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Unified-Communications Archiv

04.10.07

Risiko Unified-Communications

Laut einer Studie von Dimension Data glauben nur 42 Prozent der IT-Manager, dass Unified-Communications genauso sicher ist wie andere ITK-Technologien. Bei den Anwendern in den Unternehmen ist knapp die Hälfte dieser Meinung.
Besonders Instant-Messaging (IM) werde von den IT-Managern als das größte Risiko wahrgenommen. Vermutlich aufgrund der hohen Anzahl bereits in Unternehmensumgebungen vorhandener, nicht kontrollierter und von jedermann nutzbarer IM-Lösungen. Angestellte dagegen halten eMail immer noch für das größte Sicherheitsrisiko.

Quelle: ECIN

15.10.07

Berlecon: UC-Marktdurchbruch lässt noch auf sich warten, Boom ab 2010

Die Marktforscher von Berlecon haben sich wieder einmal an eine Analyse des Unified Communications (UC) Marktes gewagt. Das Ergebnis: UC wird in den kommenden Jahren zentraler Bestandteil der ITK-Strategie von Anwenderunternehmen, der Boom kommt aber erst 2009 oder 2010. Zurzeit bremsen noch die technische Komplexität sowie ein unübersichtlicher Anbietermarkt voller Interessenkonflikte den Marktdurchbruch.

Berlecon-Analyst Philipp Bohn beschreibt die derzeitige Situation so: "Am Markt für Unified Communications treffen Anbieter aus TK und IT aufeinander - Welten, die in der Vergangenheit weitgehend voneinander getrennten waren. Sie treten gleichzeitig als Kooperationspartner miteinander, aber auch als Konkurrenten gegeneinander an. Dabei sind die Lösungen der einzelnen Anbieter in ihrer Funktionalität teilweise sehr ähnlich."

Natürlich hat Bohn auch einen Tipp parat für die Anbieter vom UC-Lösungen:
Interessenskonflikte begraben.

Den ganzen Beitrag bei CIO online lesen.

22.10.07

Klebstoff für die Daten

„Klebstoff für die Daten“ nennt Autor Klaus Walter in seinem Artikel im Manager Magazin die IP-Netzwerke, die verschiedene Endgeräte miteinander verknüpfen, um Sprach- und Videodaten zu verbinden. Klar, es geht um Unified-Communications (UC), der Disziplin, die Manager effizienter arbeiten läßt und Unternehmen einen Wettbewerbsvorteil verschafft. Immerhin kommunizieren Manager heute laut den Marktforschern von Sage Research im Schnitt mit sechs verschiedenen Endgeräten – und sind immer noch der Flaschenhals.
Aber es geht bei UC nicht nur um Endgeräte, sondern auch um Applikationen (Groupware, ERP-Systeme) und Prozesse (Conferencing, Messaging). Klaus Walter sieht UC als Konvergenz zwischen Netzwerk, Applikationen und Prozessen - ein Dreieck, in dessen Mittelpunkt der Kunde steht, der sich einheitliche Lösungen für eine effizientere Kommunikation wünscht. Den Klebstoff für das Dreieck, die Konvergenz, stellt dabei IP-Netzwerk dar, das alle Daten verbindet.

Mehr dazu bei http://www.manager-magazin.de

29.10.07

Bill Gates über Unified Communications

Microsoft Gründer Bill Gates legte in einem aktuellen Interview mit CNET News seine Strategie dar, wie er Geschäftsabläufe - auch mit Hilfe von Telefonen und PDAs - modernisieren möchte.

14.12.07

Markt für Unified Communications explodiert

Der weltweite Markt für Unified-Communications-Produkte und –Services wird bis 2012 auf 48,7 Milliarden Dollar wachsen. Dies sagen die Analysten von In-Stat und Wainhouse Research laut Computerwoche voraus. Sie erwarten für den aufstrebenden Markt für Unified Communications (UC) in den kommenden fünf Jahren eine durchschnittliche Wachstumsrate von jährlich 13,7 Prozent.
Treiber sei dabei der Servicebereich, dessen Umsatz von 8,8 Milliarden Dollar in 2007 auf 24,2 Milliarden Dollar in 2012ansteigen soll. Im Produktbereich sehen die Experten ein weltweites Umsatzwachstum von 17,4 Milliarden Dollar in 2007 auf 24,6 Milliarden Dollar in 2012.

Näheres dazu findet man bei der Computwoche Online.

24.01.08

Die Mär von der konvergenten Unternehmenskommunikation

Die Computerwelt Austria erzählt von der Mär von der konvergenten Unternehmenskommunikation, in der Voice over IP, Unified Communications und WLAN-Telefone dominieren.

Am Ende kommt dann die Ernüchterung: „Realität ist viel mehr, dass die vielgepriesenen Vorzüge von VoIP und UC noch in den wenigsten Unternehmen Einzug gehalten haben.“
Aber ganz so dunkel malt man dann doch nicht. Zwar haben laut Gartner erst 20 Prozent der Unternehmen weltweit den Übergang zur IP-Telefonie gewagt, jedoch planen viele den Wechsel in den nächsten drei Jahren.

Denn die Vorteile der IP-Kommunikation überwiegen mitlerweile: die VoIP-Sprachqualität hat sich der von ISDN angenähert, die Verbindungen sind inzwischen relativ stabil und das Sprachniveau sei akzeptabel, die IP-Telefonie sei ideal für die zunehmende Anzahl mobiler Mitarbeiter, um jederzeit und überall voll in die Unternehmenskommunikation integriert zu sein.

Dagegen spreche hauptsächlich das Argument der mangelnden Sicherheit. Auch seien die Preis in der Festnetz Telefonie durch Flatrates immer weiter gefallen.

11.02.08

Green-IT und Konjunkturkrise in USA puschen Unified Communications

Eine Analyse der Marktbeobachter von Datamonitor sieht eine Chance für Unified Communcations durch die Konjunkturabschwächung in den USA und den Trend zur Green-IT. Belegt wird diese Aussage laut Computer Zeitung durch folgende Argumente:
1. Software as a Service und Managed Services gelten als Kosten sparend und stehen ganz oben auf der Wunschliste der Manager. Besonders Bereiche wie Telefonanlagen (hosted IP PBX) und Videokonferenzsysteme eigenen sich gut dafür.
2. Videokonferenzen sparen Geld und schonen die Umwelt.
3. Webbasierte Technologien wie Instant Messaging, Skype und Social Networking sind im privaten Gebrauch nicht mehr wegzudenken und machen Druck bei den Unternehmen.

05.03.08

Der Knowledge Worker und sein Werkzeug

Herausforderungen wie Globalisierung, Mobilität, flexible Arbeitsmodelle und Teamarbeit prägen die heutige Arbeitswelt des Informationszeitalters. Zeitliche und räumliche Barrieren bei der Teamarbeit werden aufgeweicht oder ganz aufgelöst. Jeder Mitarbeiter sollte im Idealfall von jedem Punkt der Erde aus an notwendige Informationen kommen, mit Kollegen diskutieren oder Kundenmeetings halten können. Diese oftmals als „Knowledge Worker“ bezeichneten mobilen Angestellten werden heute mit einer Vielzahl von Kommunikationsmitteln ausgerüstet. Zu den stationär verfügbaren Instrumenten kommen mobile Geräte wie Laptops, PDAs oder Smartphones. Zu den klassischen Kommunikationsmitteln Brief, Telefon und Fax sind E-Mail, Instant Messaging, Audio-, Video- und Web-Konferenzen hinzugekommen. Dabei wird kein Kommunikationsmittel durch ein anderes komplett abgelöst, die Kommunikation verteilt sich auf mehrere Kanäle, die leider immer noch isoliert nebeneinander arbeiten. Die Experton Group sieht im Management dieser Kanäle eine neue Herausforderung der modernen Kommunikationswelt. Die Lösung heißt: Unified Communications.

Unified Communications integriert die bisher voneinander isolierten Kommunikationsmittel wie Telefon, Web-, Video- und Audiokonferenzen, Instant Messaging, E-Mail, Fax, auf dem PC und mobilen Endgeräten. Zusätzlich informieren Presence-Funktionalitäten über die Erreichbarkeit einer Person. Die UC-Lösung wird zum Single Point of Contact für alle Kommunikationsmöglichkeiten.

Ein ausführlicher Beitrag zur Business-Kommunikation im 21. Jahrhundert ist bei der Experton Group zu finden.

10.03.08

Technische Voraussetzungen bremsen Unified Communications

Laut einer Umfrage von Berlecon Research haben mehr als die Hälfte aller deutschen Unternehmen bisher weder die für die sinnvolle UC-Nutzung erforderliche VoIP-Techniken im Einsatz, noch konkrete Pläne zur Einführung. Von den befragten Unternehmen verfügen beispielsweise nur 38 Prozent über gemeinsame IP-Netze für Daten und Sprache und gerade einmal 25 Prozent nutzen eine IP PBX.
Das Ergebnis zeigt also, dass die Anbieter von Voice over IP (VoIP) und Unified Communications (UC) noch erhebliche ungenutzte Potenziale aktivieren können. Sie seien jedoch gefordert, die Bedenken der Unternehmen hinsichtlich Sicherheit und Administrierbarkeit auszuräumen. „Denn Sicherheit und Administrierbarkeit sind für 90 Prozent der Befragten die zentralen Entscheidungskriterien bei der Auswahl einer VoIP- bzw. UC-Lösung", so Berlecon-Analyst Philipp Bohn

Ein weiterer Trend, der sich mit der Studie abzeichnet, sind Managed-VoIP- und –UC-Services. Für rund 40 Prozent der Unternehmen stellt der Betrieb ihrer Kommunikationsinfrastruktur durch einen externen Provider eine attraktive Alternative zum Eigenbetrieb dar.

Grundlage der Analyse ist eine repräsentative Befragung von 150 CIOs und ITK-Entscheidern in deutschen Unternehmen mit mindestens 100 Mitarbeitern. Die Befragung wurde im Zeitraum Januar-Februar 2008 durchgeführt.´

Quelle: Portel.de

21.05.08

Fünf Fragen, um fit zu werden für Unified Communications

Die Computerwoche veröffentlichte eine fünfteiligen Frageliste, um Unternehmen fit zu machen für Unified Communications.
Diese fünf wichtigsten Fragen für Netzverantwortliche sind:
1. Welche Anwendungen müssen angepasst werden?
2. Unterstützt die bestehende Netzinfrastruktur Unified Communications?
3. Unterstützt meine TK-Anlage auch Presence?
4. Wie soll Unified Communications verwaltet werden?
5. Unterstützt Unified Communications auch geplante Anwendungen?

Die passenden Antworten gibt es unter www.computerwoche.de.

27.05.08

UC-Lösungen in Unternehmen sind noch zu wenig Endanwender orientiert

Wahrhaftige Jongleure unterschiedlicher Anwendungen und Endgeräte scheinen die Mitarbeiter in deutschen Unternehmen zu sein. Die Studie "Wettbewerbsfaktor effiziente Kommunikation", die Berlecon im Auftrag der UC-Anbieter Damovo, Microsoft und Nortel durchgeführt hat, scheint dies zu bestätigen.

Zwar scheint Kommunikationseffizienz dank Unified Communications deutlich gestiegen zu sein, doch ist immer noch nicht alles optimal. Laut einem Drittel der repräsentativ befragten Vertriebs- und Einkaufsleiter beeinträchtigt die hohe Komplexität von Anwendungen und Endgeräten die Kommunikationseffizienz. Weitere 31 Prozent geben an, dass die Kommunikationseffizienz durch das häufige Heraussuchen und Eingeben von Kontaktinformationen beeinträchtigt wird. Der häufige Wechsel zwischen verschiedenen Anwendungen und Endgeräten ist für 30 Prozent ein Problem.

Offenbar hapert es noch an der Einfachheit und Usabilit bei der Funktionalität und der Benutzerführung von Anwendungen und Endgeräten. Laut Berlecon sind diese immer noch zu Technikorientiert. Dabei sind es die Mitarbeiter, die als Endanwender mit den neuen Anwendungen und Geräten arbeiten müssen. Sie müssen viel stärker in den Produktentwicklungsprozess einbezogen werden.

Die Bedeutung eines einprägsamen Brandings ist ein weiterer Schritt, den die Entwickler professioneller UC-Lösungen sich von den CE-Anbietern (Consumer-Electronics) abschauen sollten. Was mit "Walkman" oder "Gameboy funktioniert hat, sollte auch mit BlackBerry und iPhone klappen.

Mehr zur Studie gibt es bei Nortel.

06.06.08

Der Kampf um Unified Communications

Unified Communications beschreibt das Zusammenwachsen von IT-Anwendungen und Kommunikationstechnologien (ITK). Für die Umsetzung von UC müssen Technologieanbieter folglich über vielfältige Kompetenzen und Erfahrungen verfügen – und zwar sowohl in der IT als auch der TK.
Die Berlecon Studie "VoIP und Unified Communications 2008", für die 150 CIOs deutscher Unternehmen repräsentativ befragt wurden, versucht aufzudecken, welcher Technologieanbieter im UC Markt die besten Karten hat. Es geht um die Frage, welcher ITK-Anbietergruppe die befragten CIOs die höchste Kompetenz in Sachen UC zu trauen.
Zur Auswahl standen Hersteller mit traditionellem Hintergrund in TK-Hardware (z.B. Avaya, Nortel, Siemens), IT-Hardware (z.B. IBM, Sun), ITK-Infrastruktur (z.B. Cisco), Software (z.B. IBM, Microsoft), Festznetzprovider und schließlich IT- und TK-Systemintegratoren wie Computacenter, Dimension Data oder HP Services.

Am Ende wurde klar, dass keine Anbietergruppe es bislang geschafft hat, bei den CIOs das alleinige Vertrauen in ihre UC-Kompetenz zu gewinnen. Den Softwareanbietern bescheinigen 43 Prozent der CIOs hohe oder sehr hohe Kompetenz in Sachen UC. Knapp folgen die die Hersteller mit einem Hintergrund in IT-Hardware (41 Prozent) sowie ITK-Infrastruktur (39 Prozent).

Was man daraus ableiten darf, steht in der Spotlight-Analyse des Berlecon Analysten Philipp Bohn

26.06.08

Unified Communications mit Hemmschwellen

Unified Communications (UC) liegen auch in der Schweiz voll im Trend. So jedenfalls sieht das renommierte Schaffhauser Marktforschungsinstitut MSM Research die Lage im Alpenstaat. Insgesamt geben Schweizer Unternehmen im laufenden Jahr rund 640 Millionen Franken für Lösungen im Umfeld von "Unified Communications" aus. Von 2007 auf 2008 legte der Markt für Produkte und Dienstleistungen um 12,9 Prozent zu. Nächstes Jahr werden es weitere 11,4 Prozent mehr sein, so MSM Research.

Besonders die Nachfrage nach IP-basierten Telefonvermittlungsanlagen (IP PBX) wuchs um 25,2 Prozent, die Nachfrage nach hybriden Telefonanlagen wuchs mit 23,1 Prozent ebenfalls enorm.

Davon profitieren auch die Outsourcing-Dienstleister in der Schweiz. Immerhin 40 Prozent der Unternehmen, die Systeme für UC einführen wollen, entscheiden sich für Managed Services oder hosted Telefonie.

Doch die Kuh UC ist in der Schweiz noch nicht gänzlich vom Eis. Zu viele Hemmschwellen wie mangelnde Akzeptanz der Benutzer, unklares Kommunikationsverhalten, Kosten, Komplexität der Lösungen sowie die die fehlende Reife der Angebote stehen dem endgültigen Durchbruch noch im Wege. Zum Beispiel könnten Features wie der "Presence Manager" zwar die Produktivität in Büroumgebungen verbessern, aber Mitarbeitern auch das Gefühl der dauernden Überwachung geben. Das demotiviert.

Gefunden bei: inside.ch

30.06.08

Begriff: Communication as a Service

Die Computerwoche erklärt in einem aktuellen Beitrag die in der ITK Branche gebräuchlichen Begriffe „Communication as a Service“ und „Managed IP-Services“.
Immerhin gehören Communication as a Service beziehungsweise Managed IP-Services zu den Wachstumstreibern des internationalen ITK-Marktes. Allein in Deutschland wuchs der der Umsatz mit Communication as a Service lt. Computerwoche 2008 um 20%.

Communication as a Service umfasst die Nutzung von Funktionen extern betriebenener IP-Netze über das Web (Internet oder VPN). Diese Dienstleistung ist damit verwandt mit dem Thema SaaS (Software as a Services), wobei letzteres vornehmlich Applikationen umfasst. Zu Managed IP-Services zählen vor allem: - Managed IP-VPNs, - Managed IP-Telefonie sowie Managed Unified Communications, - Managed Metro Ethernet, - Managed Security. IP-Telefonie als Service gibt es beispielsweise in zwei Ausprägungen: Dediziert und IP-Centrex. Der Unterschied besteht in der Nutzung. Entweder ordnet der Betreiber dem Anwender eine separate Infrastruktur zu (Dediziert) oder der Nutzer teilt sich die Infrastruktur mit anderen Kunden (IP-Centrex).

Die Vorteile von Managed IP-Services fasst der Beitrag folgendermaßen zusammen:
• Nutzung der stets aktuellen Technik
• flexibel durch Buchung zusätzlicher Ports
• geringe Kapitalbindung
• kein eigenes Know-how für die Implementierung und Wartung notwendig
Dagegen spricht die mögliche die Abhängigkeit vom Dienstleister.

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