„Wie viele Anbieter sterben auf dem Weg in die schöne neue UCC-Welt?“ fragt das Magazin IT-Business. Die Antwort darauf geben die Analystenhäuser Gartner und Berlecon.
Zwar werde der weltweite UCC-Markt (Unified Communications und Collaboration) in diesem Jahr um 22 Prozent auf ein Volumen von 7,4 Milliarden US-Dollar wachsen. Jedoch werde es „bis zum Jahr 2013 mehr als die Hälfte der heutigen Anbieter von UCC nicht mehr geben, da sie die Erwartungen ihrer Kunden nach einer umfassenden UCC-Lösung nicht erfüllen können.“
Die dann noch übrig gebliebenen Anbieter werden diejenigen sein, die „es schaffen, wahre UCC-Lösungen anzubieten, und nicht mehr nur einzelne Bausteine“. Gartner meint mit Bausteinen die drei Komponenten von UCC – Sprache, (Instant) Messaging, Konferenzen.
Auch Berlecon meint, dass es nötig sei, müssen „überzeugende Business Cases entwickelt und die Geschäfts-Integration stärker in den Fokus gerückt […] werden.“
Berlecon meint damit, UCC müssen Prozessabläufe optimieren und in ERP-, CRM- oder Produktionssysteme eingebunden werden, was wiederum ein erweitertes Angebot von offenen Schnittstellen und Standards erfordert.
Auf Seiten der Fachhändler und Systemintegratoren werden neue und ausgebaute strategische Partnerschaften der einzige Weg sein, am Markt zu überleben. Denn „mit der UC-Business-Integration entstehe ein neues Geschäftsfeld für Beratungen und Integratoren, die sowohl TK als auch IT beherrschen und darüber hinaus ein hohes Maß an Prozesswissen mitbringen.“