Neuer Trend im Cloud-Computing: People-Cloud
Die Idee hinter dem Konzept des Cloud-Computings ist denkbar einfach: IT-Ressourcen skalierbar zur Verfügung stellen, wobei Kosten nur für die in Anspruch genommene Leistung anfallen. Doch in Unternehmensprozessen werden nicht nur technische Ressourcen benötigt, sondern auch menschliche Arbeitskraft. Eine Vergabe manueller Aufgaben an eigene Mitarbeiter oder externe Dienstleister ist dabei mit dem Nachteil einer geringen Skalierbarkeit und Flexibilität verbunden. Einerseits benötigt man eine große Zahl von Arbeitskräften, um für Zeiten hoher Nachfrage gewappnet zu sein, andererseits sind diese Arbeitskräfte in Zeiten geringer Nachfrage nicht ausgelastet.
In diesem Zusammenhang bietet das Konzept der „People-Cloud" einen neuen Ansatz für eine skalierbare Vergabe kleinteiliger manueller Aufgaben an eine große Gruppe (Crowd) von Menschen. People-Cloud ist quasi die Übertragung des Cloud-Computings auf menschliche Arbeitsleistung.
Das funktioniert über sogenannte People-Service-Plattform, über die Unternehmen nicht oder nur schwer automatisierbare, wissensintensive Aufgaben über Web-Service-Aufrufe an eine große Gruppe interner oder externer Mitarbeiter delegieren können.
Wie People-Cloud-Szenarien aussehen und welche Anbieter es bereits am Markt gibt, zeigt ein Artikel in der Funkschau.