Eine Glosse zur Verwendung von Emoticons ist auf den Webseiten der IT-Business erschienen. Redakteur Stefan Riedl philosophiert über Poesiealben, Smileys, Emoticons und Unified Communications.
Dabei geht es im Kern um das „Lächeln“, das in Worten nicht oder nur schwer beschreibbar ist. Jedenfalls früher. Heute bedarf es keiner „Unzahl von Wörtern“, um ein Lächeln als emotionaler Ausdruck oder als augenzwinkerndes Relativieren des Gesagten in einen Text zu bringen, sondern nur dreier Satzzeichen: :-)
Dabei handelt es sich nicht – wie viele meinen – um ein Smiley, sondern um ein Emoticons. Der Unterschied: Der Smiley ist eigentlich die grafische Darstellung, das Emoticon hingegen besteht aus den Satzzeichen Doppelpunkt, Minuszeichen und Klammer-zu. Das Smiley gibt es schon seit den 60er Jahren und ist sogar geschützt. Dennoch kursieren etliche Varianten des Smileys in Foren, Blogs und E-Mail-Programmen.
Über die Verwendung von Smileys im geschäftlichen E-Mail-Verkehr wird allerdings sehr kontrovers diskutiert. .-)