Neue Studien belegen: UC auf dem Vormarsch, höhere Nutzerkosten
Offensichtlich scheint jedes Marktforschungs-Institut, jedes Beratungs- und Analysten-Haus und auch so mancher Hersteller eine Studie über Unified Communications machen zu wollen. Gleich zwei neue Studien sind diese Woche im Internet aufgetaucht.
So prognostizieren die Marktforscher von InfoCom zwar ein bedeutendes Marktwachstum des Bereichs UC, sehen aber einen Anstieg der durchschnittlichen Nutzerkosten aufgrund wachsender Komplexität von UC. Bis 2013 soll der Unified-Communications-Markt auf weltweit 2,7 Mrd. Euro anwachsen, der US-Markt soll dabei um über 30 Prozent wachsen - bei 37 Prozent Marktanteil der Amerikaner am Weltmarkt. Westeuropa soll einen Anteil von 34 Prozent generieren.
Die Durchschnittskosten pro Nutzer werden deshalb steigen, weil „in Unified Communications Konzepten neben Integration von Festnetz- und Mobilkommunikation sowie Video- und Web-Konferenzen auch Collaboration-Tools und dergleichen integriert werden.“
Zu einer leider nicht ganz neuen Erkenntnis kommen die Headset-Hersteller von Plantronics. Sie stellen nach einer Befragung von 25 Branchenkennern – Vertreter führender Lösungsanbieter und Gerätehersteller, ITK-Berater ebenso wie Fachjournalisten – fest: „Der Einsatz von Unified Communications (UC) führt zu mehr Produktivität im Unternehmen.“
Laut deren Trendreport 2009 sind „die Integration verschiedener Unternehmensstandorte und das One-Number-Konzept die beiden wichtigsten Vorteile von UC-Lösungen. Je 87% der Teilnehmer werten diese Vorteile als groß bis sehr groß.“ Wenn man kein UC verwendet, sehen 78,3% der befragten Experten einen Nachteil im unnötigen Warten auf Informationen von Kollegen und dem damit verbundenen Produktivitätsverlust.
Dass mit dem Aufstieg von UC auch die Headsets einen enormen Schub erleben, ist für Plantronics sicher ein angenehmer Nebeneffekt.
Gefunden bei: www.it-im-unternehmen.de und www.dailynet.de