Juli 2009 Archiv

Donnerstag, 30.07.09

Unified Communications in Enterprise-Netzen

Ein Artikel auf der Lanline Webseite erklärt, warum sich Unified Communications
besonders für Unternehmen mit weit verteilten Netzen, Standorten und Mitarbeitern lohnen.

Gerade solche großen Unternehmen haben oft mit Problemen beim externen Datenzugriff, beim Weiterleiten/Durchstellen zu anderen Standorten oder mit einer unzureichenden Anwesenheitsanzeige von Kollegen zu kämpfen. Genau dort spielen UC ihre Stärken wie bessere Erreichbarkeit, höhere Reaktionsgeschwindigkeit sowie schneller, standortunabhängiger Informationsaustausch aus.

Je höher der Grad der Verteilung und Mobilität, je besser eigenen sich UC, sagt die Lanline.
Damit dies gelte, müssen aber ein paar Voraussetzungen erfüllt werden. Damit alle Vorteile von UC ausgeschöpft werden können, müssen die Anwendungen auf einem offenen Standard basieren. Der am weitesten verbreitete Standard ist das Session Initiation Protocol (SIP), ein offenes IP-Protokoll, das eine Kommunikationssitzung zwischen zwei oder mehr Teilnehmern aufbaut, steuert und beendet.

Generell bedeuten offene Architekturen auch geringeren Arbeitsaufwand und geringere Betriebskosten, weil die Systeme einfacher verwaltet, gewartet und gepflegt werden können.

Mittwoch, 22.07.09

Unified Communications und Home-Worker: Soziale Anbindung ist wichtig

Im Rahmen der Serie 10 Tipps zu Unified Communications soll heute das Thema „Soziales Miteinander als Teil der Unified-Communications-Strategie“ näher beleuchtet werden.
Denn die mobile Arbeitswelt mit Home-Office-Arbeitsplätzen erleben dank Unified Communications zwar einen Boom, bieten aber auch zahlreiche Risiken für das Unternehmen. Nämlich dann, wenn die soziale Anbindung an die Firma verloren geht.
Dadurch, dass UC eine nahtlose Kommunikation ermöglicht, die von überall aus erfolgen kann, verfolgen immer mehr Unternehmen die Strategie, nur noch minimalen Büroraum anzubieten und die Mehrzahl ihrer Mitarbeiter von zu Hause aus arbeiten zu lassen.

Die Vorteile: Später aufstehen, keine Fahrzeiten, E-Mails noch im Schlafanzug beantworten.

Die Gefahr: Man fühlt sich bald vom Unternehmen abgeschnitten, isoliert und ausgegrenzt. Es fehlt das Miteinander, das gegenseitige „Befruchten“ mit Ideen, die Inspiration.

Um dies zu vermeiden, geben die Autoren von SearchNetworking drei wesentliche Empfehlungen:

1. Nicht nur E-Mail, sondern auch andere UC-Tools wie Instant Messaging und Videokonferenzen einsetzen, um spontane Konversationen zu führen.
2. Messen, Firmen-Meetings und Treffen vermehrt zur gemeinsamen Kontakt nutzen.
3. Networking-Tools wie LinkedIn, Facebook oder MySpace einsetzen, um eine Art Firmen-Community aufzubauen. Das Zusammengehörigkeitsgefühl wird verbessert.

Mittwoch, 15.07.09

10 Tipps zu Unified Communications

Das Online ITK Portal SearchNetworking veröffentlicht seit einigen Tagen in loser Folge insgesamt 10 Tipps zu Unified Communications. Die Fragen drehen sich ausschließlich um den Unternehmenseinsatz von UC. Bereiche wie der Microsoft Office Communications Server (OCS), Video-Konferenzlösungen und Unified-Communications-Strategien gehören ebenso zu den behandelten Themen wie das Apple iPhone und der Blackberry von RIM.

Den Anfang machte das Apple iPhone. Taugt es für den Unternehmenseinsatz?
Die Antwort kann man hier nachlesen.

Darauf folgte ein Vergleich von Microsoft OCS und IBM Lotus Sametime, hier nachzulesen.

Tipp Nr. 3 handelt von der sozialen Vernetzung als Teil der UC-Strategie.

In den kommenden Tagen will man sich dann mit folgenden Fragen/Themen beschäftigen

- Vier treibende Faktoren für den Markt der Video-Konferenzsysteme
- Streaming Ciscos IP Communicator auf einen Thin-Client von HP
- Den richtigen UC-Berater auswählen
- Exchange 2007 Unified Messaging und Asterisk integrieren
- VoIP Service-Auswahl: MPLS, VPLS oder Metro Ethernet?
- UC im Unternehmen: Wer profitiert am meisten?
- Präsenz: SIMPLE versus XMPP.

Mittwoch, 8.07.09

E-Mail-Smiley oder Emoticons

Eine Glosse zur Verwendung von Emoticons ist auf den Webseiten der IT-Business erschienen. Redakteur Stefan Riedl philosophiert über Poesiealben, Smileys, Emoticons und Unified Communications.

Dabei geht es im Kern um das „Lächeln“, das in Worten nicht oder nur schwer beschreibbar ist. Jedenfalls früher. Heute bedarf es keiner „Unzahl von Wörtern“, um ein Lächeln als emotionaler Ausdruck oder als augenzwinkerndes Relativieren des Gesagten in einen Text zu bringen, sondern nur dreier Satzzeichen: :-)

Dabei handelt es sich nicht – wie viele meinen – um ein Smiley, sondern um ein Emoticons. Der Unterschied: Der Smiley ist eigentlich die grafische Darstellung, das Emoticon hingegen besteht aus den Satzzeichen Doppelpunkt, Minuszeichen und Klammer-zu. Das Smiley gibt es schon seit den 60er Jahren und ist sogar geschützt. Dennoch kursieren etliche Varianten des Smileys in Foren, Blogs und E-Mail-Programmen.

Über die Verwendung von Smileys im geschäftlichen E-Mail-Verkehr wird allerdings sehr kontrovers diskutiert. .-)

Mittwoch, 1.07.09

Management-Tools sollen zur höheren Akzeptanz von UC führen

Einem Bericht im Online Magazin eWeekEurope zufolge sollen Applikationen zur Messung, Kontrolle und Analyse von UC-Lösungen (Management-Tools) zu mehr Akzeptanz bei den Mitarbeitern führen.

Einer Studie von NetIQ, einem Anbieter von Lösungen für Systems- und Security-Management, zufolge gaben 63 Prozent von 400 befragten Unternehmen an, »dass es schwierig sei, die Mitarbeiter an die Nutzung von UC-Technologien heranzuführen«. Mit den richtigen Tools könnten IT-Administratoren Überwachungs- und Berichtsfunktionen einsetzen, »mit deren Hilfe sie die Kosten ihrer UC-Investitionen rechtfertigen« könnten.

Offensichtlich scheint diese Erkenntnis noch nicht bei den Unternehmen angekommen zu sein, denn dem Bericht nach planen bisher nur sechs Prozent der Befragten, solche Parameter zu kontrollieren. 50 Prozent setzen aus Kostengründen keine Management-Lösungen ein und 47 Prozent haben nicht das erforderliche Know-how, um entsprechende Managementtechnologien zu implementieren.

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