentraler Grund für die UC-Einführung ist die Optimierung von Geschäftsprozessen (67%), um die Reaktionsgeschwindigkeit zu verbessern. Immerhin die Hälfte der Unternehmen führt UC aber auch ein, um Kosten zu sparen – vor allem durch die Konsolidierung der ITK-Infrastruktur und die Beschleunigung der Geschäftsprozesse.
Für die repräsentative Studie befragte das Berliner Analysten- und Beratungshaus 104 ITK-Verantwortliche und CIO in Unternehmen ab 200 Mitarbeitern.