August 2009 Archiv

Freitag, 28.08.09

Neue Studien belegen: UC auf dem Vormarsch, höhere Nutzerkosten

Offensichtlich scheint jedes Marktforschungs-Institut, jedes Beratungs- und Analysten-Haus und auch so mancher Hersteller eine Studie über Unified Communications machen zu wollen. Gleich zwei neue Studien sind diese Woche im Internet aufgetaucht.

So prognostizieren die Marktforscher von InfoCom zwar ein bedeutendes Marktwachstum des Bereichs UC, sehen aber einen Anstieg der durchschnittlichen Nutzerkosten aufgrund wachsender Komplexität von UC. Bis 2013 soll der Unified-Communications-Markt auf weltweit 2,7 Mrd. Euro anwachsen, der US-Markt soll dabei um über 30 Prozent wachsen - bei 37 Prozent Marktanteil der Amerikaner am Weltmarkt. Westeuropa soll einen Anteil von 34 Prozent generieren.

Die Durchschnittskosten pro Nutzer werden deshalb steigen, weil „in Unified Communications Konzepten neben Integration von Festnetz- und Mobilkommunikation sowie Video- und Web-Konferenzen auch Collaboration-Tools und dergleichen integriert werden.“

Zu einer leider nicht ganz neuen Erkenntnis kommen die Headset-Hersteller von Plantronics. Sie stellen nach einer Befragung von 25 Branchenkennern – Vertreter führender Lösungsanbieter und Gerätehersteller, ITK-Berater ebenso wie Fachjournalisten – fest: „Der Einsatz von Unified Communications (UC) führt zu mehr Produktivität im Unternehmen.“

Laut deren Trendreport 2009 sind „die Integration verschiedener Unternehmensstandorte und das One-Number-Konzept die beiden wichtigsten Vorteile von UC-Lösungen. Je 87% der Teilnehmer werten diese Vorteile als groß bis sehr groß.“ Wenn man kein UC verwendet, sehen 78,3% der befragten Experten einen Nachteil im unnötigen Warten auf Informationen von Kollegen und dem damit verbundenen Produktivitätsverlust.

Dass mit dem Aufstieg von UC auch die Headsets einen enormen Schub erleben, ist für Plantronics sicher ein angenehmer Nebeneffekt.

Gefunden bei: www.it-im-unternehmen.de und www.dailynet.de

Montag, 24.08.09

MCA Konvy CTI macht ERP-System Semiramis kommunikativ - CTI für die Standard ERP-Lösung

Stolberg, im August 2009. Die MCA GmbH, Anbieter von Unified-Communications-Lösungen für alle wichtigen IT-Plattformen, macht mit einer neuen Version des MCA Konvy CTI das ERP-System Semiramis kommunikativ (CTI = Computer Telephon Integration). Der MCA Konvy CTI für Semiramis verbindet die Software mit allen marktgängigen Telefonanlagen und Voice-over-IP-Systemen, erweitert sie um kommunikative Features für die In- und Outbound-Telefonie und optimiert damit die Kommunikation mit Kunden, Lieferanten und Partner.
Die Schnittstelle zwischen CTI-Anwendung und Semiramis bildet ein Infoportal mit allen relevanten Daten, etwa Adressinformationen zu ankommenden Anrufen, Informationen zu laufenden Geschäftsprozessen oder Hinweise auf mögliche Aktionen mit Links.

Zu den Funktionen, die Semiramis über den MCA Konvy CTI erhält, gehören Unified-Communications-Funktionen wie das Anzeigen von Kundendaten und -historien bei eingehenden Anrufen oder das Wählen per Mausklick aus dem ERP-System heraus.
Beim Eingehen eines Anrufes sucht der Konvy CTI über die Rufnummernidentifikation alle zum Anrufer gehörenden Daten wie beispielsweise Angebote, Aufträge, Rechnungen, Lieferungen heraus und zeigt sie komprimiert und übersichtlich auf dem Bildschirm an. Der Mitarbeiter ist so bereits bei der Rufannahme genauestens über seine Kunden im Bilde.

Durch angezeigte Hyperlinks gelangt er über einen einfachen Mausklick schnell und übersichtlich in die gewünschten Anwendungsbereiche von Semiramis. Die Darstellung und der Umfang der Informationen und Befehle kann dabei mittels XML-Templates individuell und benutzerfreundlich angepasst werden.

Donnerstag, 20.08.09

MCA auf dem Lotusday 2009

Schon traditionell tritt MCA auf dem Lotusday auf. Die 2009er Ausgabe findet am Dienstag, den 8.9.2009, in Hagen statt. MCA ist meinem Infostand präsent und demonstriert UC2 live in einer Breakout Session. Weitere Informationen und eine Registrierungsmöglichkeit finden Sie hier: Lotusday 2009.

Freitag, 14.08.09

IT-Ratgeber für den Mittelstand zum Thema UC

Einen kostenlosen IT-Ratgeber für den Mittelstand zum Thema Unified Communications hat jetzt die bundesweite Mittelstandskampagne nextbusiness-IT veröffentlicht. Der Unternehmerbrief „Unified Communications – Wie Sie mit übergreifenden IT-Lösungen die Kommunikation vereinfachen!“ zeigt, wie Unternehmen mit UC umgehen müssen und wie UC ihren Arbeitsalltag und die Kommunikation vereinfachen.

Der Ratgeber stellt kurz und knapp relevante Themen wie CTI, VoIP, VPN, Collaboration und WebConferencing vor und erklärt die Begriffe. In einer Checkliste werden die zehn wichtigsten Wünsche an die neuen Technologien zusammengestellt.

Der Unternehmerbrief kann als PDF kostenlos von www.nextbusiness-it.de herunter geladen werden.

Montag, 3.08.09

Welche Berufsgruppen profitieren von UC, welche nicht

Im Rahmen der Serie 10 Tipps zu Unified Communications dreht sich der neunte Tipp um die Berufsgruppen, die von UC profitieren.

Generell gilt:
Am offensichtlichsten profitieren die Leute von UC, die Kommunikation bereits als Teil ihrer täglichen Routine verwenden. Je weniger eine Person kommuniziert, desto geringer ist der Nutzen von UC. Eine Schlussfolgerung daraus ist: wird UC unternehmensweit eingeführt, wird es unterschiedlich hohe Akzeptanz und Erfolge geben.

Was bedeutet dies konkret? Wer wird am wenigsten und wer am meisten von UC profitieren?
Die Autoren des Beitrags in der searchnetworking sehen folgender Berufsgruppen als diejenigen an, die weniger von UC profitieren.

- Schreibtischtäter: kaum kommunikativ
- Ortsgebundenes Personal: verwenden keinerlei mobile Kommunikation.
- Personal auf niedriger Ebene: wenig Anteil an der UC Einführung
- Fabrikarbeiter: müssen nur wenig kommunizieren.

Die UC-Gewinner sind demnach folgende Gruppen:
- Führungskräfte: UC erweitern Kommunikationsangebot und -kanäle
- Verkauf und Marketing: Kommunikation ist das A und O; auch die Kommunikation mit Kunden
- Team-Leiter und -Mitglieder: leiten oft Teams über mehrere Standorte verteilt
- Dezentrale Call-Center/ Mitarbeiter Help-Desk: sind dezentral organisiert und brauchen Kommunikation über alle Kanäle
- Mobile Mitarbeiter: sind dezentral organisiert und brauchen Kommunikation über alle Kanäle
- Berater, Buchhalter und Anwälte: sind oft dezentral organisiert und brauchen Kommunikationskanäle wie Video-Conferencing.
- IT-Mitarbeiter: sind viel im Unternehmen unterwegs und schwer erreichbar.

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