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Unified-Communications Archiv

04.10.07

Risiko Unified-Communications

Laut einer Studie von Dimension Data glauben nur 42 Prozent der IT-Manager, dass Unified-Communications genauso sicher ist wie andere ITK-Technologien. Bei den Anwendern in den Unternehmen ist knapp die Hälfte dieser Meinung.
Besonders Instant-Messaging (IM) werde von den IT-Managern als das größte Risiko wahrgenommen. Vermutlich aufgrund der hohen Anzahl bereits in Unternehmensumgebungen vorhandener, nicht kontrollierter und von jedermann nutzbarer IM-Lösungen. Angestellte dagegen halten eMail immer noch für das größte Sicherheitsrisiko.

Quelle: ECIN

15.10.07

Berlecon: UC-Marktdurchbruch lässt noch auf sich warten, Boom ab 2010

Die Marktforscher von Berlecon haben sich wieder einmal an eine Analyse des Unified Communications (UC) Marktes gewagt. Das Ergebnis: UC wird in den kommenden Jahren zentraler Bestandteil der ITK-Strategie von Anwenderunternehmen, der Boom kommt aber erst 2009 oder 2010. Zurzeit bremsen noch die technische Komplexität sowie ein unübersichtlicher Anbietermarkt voller Interessenkonflikte den Marktdurchbruch.

Berlecon-Analyst Philipp Bohn beschreibt die derzeitige Situation so: "Am Markt für Unified Communications treffen Anbieter aus TK und IT aufeinander - Welten, die in der Vergangenheit weitgehend voneinander getrennten waren. Sie treten gleichzeitig als Kooperationspartner miteinander, aber auch als Konkurrenten gegeneinander an. Dabei sind die Lösungen der einzelnen Anbieter in ihrer Funktionalität teilweise sehr ähnlich."

Natürlich hat Bohn auch einen Tipp parat für die Anbieter vom UC-Lösungen:
Interessenskonflikte begraben.

Den ganzen Beitrag bei CIO online lesen.

22.10.07

Klebstoff für die Daten

„Klebstoff für die Daten“ nennt Autor Klaus Walter in seinem Artikel im Manager Magazin die IP-Netzwerke, die verschiedene Endgeräte miteinander verknüpfen, um Sprach- und Videodaten zu verbinden. Klar, es geht um Unified-Communications (UC), der Disziplin, die Manager effizienter arbeiten läßt und Unternehmen einen Wettbewerbsvorteil verschafft. Immerhin kommunizieren Manager heute laut den Marktforschern von Sage Research im Schnitt mit sechs verschiedenen Endgeräten – und sind immer noch der Flaschenhals.
Aber es geht bei UC nicht nur um Endgeräte, sondern auch um Applikationen (Groupware, ERP-Systeme) und Prozesse (Conferencing, Messaging). Klaus Walter sieht UC als Konvergenz zwischen Netzwerk, Applikationen und Prozessen - ein Dreieck, in dessen Mittelpunkt der Kunde steht, der sich einheitliche Lösungen für eine effizientere Kommunikation wünscht. Den Klebstoff für das Dreieck, die Konvergenz, stellt dabei IP-Netzwerk dar, das alle Daten verbindet.

Mehr dazu bei http://www.manager-magazin.de

29.10.07

Bill Gates über Unified Communications

Microsoft Gründer Bill Gates legte in einem aktuellen Interview mit CNET News seine Strategie dar, wie er Geschäftsabläufe - auch mit Hilfe von Telefonen und PDAs - modernisieren möchte.

14.12.07

Markt für Unified Communications explodiert

Der weltweite Markt für Unified-Communications-Produkte und –Services wird bis 2012 auf 48,7 Milliarden Dollar wachsen. Dies sagen die Analysten von In-Stat und Wainhouse Research laut Computerwoche voraus. Sie erwarten für den aufstrebenden Markt für Unified Communications (UC) in den kommenden fünf Jahren eine durchschnittliche Wachstumsrate von jährlich 13,7 Prozent.
Treiber sei dabei der Servicebereich, dessen Umsatz von 8,8 Milliarden Dollar in 2007 auf 24,2 Milliarden Dollar in 2012ansteigen soll. Im Produktbereich sehen die Experten ein weltweites Umsatzwachstum von 17,4 Milliarden Dollar in 2007 auf 24,6 Milliarden Dollar in 2012.

Näheres dazu findet man bei der Computwoche Online.

24.01.08

Die Mär von der konvergenten Unternehmenskommunikation

Die Computerwelt Austria erzählt von der Mär von der konvergenten Unternehmenskommunikation, in der Voice over IP, Unified Communications und WLAN-Telefone dominieren.

Am Ende kommt dann die Ernüchterung: „Realität ist viel mehr, dass die vielgepriesenen Vorzüge von VoIP und UC noch in den wenigsten Unternehmen Einzug gehalten haben.“
Aber ganz so dunkel malt man dann doch nicht. Zwar haben laut Gartner erst 20 Prozent der Unternehmen weltweit den Übergang zur IP-Telefonie gewagt, jedoch planen viele den Wechsel in den nächsten drei Jahren.

Denn die Vorteile der IP-Kommunikation überwiegen mitlerweile: die VoIP-Sprachqualität hat sich der von ISDN angenähert, die Verbindungen sind inzwischen relativ stabil und das Sprachniveau sei akzeptabel, die IP-Telefonie sei ideal für die zunehmende Anzahl mobiler Mitarbeiter, um jederzeit und überall voll in die Unternehmenskommunikation integriert zu sein.

Dagegen spreche hauptsächlich das Argument der mangelnden Sicherheit. Auch seien die Preis in der Festnetz Telefonie durch Flatrates immer weiter gefallen.

11.02.08

Green-IT und Konjunkturkrise in USA puschen Unified Communications

Eine Analyse der Marktbeobachter von Datamonitor sieht eine Chance für Unified Communcations durch die Konjunkturabschwächung in den USA und den Trend zur Green-IT. Belegt wird diese Aussage laut Computer Zeitung durch folgende Argumente:
1. Software as a Service und Managed Services gelten als Kosten sparend und stehen ganz oben auf der Wunschliste der Manager. Besonders Bereiche wie Telefonanlagen (hosted IP PBX) und Videokonferenzsysteme eigenen sich gut dafür.
2. Videokonferenzen sparen Geld und schonen die Umwelt.
3. Webbasierte Technologien wie Instant Messaging, Skype und Social Networking sind im privaten Gebrauch nicht mehr wegzudenken und machen Druck bei den Unternehmen.

05.03.08

Der Knowledge Worker und sein Werkzeug

Herausforderungen wie Globalisierung, Mobilität, flexible Arbeitsmodelle und Teamarbeit prägen die heutige Arbeitswelt des Informationszeitalters. Zeitliche und räumliche Barrieren bei der Teamarbeit werden aufgeweicht oder ganz aufgelöst. Jeder Mitarbeiter sollte im Idealfall von jedem Punkt der Erde aus an notwendige Informationen kommen, mit Kollegen diskutieren oder Kundenmeetings halten können. Diese oftmals als „Knowledge Worker“ bezeichneten mobilen Angestellten werden heute mit einer Vielzahl von Kommunikationsmitteln ausgerüstet. Zu den stationär verfügbaren Instrumenten kommen mobile Geräte wie Laptops, PDAs oder Smartphones. Zu den klassischen Kommunikationsmitteln Brief, Telefon und Fax sind E-Mail, Instant Messaging, Audio-, Video- und Web-Konferenzen hinzugekommen. Dabei wird kein Kommunikationsmittel durch ein anderes komplett abgelöst, die Kommunikation verteilt sich auf mehrere Kanäle, die leider immer noch isoliert nebeneinander arbeiten. Die Experton Group sieht im Management dieser Kanäle eine neue Herausforderung der modernen Kommunikationswelt. Die Lösung heißt: Unified Communications.

Unified Communications integriert die bisher voneinander isolierten Kommunikationsmittel wie Telefon, Web-, Video- und Audiokonferenzen, Instant Messaging, E-Mail, Fax, auf dem PC und mobilen Endgeräten. Zusätzlich informieren Presence-Funktionalitäten über die Erreichbarkeit einer Person. Die UC-Lösung wird zum Single Point of Contact für alle Kommunikationsmöglichkeiten.

Ein ausführlicher Beitrag zur Business-Kommunikation im 21. Jahrhundert ist bei der Experton Group zu finden.

10.03.08

Technische Voraussetzungen bremsen Unified Communications

Laut einer Umfrage von Berlecon Research haben mehr als die Hälfte aller deutschen Unternehmen bisher weder die für die sinnvolle UC-Nutzung erforderliche VoIP-Techniken im Einsatz, noch konkrete Pläne zur Einführung. Von den befragten Unternehmen verfügen beispielsweise nur 38 Prozent über gemeinsame IP-Netze für Daten und Sprache und gerade einmal 25 Prozent nutzen eine IP PBX.
Das Ergebnis zeigt also, dass die Anbieter von Voice over IP (VoIP) und Unified Communications (UC) noch erhebliche ungenutzte Potenziale aktivieren können. Sie seien jedoch gefordert, die Bedenken der Unternehmen hinsichtlich Sicherheit und Administrierbarkeit auszuräumen. „Denn Sicherheit und Administrierbarkeit sind für 90 Prozent der Befragten die zentralen Entscheidungskriterien bei der Auswahl einer VoIP- bzw. UC-Lösung", so Berlecon-Analyst Philipp Bohn

Ein weiterer Trend, der sich mit der Studie abzeichnet, sind Managed-VoIP- und –UC-Services. Für rund 40 Prozent der Unternehmen stellt der Betrieb ihrer Kommunikationsinfrastruktur durch einen externen Provider eine attraktive Alternative zum Eigenbetrieb dar.

Grundlage der Analyse ist eine repräsentative Befragung von 150 CIOs und ITK-Entscheidern in deutschen Unternehmen mit mindestens 100 Mitarbeitern. Die Befragung wurde im Zeitraum Januar-Februar 2008 durchgeführt.´

Quelle: Portel.de

21.05.08

Fünf Fragen, um fit zu werden für Unified Communications

Die Computerwoche veröffentlichte eine fünfteiligen Frageliste, um Unternehmen fit zu machen für Unified Communications.
Diese fünf wichtigsten Fragen für Netzverantwortliche sind:
1. Welche Anwendungen müssen angepasst werden?
2. Unterstützt die bestehende Netzinfrastruktur Unified Communications?
3. Unterstützt meine TK-Anlage auch Presence?
4. Wie soll Unified Communications verwaltet werden?
5. Unterstützt Unified Communications auch geplante Anwendungen?

Die passenden Antworten gibt es unter www.computerwoche.de.

27.05.08

UC-Lösungen in Unternehmen sind noch zu wenig Endanwender orientiert

Wahrhaftige Jongleure unterschiedlicher Anwendungen und Endgeräte scheinen die Mitarbeiter in deutschen Unternehmen zu sein. Die Studie "Wettbewerbsfaktor effiziente Kommunikation", die Berlecon im Auftrag der UC-Anbieter Damovo, Microsoft und Nortel durchgeführt hat, scheint dies zu bestätigen.

Zwar scheint Kommunikationseffizienz dank Unified Communications deutlich gestiegen zu sein, doch ist immer noch nicht alles optimal. Laut einem Drittel der repräsentativ befragten Vertriebs- und Einkaufsleiter beeinträchtigt die hohe Komplexität von Anwendungen und Endgeräten die Kommunikationseffizienz. Weitere 31 Prozent geben an, dass die Kommunikationseffizienz durch das häufige Heraussuchen und Eingeben von Kontaktinformationen beeinträchtigt wird. Der häufige Wechsel zwischen verschiedenen Anwendungen und Endgeräten ist für 30 Prozent ein Problem.

Offenbar hapert es noch an der Einfachheit und Usabilit bei der Funktionalität und der Benutzerführung von Anwendungen und Endgeräten. Laut Berlecon sind diese immer noch zu Technikorientiert. Dabei sind es die Mitarbeiter, die als Endanwender mit den neuen Anwendungen und Geräten arbeiten müssen. Sie müssen viel stärker in den Produktentwicklungsprozess einbezogen werden.

Die Bedeutung eines einprägsamen Brandings ist ein weiterer Schritt, den die Entwickler professioneller UC-Lösungen sich von den CE-Anbietern (Consumer-Electronics) abschauen sollten. Was mit "Walkman" oder "Gameboy funktioniert hat, sollte auch mit BlackBerry und iPhone klappen.

Mehr zur Studie gibt es bei Nortel.

06.06.08

Der Kampf um Unified Communications

Unified Communications beschreibt das Zusammenwachsen von IT-Anwendungen und Kommunikationstechnologien (ITK). Für die Umsetzung von UC müssen Technologieanbieter folglich über vielfältige Kompetenzen und Erfahrungen verfügen – und zwar sowohl in der IT als auch der TK.
Die Berlecon Studie "VoIP und Unified Communications 2008", für die 150 CIOs deutscher Unternehmen repräsentativ befragt wurden, versucht aufzudecken, welcher Technologieanbieter im UC Markt die besten Karten hat. Es geht um die Frage, welcher ITK-Anbietergruppe die befragten CIOs die höchste Kompetenz in Sachen UC zu trauen.
Zur Auswahl standen Hersteller mit traditionellem Hintergrund in TK-Hardware (z.B. Avaya, Nortel, Siemens), IT-Hardware (z.B. IBM, Sun), ITK-Infrastruktur (z.B. Cisco), Software (z.B. IBM, Microsoft), Festznetzprovider und schließlich IT- und TK-Systemintegratoren wie Computacenter, Dimension Data oder HP Services.

Am Ende wurde klar, dass keine Anbietergruppe es bislang geschafft hat, bei den CIOs das alleinige Vertrauen in ihre UC-Kompetenz zu gewinnen. Den Softwareanbietern bescheinigen 43 Prozent der CIOs hohe oder sehr hohe Kompetenz in Sachen UC. Knapp folgen die die Hersteller mit einem Hintergrund in IT-Hardware (41 Prozent) sowie ITK-Infrastruktur (39 Prozent).

Was man daraus ableiten darf, steht in der Spotlight-Analyse des Berlecon Analysten Philipp Bohn

26.06.08

Unified Communications mit Hemmschwellen

Unified Communications (UC) liegen auch in der Schweiz voll im Trend. So jedenfalls sieht das renommierte Schaffhauser Marktforschungsinstitut MSM Research die Lage im Alpenstaat. Insgesamt geben Schweizer Unternehmen im laufenden Jahr rund 640 Millionen Franken für Lösungen im Umfeld von "Unified Communications" aus. Von 2007 auf 2008 legte der Markt für Produkte und Dienstleistungen um 12,9 Prozent zu. Nächstes Jahr werden es weitere 11,4 Prozent mehr sein, so MSM Research.

Besonders die Nachfrage nach IP-basierten Telefonvermittlungsanlagen (IP PBX) wuchs um 25,2 Prozent, die Nachfrage nach hybriden Telefonanlagen wuchs mit 23,1 Prozent ebenfalls enorm.

Davon profitieren auch die Outsourcing-Dienstleister in der Schweiz. Immerhin 40 Prozent der Unternehmen, die Systeme für UC einführen wollen, entscheiden sich für Managed Services oder hosted Telefonie.

Doch die Kuh UC ist in der Schweiz noch nicht gänzlich vom Eis. Zu viele Hemmschwellen wie mangelnde Akzeptanz der Benutzer, unklares Kommunikationsverhalten, Kosten, Komplexität der Lösungen sowie die die fehlende Reife der Angebote stehen dem endgültigen Durchbruch noch im Wege. Zum Beispiel könnten Features wie der "Presence Manager" zwar die Produktivität in Büroumgebungen verbessern, aber Mitarbeitern auch das Gefühl der dauernden Überwachung geben. Das demotiviert.

Gefunden bei: inside.ch

30.06.08

Begriff: Communication as a Service

Die Computerwoche erklärt in einem aktuellen Beitrag die in der ITK Branche gebräuchlichen Begriffe „Communication as a Service“ und „Managed IP-Services“.
Immerhin gehören Communication as a Service beziehungsweise Managed IP-Services zu den Wachstumstreibern des internationalen ITK-Marktes. Allein in Deutschland wuchs der der Umsatz mit Communication as a Service lt. Computerwoche 2008 um 20%.

Communication as a Service umfasst die Nutzung von Funktionen extern betriebenener IP-Netze über das Web (Internet oder VPN). Diese Dienstleistung ist damit verwandt mit dem Thema SaaS (Software as a Services), wobei letzteres vornehmlich Applikationen umfasst. Zu Managed IP-Services zählen vor allem: - Managed IP-VPNs, - Managed IP-Telefonie sowie Managed Unified Communications, - Managed Metro Ethernet, - Managed Security. IP-Telefonie als Service gibt es beispielsweise in zwei Ausprägungen: Dediziert und IP-Centrex. Der Unterschied besteht in der Nutzung. Entweder ordnet der Betreiber dem Anwender eine separate Infrastruktur zu (Dediziert) oder der Nutzer teilt sich die Infrastruktur mit anderen Kunden (IP-Centrex).

Die Vorteile von Managed IP-Services fasst der Beitrag folgendermaßen zusammen:
• Nutzung der stets aktuellen Technik
• flexibel durch Buchung zusätzlicher Ports
• geringe Kapitalbindung
• kein eigenes Know-how für die Implementierung und Wartung notwendig
Dagegen spricht die mögliche die Abhängigkeit vom Dienstleister.

07.07.08

Instant Messaging und Präsenzanzeige - In Deutschland noch Stiefkinder

Obwohl die schlechte Erreichbarkeit der Mitarbeiter in deutschen Unternehmen als großes Problem wahrgenommen wird, hält nur ein Drittel der Anwender eine Präsenzanzeige für sinnvoll. Dies geht aus einer aktuellen Studie von Berlecon Research hervor. Auch Instant Messaging konnte sich bei den Anwendern nicht durchsetzen: Für nur zwei Prozent der repräsentativ befragten Anwender ist diese Appilkation "sehr wichtig" in der alltäglichen Kommunikation. Immerhin 20 Prozent stufen Instant Messaging als "wichtig" ein. Kaum einer glaubt jedoch, dass die Bedeutung von IM künftig deutlich zunehmen wird. Im Ausland ist das ganz anders. Laut einer von Dimension Data veröffentlichten Studie nutzen 66 Prozent der in 13 verschiedenen Ländern befragten IT-Manager und Endanwender Instant Messaging.

Der Berlecon Research Analyst Philipp Bohn ist dem Grund für die deutsche Zurückhaltung auf den Grund gegangen und hat festgestellt, dass es weniger an der Technik und dem Aufwand als mehr an dem Risiko der totalen Überwachung liegt.

Mehr dazu in einigen Artikel von Philipp Bohn in der PCWelt, der Computer Zeitung und im Berlecon Weblog.

17.07.08

Bildergalerie vom Büro der Zukunft

Vielen mangelt es immer noch da der Vorstellung, wie die modernen Büros von morgen (und vielleicht schon von heute) aussehen. Kommunikative Mobilität ist das Stichwort: Unified Communications sind die vorherrschende Technologie, mobile, genau auf die Bedürfnisse der Mitarbeiter zugeschnittene Arbeitsplätze bestimmen das Bild.

Eine tolle Bildergalerie im CIO Internet zeigt neun Bilder aus der Zukunft.
(Foto: Microsoft)

20.07.08

Sonderheft über Unified Communications


Die Fachzeitschrift für den IT, TK und CE-Handel ChannelPartner hat ein kostenloses Sonderheft "CP Special: Unified Communications" veröffentlicht. Dieses soll Resellern als Ratgeber für das Trendthema "Unified Communications".

Das komplette Sonderheft steht hier zum kostenlosen Download bereit.

31.07.08

Podcast-Reihe über Unified Communications

Cisco Systems hat einen Podcast gestartet - den IT-Pod. In den kurzen Hörbeiträgen werden die Zusammenhänge und Trends der IT-Welt erklärt. Das erste Schwerpunktthema ist Unified Communication.
Darin geht geht der Computerjournalist Wolfgang Rudolph zunächst der Frage nach, was sich hinter dem Kürzel UC verbirgt. Im zweiten Podcast erklärt Uwe Peter, Mitglied der Geschäftsleitung von Cisco in Deutschland, im Interview mit Wolfgang Rudolph, wie Cisco UC versteht.

Die Podcast findet man hier zum anhören oder downloaden.

13.08.08

Unternehmen sind schizophren in Sachen Unified Communications

„Nur Probieren, nicht nutzen“ scheint die Devise vieler Unternehmen zu sein. Dies gabe das Analysten-Haus Forrester als Ergebnis einer eigenen Studie bekannt. Die Unternehmen seien schizophren in Sachen Unified Communications.

Denn auf der einen Seite evaluierten im vergangenen Jahr 36 Prozent der nordamerikanischen und europäischen Großunternehmen UC oder hatten ein internes Pilot-Projekt laufen. Dieses Jahr sind es sogar 57 Prozent. Ähnliches sei bei den kleinen und mittleren Unternehmen zu sehen. Zwei Fünftel beschäftigen sich 2008 aktiv mit dem Einstieg in UC, 2007 waren es nur 26 Prozent. Sogar 86 Prozent der Firmen sagen, sie könnten ein überzeugendes Geschäfts-Szenario für eine UC-Implementierung entwerfen.

Auf der anderen Seite gaben immer noch 55 Prozent der Befragten an, dass sie sich über den tatsächlichen Wert von UC für ihr Unternehmen nicht im Klaren seien.

Der Hauptgrund für dieses Verhalten liegt laut Forrester in der hohen Komplexität der Lösungen. Die Firmen wüssten inzwischen zwar gut Bescheid wissen über UC und die Vorzüge einer integrierten Kommunikations-Plattform, quälen sich aber mit einer Menge Unklarheiten.
So bieten die Anbieter bei der Integration von UC und Collaboration keine klare Road Map, was die Anwender abwarten läßt, weil sie nicht wissen, wohin das am Ende führt. Wegen der fehlenden echten Industrie-Standards scheuen sich die Anwender zudem vor kostspieligen und irreversiblen Festlegungen.

Forrester sieht nun die Aufgabe bei den Anbietern, eine Reihe praktischer Business-Probleme zu lösen.

Quelle: CIO online

21.08.08

Podcasts über UC-Migration

Migration umschreibt die Umstellung von einem alten System auf ein Neues, das gilt auch für die Telekommunikation. In der Regel entstehen bei einer solchen Umstellung immense Kosten, die gerade mittelständische Unternehmen vor große Herausforderungen stellen können. Zwei aktuelle Podcasts beschreiben, wie die Migration auf UC von statten gehen kann.

Im ersten IT-Pod erzählt Sven Ole Klinge, Geschäftsführer und Gesellschafter von Perry & Knorr, wie das Unternehmen ein neues Callcenter auf Basis von UC installiert hat.
Im zweiten Podcast erklärt Per Stemmler von WebEx im Gespräch mit Computerspezialist Wolfgang Rudolph, wie die Migration auf UC kostengünstig möglich ist. Er spricht vom Software as a Service Modell, dessen Vor- und Nachteile in diesem Podcast beleuchtet werden.

Die beiden Podcasts gibt es hier.

04.09.08

Vom UC zum UCC

Unified Communications and Collaboration (UCC) scheint ein neues Buzz-Word zu sein. Das Wort, das die durch Unified Communications verbesserte organisationsübergreifende Zusammenarbeit (Collaboration) zwischen Mitarbeitern, Kunden und Geschäftspartnern beschreibt, wird in einem Artikel der Computerwoche zum zentralen Thema.

Es geht also nicht mehr nur um optimierte Kommunikation, um Bündelung von Kanälen und Kostensenkungen. Vielmehr geht es bei UCC um die Integration unterschiedlicher, für Kommunikation und Zusammenarbeit genutzter Techniken in eine einheitliche Strategie.

Durch bessere Erreichbarkeit von Mitarbeitern, Präsenzanzeigen und unterstützende Kollaborationstechnologien wie Video Conferencing wird die Zusammenarbeit der Teams verbessert. Dies gilt vor allem im Zeitalter von Home-Office und "flexible working“.

15.09.08

Sieben Punkte für perfektes UCC

Ein Leitfaden in der IT-Business zeigt, was »echte«, unternehmensübergreifende Unified Communications (UCC) mit sich bringen sollten. Die Redakteurin Heidi Schuster stellt insgesamt sieben Punkte vor, die zur »echten« UCC führen sollen:

1. Integrierte Software
2. Eine Adresse für alle Kommunikationskanäle
3. Unabhängige Standards wie SIP und XMPP
4. Eine zentrale und einfache Benutzeroberfläche für alle Kommunikationsmedien
5. Der UCC-Server sollte für mobile Endgeräte geeignet sein
6. Ein IMAP-Konto sorgt für Synchronität von eMails, Kalender- und Kontaktdaten
7. Plattformunabhängiger UCC-Client

02.10.08

Live-Webcast: Wie der Handel mit UC Geld verdient

Eine von Siemens Enterprise Communications veranstaltete Expertenrunde in Form eines Live-Video-Webcast diskutiert mögliche Geschäftsmodelle der Channel-Partner.

„Die Teilnehmer erfahren, was bei der Entwicklung von Geschäftsmodellen im Bereich UC zu beachten ist und wie die Hersteller ihre Vertriebspartner unterstützen. Außerdem werden Konzepte vorgestellt, die aufzeigen, wie der Channel mit Mehrwert-Diensten über die Produktmarge hinaus zusätzliche Umsätze erzielen kann - etwa durch die Integration von Kommunikations- und Geschäftsanwendungen oder Managed Services-Verträge“

heißt es in einer Meldung des Reseller Magazins ChannelPartner. Neben der Experten-Diskussion beantworten die Damen und Herren Fragen von Systemhäusern, ITK-Fachhändlern und Resellern zu den neuen Geschäftsmöglichkeiten.

Der Live-Video-Webcast "Unified Communications - Marktchancen im Channel" findet am 7. Oktober 2008 um 11.00 - 11.45 Uhr statt. Interessenten können sich über die Webseite http://www.channel-experts.de/siemens anmelden.

08.10.08

Über Shared Services zu Managed Services

Wenn KMU Unified Communications (UC) einrichten, entscheiden sie sich heute zumeist für den Eigenbetrieb, statt auf Managed Services und Hosting zu setzten. Das zeigt der aktuelle Berlecon-Fallstudienreport "Unified Communications für den Mittelstand?". Der Hauptgrund sind Sicherheitsbedenken. Bei UC werden viele sensible Daten und die Sprachkommunikation über wenige Server geleitet. Das erhöht das Risiko eines Ausfalls oder eines unbefugten Zugriffs durch Dritte.

Dabei gibt es laut Berlecon einen gescheiten Mittelweg: Shared Services, eine Mischform aus Eigenbetrieb und Dienstleistung. Die benötigte Hard- und Software ist dabei nur in der Firmenzentrale installiert – den übrigen Standorten und Heimarbeitsplätzen werden UC-Funktionen wie Präsenzstatus oder Instant Messaging über schnelle IP-Verbindungen als Dienste zur Verfügung gestellt. Lokal werden lediglich Gateways und Endgeräte benötigt.

Die Vorteile dieser Variante liegen auf der Hand: Da nicht mehr für jeden Standort eine vollständige Server-Infrastruktur aufgebaut werden muss, sinken die Anschaffungskosten. Für viele kleine Unternehmen werden moderne ITK-Lösungen dadurch überhaupt erst wirtschaftlich. Die zentrale Administration der UC-Lösung reduziert darüber hinaus die Betriebskosten und entlastet die Mitarbeiter in den verschiedenen Niederlassungen.

Und noch ein Vorteil sieht Berlecon in der Nutzung von Shared Services: Sie ebnen den Weg für die kommenden Managed-Services- und Hosting-Angebote. Denn Unternehmen, die Shared Services umsetzen, sammeln wichtige Erfahrungen mit VoIP und UC als Dienstleistung.

16.10.08

Übernimmt Microsoft den UCC-Markt?

Das Webpportal searchnetworking.de geht der Frage nach, ob sich die traditionellen TK- und Netzwerk-Anbieter im UCC Markt verzockt haben und ob Microsoft mit dem Office Communications Server den gesamten Markt überrennen wird. Denn, so konstatiert Dr. Jürgen Suppan, einer der führenden Berater für Kommunikationstechnik und verteilte Architekturen, in Sachen UCC sind die traditionellen IT-Hersteller klar im Vorteil.

Ausgangspunkt ist die Erkenntnis, dass die Einbindung verteilter Projektteams und mobiler Personen in Geschäftsprozesse ist nicht nur eine Kommunikations- sondern auch eine IT-Aufgabe ist. Vor allem Email und Instant Messaging lassen sich nicht ohne weiteres von den TK- und Netzwerk-Hersteller ablösen.

IT-Unternehmen wie Google, IBM, Microsoft und Cisco verfolgen schon seit Jahren die Idee des Web-basierten Team-Portals, auch Teamspace genannt, die im Web Arbeitsplätze für verteilte Teams schaffen. E-Collaboration war geboren.

Dominator der ganzen Geschichte könnte nun Microsoft OCS werden, denn die Redmonder verfolgen die Strategie, durch eine Kombination aus traditioneller TK-Anlage und Microsoft Kollaborationsprodukten alles abzudecken, was ein Kunde zur Unterstützung seiner Geschäftsprozesse benötigt. Und damit nicht genug: Microsoft gibt ganz klar bekannt, dass mit dem 2010-Release alle notwendigen TK-Funktionen angeboten werden, das Produkt dann also den Charakter der reinen Ergänzungs-Lösung verlieren wird.

Die Frage bleibt also spannend: Übernimmt Microsoft den UCC-Markt?

22.10.08

Studie: Unified Communications steigert die Effizienz

Eine kürzlich in der Schweiz erschienene Studie der Dr. Pascal Sieber & Partners AG zur Nutzung und Auswirkung von Unified Communications (UC) belegt, was viele schon wussten: UC reduziert Leerläufe, Zeitverluste, Unterbrechungen und Qualitätseinbussen und steigert die Effizienz.
Dr. Pascal Sieber & Partners befragten für die Studie 275 Personen, von denen ein Teil in Firmen beschäftigt ist, wo UC bereits eingeführt wurde und der andere Teil in Firmen, wo das nicht der Fall ist.
Beispielsweise meinten 50 Prozent, dass sich die Einführung von UC finanziell gelohnt hat. Die andere Häfte meinte dementsprechend, dass sie nicht-finanziell gelohnt hat. Der Überwiegende Teil der Befragten sieht prinzipiell einen Vorteil durch UC, während 8 Prozent nur negative Aspekte sehen.

Via: netzwoche.ch

Die Studie kann kostenpflichtig bei http://www.sieberpartners.ch bezogen werden.

08.01.09

Unified Communications: Die Trampelpfad-Methode

Ein Artikel bei silicon.de befasst sich mit dem Thema Unified Communications und die richtige Strategie. Ziel dieser Strategie sollte es sein, mit UC Geschäftsprozesse zu unterstützen und zu verbessern sowie mittelfristig neue Kommunikationsmethoden in Unternehmen zu schaffen.

Schlagwörter wie Projektplan und Arbeitszeiterfassung, Optimierung der Logistik, Auftragserfassung, Tourenfindung, Nachrichtenverwaltung, Ablaufplanung oder Verfügbarkeit von Mitarbeitern tauchen dazu immer wieder häufiger auf.

Doch wie sieht diese Strategie nun aus? Die silicon Autoren nennen es denn Trampelpfad. Dieser sieht einen stufenweise fortschreitenden Aufbau der Lösung vor. "UC-Komponenten sollten dann an den Stellen weiterentwickelt werden, die Endnutzer auch wirklich brauchen. Genauso wie Straßen früher dort gebaut wurden, wo die Menschen Trampelpfade geschaffen hatten, sollten UC-Applikationen an den Stellen ausgebaut werden, an denen die Endnutzer sie auch schon verwenden."

Aus silicon.de

14.01.09

Fachhandelsforum »UCC & MOBILITY 2009«

Am 27.Januar 2009 startet in Neuss das Fachhandelsforum »UCC & MOBILITY 2009«, weitere Termine sind der 29. Januar (Bad Homburg) und der 04. Februar (München). Im Mittelpunkt dieses Kongresses stehen jeweils die aktuellsten Trends und Entwicklungen rund um moderne Technologien aus den Bereichen der Unified Communications und Collaboration sowie Mobility.

Als Teilnehmer werden interessierte IT-Lösungspartner erwartet, die in vierzehn Breakout-Sessions und vier unabhängigen Keynotes die wichtigsten Trends und Entwicklungen aus dem Themenumfeld erfahren. Auf der begleitenden Herstellermesse können offene Fragen direkt vor Ort geklärt werden.

Veranstalter ist die IT-BUSINESS Akademie. Interessenten erhalten weitere Informationen unter www.ucc-mobility2009.de.

19.01.09

UC: Fehlender Nutzen und hohe Investionen bremsen

Zu hohe Investitionskosten sowie nicht erkennbare Nutzenpotenziale verhindern die rasche Verbreitung von Unified Communications (UC). Dementsprechend hat bislang noch nicht einmal jedes zwanzigste deutsche Unternehmen eine entsprechende Integration ihre Kommunikationsmittel vollzogen, so eine Studie der Experton Group. Doch es gibt auch positives zu berichten:

Bis 2010 sollen die Umsätze mit UC-Lösungen in Deutschland mit einer durchschnittlichen jährlichen Steigerung von 46 Prozent auf 1,3 Milliarden Euro anwachsen. Und diejenigen Unternehmen, die Unified Communications bereits einsetzen, beurteilt die Einführung mit Blick sowohl auf finanzielle wie nicht-finanzielle Aspekte im Nachhinein durchweg positiv. Die Ziele wie Verkürzung der Reaktionszeiten wurden zum Großteil erreicht.
Bei den Nicht-Anwendern von UC bleibt noch einiges zu tun in Sachen Argumentation, Bekanntheit und Aufklärung.

Für die Studie befragte die Experton Group im Herbst 2008 insgesamt 321 deutsche Unternehmen, davon 118 mit mehr als 200 Mitarbeitern.

Via: CIO.de

28.01.09

Begriffs-Kauderwelsch bei Unified Communications

Unified Communications – Ein Buch mit sieben Siegeln für Mittelständler? Wenn man den Beitrag in der Informationweek liest, könnte man dies meinen. Offenbar haben viele Mittelständler mit dem Begriff selbst und den vielen englischen Fachtermini ihre Probleme. Einer Studie unter deutschen KMUs zufolge haben fast 50 Prozent der Mittelständler den Begriff Unified Communications (UC) noch nie gehört, 30 Prozent haben nur eine vage Vorstellung.

Allerdings, und das verwundert dann ein wenig, scheinen die Vorteile und die Anwendungsgebiete, aber auch die Risiken von UC durchaus transparent zu sein. So sehen die Befragten die größten Vorteile von UC in der Verbesserung der Teamarbeit (74 Prozent), gefolgt von einer leichteren Erreichbarkeit von Lieferanten und den eigenen Mitarbeitern (72,1 Prozent) sowie der verbesserten Kundenkommunikation (71,3 Prozent).
Bei den Risiken/Hürden stehen Sicherheitsbedenken (72,1 Prozent) und die hohen Anschaffungskosten (70,4 Prozent) im Vordergrund.

04.02.09

Sanfte Migration zu UC – 4 Schritte

Ein Beitrag in der Schweizer Computerworld beschäftigt sich ebenfalls mit dem Thema „Sanfte Migration“, allerdings viel detaillierter.(Siehe Beitrag vom 03.01.2009) Man zielt auf eine sanfte Migration der Infrastruktur, die von allen mitgetragen wird.
Dazu schlägt der Autor vier Schritte vor, die zugegebenermaßen nicht unbekannt sind:

„Ein Migrationsszenario durchläuft mehrere Phasen, wobei jede für sich individuell auf die Unternehmensbedürfnisse fokussiert sein sollte. Der Mitarbeiter und dessen Kommunikationsverhalten stehen im Mittelpunkt und nicht die technischen Anforderungen der IT Abteilung.“

Phase 1: Konzept
Phase 2: Realisierung
Phase 3: Überprüfung
Phase 4: Rollout

Abschließend werden noch drei Fragen gestellt, die vorab gründlich durchdacht werden sollten:

- Sind wir bereit, alte Gewohnheiten und bestehende, teilweise jahrealte Abläufe gegen neue Nutzungsszenarien und optimierte Geschäftsprozesse zu tauschen?

- Sind wir uns bewusst, dass wir nicht nur eine neue Applikation einführen, sondern eine neue Art und Weise der Kommunikation?

- Haben wir den richtigen externen Partner, welcher uns optimal im gesamten Prozess unterstützen kann?

10.02.09

Unified Communication: effizienteres Arbeiten oder Schnüffelinstrument

Passend zum aktuellen Spionagefall bei der Deutschen Bahn beschreibt das Online TK-Magazin teltarif.de die Möglichkeiten für Arbeitgeber, mittels UC bei den Mitarbeitern zu schnüffeln. Unified Communication: Segen oder Fluch. Es geht dabei um die Präsenzinformationen, die anderen anzeigen, wo sich jemand gerade befindet und was er gerade macht. Solche Informationen werden heute automatisiert aktualisiert und können anschließend systemweit in allen Anwendungen verarbeitet werden.

„Also nicht nur per E-Mail, sondern auch übers Telefon-Display, im Instant Messenger, in Dokumenteninformationen und in Kalendern ist sofort erkennbar, wo ein gesuchter Kontakt sich zu der jeweiligen Zeit gerade aufhält. Zusätzlich werden diese Präsenzinformationen noch um weitere Details angereichert, beispielsweise mit Informationen über die Tätigkeit und die Dauer bei eventueller Abwesenheit bzw. anderweitiger Beschäftigung. Auch diese Informationen werden in Unified-Communication-Systemen automatisiert gesammelt und ohne weiteres Zutun verarbeitet. Zu guter Letzt können viele Unified-Communication-Systeme noch soweit konfiguriert werden, so dass diese auch den Kommunikationsweg selbst wählen oder Kontaktsuchende darin unterstützen können. Weiß beispielsweise das Unified-Communication-System, dass jemand in einem Ruheraum ist, aber eine Kontaktaufnahme prinzipiell möglich ist, werden diesem nur Textnachrichten, aber keine Anrufe übermittelt.“

Solche prinzipiell guten Funktionen lassen sich damit natürlich auch leicht missbrauchen. Kontrolle und Big-Brother sind nicht weit. Diese Szenarien können aber entkräftet werden, weil die meisten Unified-Communication-Lösungen z.B. den Mitarbeitern die Möglichkeit geben, ohne Nennung des tatsächlichen Aufenthaltsorts ihren Status im System als "abwesend" oder "beschäftigt" zu schalten.

23.02.09

Unified Communications zählt zu den Kernthemen der Call Center-Branche

Einer neuen Trendstudie der Softwarefirma Aspect zufolge stehen Unified Communications weiterhin im Fokus der Call Center-Branche. Demnach geben fast 55 Prozent der befragten Unternehmen an, „bereits eine Lösung im Einsatz zu haben, bei der typische Call Center-Funktionen wie Automatic Call Distribution (ACD), Interactive Voice Response (IVR) und Dialer zu einer Lösung integriert sind; weitere fünf Prozent planen die Integration ihrer bestehenden Einzelkomponenten.“

Unified Communications (UC) werden sogar als „potenzieller Metatrend“ in der Kommunikation bestätigt: Mehr als 50 Prozent der Befragten gehen laut Aspect-Studie davon aus, dass UC ‚ganz sicher' die Kundenzufriedenheit erhöhen wird und rund 75 Prozent sehen darin ganz oder zumindest teilweise einen wichtigen Wettbewerbsvorteil für die Zukunft. Die Studie bestätigt somit, dass der Einführung von Unified Communications in Zukunft eine Schlüsselrolle für den Unternehmenserfolg beigemessen wird.

via: NeNa

09.03.09

UC-Verbreitung stockt aufgrund von Komplexität und Kosten der Migration

Die Vorteile von Unified Communications für die Unternehmen liegen auf der Hand. Dennoch nutzen nur sechs Prozent der von der Experton Group befragten Unternehmen UC bereits als Komplettlösung. Die Studie aus dem Dezember 2008 ergab, dass „mehr als die Hälfte nach wie vor mit vollständig voneinander isolierten Kommunikationsmitteln arbeitet, wohingegen bei 41 Prozent immerhin ein Teil der vorhandenen Medien und Anwendungen integriert ist, das heißt, in einem einzigen Tool genutzt wird.“
Da stellt sich doch gleich die Frage nach dem warum?
Die technische Komplexität einer Migration und die damit verbundenen Kosten werden häufig genannt, berichtet das Internet-Portal searchnetworking.de. Widersprüchliche Informationen seitens der Hersteller sowie bestehende Unklarheit zu rechtlichen Vorgaben halten die Manager weiterhin von einer kompletten Einführung ab. Ebenso zählen die möglichen Sicherheitslücken von UC zu den Hemmfaktoren.

Zudem kommt, dass die Branchen- und Fachberater oft nicht objektiv beraten oder über zu wenig IT-Know-how verfügen, entdeckte die Experton-Studie.

18.03.09

Mythen zum Thema Unified Communications

Die Computer-Zeitung veröffentlichte gestern die fünf größten Mythen über Unified Communications. Hier eine Zusammenfassung. Die ausführlichen Mythen gibt es bei http://www.computerzeitung.de
1. Für Unified Communications werden unterschiedliche Programme und Dienste benötigt.
Genau anders herum aus: Unternehmen bündeln alle Arten von Nachrichten mit Hilfe einer intelligenten Kommunikationslösung auf einer einzigen Plattform.
2. Wer Unified Communications einsetzen will, muss die gesamte Hardware austauschen.
Richtig ist vielmehr: Bei einer Software-basierten Unified Communications-Plattform tritt die Hardware in den Hintergrund.
3. Filialen und Partnerunternehmen müssen die gleiche Software einsetzen
Falsch. Kommunikationsplattformen, die offene Protokolle wie SIP und XMPP nutzen, sind kompatibel mit allen Standard-basierten Clients, Betriebssystemen und Endgeräten.
4. Der Aufwand für die Administration ist bei UC viel zu groß.
Im Gegenteil: Bei Unified Communications sinkt der Verwaltungsaufwand, weil alle Kommunikationskanäle über eine einzige Plattform gesteuert werden.
5. Kleine Unternehmen können sich UC nicht leisten.
Durch neue Vertriebsmodelle wie UC-as-a-Service sind die Preise für Unified Communications sehr wohl auch für kleine Firmen zu bewältigen.

25.03.09

Unternehmen und Call Center profitieren von Unified Communications

„Call Center und Unternehmen können durch den Einsatz einer Unified-Communications-Lösung Arbeitsprozesse beschleunigen und dadurch ihre Produktivität erhöhen.“

Zu dieser Erkenntnis kommt eine internationale Studie von Datamonitor und dem Headsetexperten GN Netcom.
Warum?
- Verbesserte Effizienz und kürzere Entscheidungsprozesse aufgrund einer einheitlichen, integrierten Kommunikationsplattform
- Bessere Erreichbarkeiten, Informationsflüsse und Absprachen und damit schnellere Entscheidung aufgrund einer intelligenten Präsenzanzeige
- Weniger Reisekosten augrund von Instant Messaging und Konferenzfunktionen
- Steigerung der Produktivität von Außendienstmitarbeitern aufgrund einer ortsunabhängigen Nutzung von Applikationen auf mobilen Endgeräten – wie Laptop, Mobiltelefon, PDAs

Die Umfrage wurde im September 2008 unter 150 Führungskräften in Call Centern in Westeuropa und Nordamerika durchgeführt.

Quelle: searchnetworking.de

08.04.09

Tipps und Ratschläge für die richtige UC Einführung

Die Computerwoche Online gibt Tipps und Ratschläge für die richtige Einführung von Unified Communications.
Zusammengefasst sind dies folgende Punkte:
• Vorstand und Geschäftsleitung müssen die Einführung vorbehaltslos unterstützen und mit gutem Beispiel vorangehen.
• Fachabteilungen sollten frühzeitig in die Planung einbezogen werden, damit der Bedarf an Prozessverbesserungen sichtbar wird.
• Frühzeitige Beteiligung des Betriebsrats erspart spätere Konflikte.
• Schnelle Erfolge in ausgewählten Kernprozessen erleichtern die Überzeugungsarbeit bei der Übertragung auf andere Abteilungen und Workflows.
• Bereits in der Designphase überprüfen, ob die vorhandene Infrastruktur dem erhöhten Sprach- und Datenaufkommen gewachsen ist.
• Sicherheitsrichtlinien checken und gegebenenfalls an Neuerungen (etwa Zuwachs mobiler Nutzer) anpassen.
• Dauerhafte Wirkung hängt stark von der kontinuierlichen Verbesserung der Geschäfts- und Kommunikationsprozesse ab.
• In einer für drei bis fünf Jahre ausgelegten Roadmap festlegen, auf welche Standards gesetzt wird und welche Elemente man einbinden will.
• Kommunikationsregeln aufstellen, um Dauerfeuer auf allen Kanälen zu vermeiden.

Grafisch ist dies hier anschaulich dargestellt.

15.04.09

Unified Communications ein Fremdwort für KMU

Der Begriff »Unified Communications« ist für 80 Prozent der Teilnehmer einer Cisco-Studie immer noch ein Fremdwort, von dem viele nur eine vage Vorstellung haben. Und immer noch nutzen KMUs in Deutschland durchschnittlich fünf Endgeräte und vier verschiedene Software-Anwendungen als Kommunikationsweg.

Umso verwunderlicher ist es, dass die Mehrheit die Potenziale des UC-Konzepts trotzdem sehr hoch ein schätzt:

„Die Bündelung der Kommunikations- und Informationskanäle vereinfache den Alltag und stärke das eigene Unternehmen gegenüber dem Wettbewerb, so die Hoffnung. Der größte Vorteil liege in der Verbesserung der Teamarbeit, gefolgt von der leichteren Erreichbarkeit von Lieferanten und Kunden. All das führt nach Ansicht der Befragten wiederum zu einer schnelleren Reaktionszeit sowie Kosteneinsparung.“

Der Grund für die Zurückhaltung könnte in den Sicherheitsbedenken (72,1%), den Anschaffungskosten (70,4 %) und der mangelnden Kenntnis eines geeigneten UC-Anbieters (56,1 %) liegen

Weitere Erkenntnisse z.B. über die eingesetzten Kommunikationsmittel können bei IT-Business nachgelesen werden.

21.04.09

Roadshow zum Thema "Unified Communications"

Zu einer Roadshow zum Thema "Unified Communications" lädt die DEUTSCHE KONGRESS GmbH am 05./06./07. Mai in Köln, Frankfurt und München ein. Mit dem Titel „Unified Communications - Neue Kommunikations-Infrastrukturen – schnell, effizient, zukunftssicher“ will einen Überblick über den heterogenen UC-Markt, über den Stand der Technik und die weiteren Entwicklungen am UC-Markt geben.

Die Themen sind u.a.
- UC – was kostet es und was bringt es?
- Einführung und Integration von Unified Communications Lösungen im Unternehmen
- Aktuelle Technologie-Standards
- Alles aus einer Hand oder Best of Breed?
- Wie viel Sicherheit ist nötig, wie viel „Offenheit“ ist möglich?
- Effizienzsteigerungen durch Groupware, Office- und E-Mail-Lösungen für die Zusammenarbeit
- Besserer Kundenkontakt durch Unified Communications

Um möglichst vielen Teilnehmern den Besuch der Veranstaltung zu ermöglichen beträgt die Teilnahmegebühr nur 149,- Das vollständige Programm und weitere Informationen im Internet unter http://www.uc-aktuell.de,

27.04.09

Spotlight-Analyse: UC aus der Cloud

Eine aktuelle Spotlight-Analyse vom Berlecon Experten Philipp Bohn beschäftigt sich mit dem Thema „Cloud Computing und UC“. Dabei stellt Bohn zunächst den Begriff Cloud Computing vor und erklärt, welche Vorteile das Bereitstellen von Unified Communications (UC) Diensten „aus der Cloud“ haben.

„Zum einen ermöglicht die netzbasierte Bereitstellung einen sehr flexiblen Bezug der UC-Dienste. Ohne hohe Anfangsinvestitionen in die eigene Infrastruktur können Anwenderunternehmen alle Dienste kurzfristig entsprechend dem aktuellen Bedarf und hochgradig skalierbar einsetzen. Zum anderen wandelt die nutzungsorientierte Abrechnung die vormals durch den Erwerb von Softwarelizenzen und Hardware entstandenen Fixkosten nunmehr in variable Kosten um. Dies entlastet die Bilanz der Kunden und überträgt das finanzielle Risiko zum Großteil auf den Dienstanbieter.“

Leider, so Bohn, seien die Möglichkeiten netzbasierter Dienste in Bezug auf die Einbindung in die vorhandene ITK-Infrastruktur eingeschränkt, da die Anbieter zu sehr auf proprietäre und damit inkompatible Schnittstellen setzen. Berlecon empfiehlt den Anbietern dringend, die proprietäre Schnittstellen durch offene Standards zuersetzen. Zwar existieren etwa mit XML, LDAP oder dem Protokoll TR/87 der European Computer Manufacturers Association (Ecma) bereits standardisierte Prozesse und Frameworks. Aber noch fehlen vielen Anbietern offenbar die Anreize oder das Know-how zur konsequenten Umsetzung.

Den Anwenderunternehmen empfiehlt Bohn, bis zur vollständigen Integrationsfähigkeit der Cloud-Angebote auf einen Mischbetrieb zu setzen, d.h. vor Ort betriebene ITK-Lösungen um Cloud-Dienste als gezielte Insellösung zu ergänzen.

Die gesamte Spotlight-Analyse kann hier nachgelesen werden.

06.05.09

Unified Communications & Next Generation Networking

Das Internet Magazin searchnetworking.de stellt ein aktuelles Kompendium zu Unified Communication & Next Generation Networking vor, das man sich als kostenloses E-Book herunter laden kann.
In diesem Kompendium erhalten die Leser fundierte Informationen zu den Themen
- Next Generation Networking und UCC: richtig andocken
- Mit IP-Netzen als Basis startet die Kommunikation durch
- Trendanalyse in Sachen Mobility und UCC
- Forrester Research zum Thema „Ethernet-WAN vs. MPLS-WAN“
- 10-GbE: Basistechnologie für Unified Communications?
- Ethernet als zukunftssichere Plattform für Carrier

Vor allem geht es darum, was NGN eigentlich genau ist. Das wird auch in dem einführenden Beitrag erläutert.

13.05.09

Studien sehen Unified Communications unterschiedlich

Einen wahren Lichtblick prophezeien die Marktforscher von IDC. Sie sehen eine durchschnittliche jährliche Wachstumsrate von 39 Prozent bis im Jahr 2013 ein Markvolumen von 13,5 Milliarden Dollar erreicht sein wird. Interessant ist, dass die Unternehmen laut IDC vermehrt auf UC setzen, um in der Krise die Reisekosten zu reduzieren.

Eine Studie, die Siemens Enterprise Communications in Auftrag gegeben hat, sieht trotz der zunehmenden Bekanntheit von UC immer noch eine Zurückhaltung im Mittelstand. Noch immer fast 60 Prozent der kleinen und mittleren Unternehmen in Deutschland haben keine derartige Lösung im Einsatz. Als Grund dafür sehen die Experten die immer zu technische Sicht von UC. Es handele sich nicht mehr um ein Kommunikations- sondern um ein Produktivitätswerkzeug.

Irgendwie sind sich diese Studien nicht ganz einig.

Quellen: CRN und Computer Zeitung

10.06.09

Unified Communications bei KMU

Das TK Magazin funkschau erklärt auf seinen Webseiten, warum Kleine und mittlere Unternehmen von Unified Communications profitieren können. Grundlage ist eine Studie von SIS International Research im Auftrag von Siemens Enterprise Communications. Diese hatte ergeben, dass Firmen mit 100 Mitarbeitern durch ineffiziente Kommunikation unter Umständen 390.000 Euro im Jahr verlieren können. Rund 70 Prozent der befragten Wissensarbeiter gaben an, dass sie im Schnitt 17,5 Stunden pro Woche für die Lösung von Problemen aufwenden, die durch Kommunikationshindernisse und -verzögerungen verursacht werden. Diese Situation würde beispielsweise durch die Zusammenführung verschiedener Kommunikationskanäle (Unified Communications UC) stark verbessert.

In der gleichen Studie ermittelte die von Siemens gesponserte Studie fünf Problembereiche, die in der Kommunikation bei kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) auftreten.
1. Mangelnde Koordination der Kommunikation zwischen Team-Mitgliedern
Die Folge: Ziele werden nicht schnell genug erreicht und Termine können nur unter Schwierigkeiten eingehalten werden.
2. Warten auf Informationen verzögert die Arbeit.
3. Unerwünschte Kommunikation führt zu Unterbrechungen, die ablenken und den Arbeitsablauf stören.
4. Kundenbeschwerden wegen schlechter Erreichbarkeit.
5. Barrieren bei der Zusammenarbeit mit Kollegen.

Diese Probleme lassen sich alle durch eine intelligente Zusammenführung der Kommunikationskanäle beheben, sagt die funkschau. Etwa das One-Number-Konzept, Präsenzanzeige oder die Zusammenarbeit mit Microsoft Office betrachten kleine und mittlere Unternehmen als wichtig.

Die Studie ist als Whitepaper kostenlose bei Siemens Enterprise Communications beziehbar.

17.06.09

Jedes zweite Unternehmen nutzt Unified Communications

Mehr als die Hälfte der deutschen Unternehmen hat bereits eine Unified-Communications-Lösung im Einsatz oder plant deren Einführung. Bei einem weiteren Viertel wird Unified Communications intensiv diskutiert. Lediglich für jedes fünfte Unternehmen ist UC kein Thema. Zu diesen Ergebnissen kommt ein aktueller Berlecon-Report zum Thema «Perspektive Unified Communications – Wie weit sind deutsche Unternehmen?».
Initiiert wurde die Studie von Damovo, Aastra und Cisco.

Berlecon ist in dieser aktuellen Studie einer ganzen Reihe von Fragen nachgegangen z.B. zur Organisationsstruktur von IT und TK in den Unternehmen, zum derzeitigen Status quo von UC-Projekten, zu den wesentlichen Treibern und Entscheidern für die technische und finanzielle Umsetzung von UC-Projekten, zu den Chancen und Herausforderungen und zur Relevanz der Auslagerung (Managed Services oder SaaS). Die Antworten können alle in der Studie nachgelesen werden.

Besonders interessant ist aber beispielsweise die Entwicklung der Organisationsstruktur von IT und TK in den Unternehmen. Immerhin 84% der Unternehmen haben eine integrierte ITK-Abteilung oder planen dies innerhalb der nächsten zwei Jahre. Diese ITK-Abteilungen sind auch in 82% der Fälle die Treiber bei der UC-Einführung. Die Entscheidungen über die finanzielle, technische und organisatorische Umsetzung werden allerdings weiterhin überwiegend vom Management und der Geschäftsführung (87%) getroffen.

Die Erwartungen der Unternehmen an UC haben sich offensichtlich kaum verändert. Die große Mehrheit der Unternehmen erwarten sich von UC immer noch eine bessere Kommunikation mit Kunden (73%) sowie eine effizientere Vernetzung der Mitarbeiter (68%). Ein zentraler Grund für die UC-Einführung ist die Optimierung von Geschäftsprozessen (67%), um die Reaktionsgeschwindigkeit zu verbessern. Immerhin die Hälfte der Unternehmen führt UC aber auch ein, um Kosten zu sparen – vor allem durch die Konsolidierung der ITK-Infrastruktur und die Beschleunigung der Geschäftsprozesse.

Für die repräsentative Studie befragte das Berliner Analysten- und Beratungshaus 104 ITK-Verantwortliche und CIO in Unternehmen ab 200 Mitarbeitern.

01.07.09

Management-Tools sollen zur höheren Akzeptanz von UC führen

Einem Bericht im Online Magazin eWeekEurope zufolge sollen Applikationen zur Messung, Kontrolle und Analyse von UC-Lösungen (Management-Tools) zu mehr Akzeptanz bei den Mitarbeitern führen.

Einer Studie von NetIQ, einem Anbieter von Lösungen für Systems- und Security-Management, zufolge gaben 63 Prozent von 400 befragten Unternehmen an, »dass es schwierig sei, die Mitarbeiter an die Nutzung von UC-Technologien heranzuführen«. Mit den richtigen Tools könnten IT-Administratoren Überwachungs- und Berichtsfunktionen einsetzen, »mit deren Hilfe sie die Kosten ihrer UC-Investitionen rechtfertigen« könnten.

Offensichtlich scheint diese Erkenntnis noch nicht bei den Unternehmen angekommen zu sein, denn dem Bericht nach planen bisher nur sechs Prozent der Befragten, solche Parameter zu kontrollieren. 50 Prozent setzen aus Kostengründen keine Management-Lösungen ein und 47 Prozent haben nicht das erforderliche Know-how, um entsprechende Managementtechnologien zu implementieren.

15.07.09

10 Tipps zu Unified Communications

Das Online ITK Portal SearchNetworking veröffentlicht seit einigen Tagen in loser Folge insgesamt 10 Tipps zu Unified Communications. Die Fragen drehen sich ausschließlich um den Unternehmenseinsatz von UC. Bereiche wie der Microsoft Office Communications Server (OCS), Video-Konferenzlösungen und Unified-Communications-Strategien gehören ebenso zu den behandelten Themen wie das Apple iPhone und der Blackberry von RIM.

Den Anfang machte das Apple iPhone. Taugt es für den Unternehmenseinsatz?
Die Antwort kann man hier nachlesen.

Darauf folgte ein Vergleich von Microsoft OCS und IBM Lotus Sametime, hier nachzulesen.

Tipp Nr. 3 handelt von der sozialen Vernetzung als Teil der UC-Strategie.

In den kommenden Tagen will man sich dann mit folgenden Fragen/Themen beschäftigen

- Vier treibende Faktoren für den Markt der Video-Konferenzsysteme
- Streaming Ciscos IP Communicator auf einen Thin-Client von HP
- Den richtigen UC-Berater auswählen
- Exchange 2007 Unified Messaging und Asterisk integrieren
- VoIP Service-Auswahl: MPLS, VPLS oder Metro Ethernet?
- UC im Unternehmen: Wer profitiert am meisten?
- Präsenz: SIMPLE versus XMPP.

22.07.09

Unified Communications und Home-Worker: Soziale Anbindung ist wichtig

Im Rahmen der Serie 10 Tipps zu Unified Communications soll heute das Thema „Soziales Miteinander als Teil der Unified-Communications-Strategie“ näher beleuchtet werden.
Denn die mobile Arbeitswelt mit Home-Office-Arbeitsplätzen erleben dank Unified Communications zwar einen Boom, bieten aber auch zahlreiche Risiken für das Unternehmen. Nämlich dann, wenn die soziale Anbindung an die Firma verloren geht.
Dadurch, dass UC eine nahtlose Kommunikation ermöglicht, die von überall aus erfolgen kann, verfolgen immer mehr Unternehmen die Strategie, nur noch minimalen Büroraum anzubieten und die Mehrzahl ihrer Mitarbeiter von zu Hause aus arbeiten zu lassen.

Die Vorteile: Später aufstehen, keine Fahrzeiten, E-Mails noch im Schlafanzug beantworten.

Die Gefahr: Man fühlt sich bald vom Unternehmen abgeschnitten, isoliert und ausgegrenzt. Es fehlt das Miteinander, das gegenseitige „Befruchten“ mit Ideen, die Inspiration.

Um dies zu vermeiden, geben die Autoren von SearchNetworking drei wesentliche Empfehlungen:

1. Nicht nur E-Mail, sondern auch andere UC-Tools wie Instant Messaging und Videokonferenzen einsetzen, um spontane Konversationen zu führen.
2. Messen, Firmen-Meetings und Treffen vermehrt zur gemeinsamen Kontakt nutzen.
3. Networking-Tools wie LinkedIn, Facebook oder MySpace einsetzen, um eine Art Firmen-Community aufzubauen. Das Zusammengehörigkeitsgefühl wird verbessert.

30.07.09

Unified Communications in Enterprise-Netzen

Ein Artikel auf der Lanline Webseite erklärt, warum sich Unified Communications
besonders für Unternehmen mit weit verteilten Netzen, Standorten und Mitarbeitern lohnen.

Gerade solche großen Unternehmen haben oft mit Problemen beim externen Datenzugriff, beim Weiterleiten/Durchstellen zu anderen Standorten oder mit einer unzureichenden Anwesenheitsanzeige von Kollegen zu kämpfen. Genau dort spielen UC ihre Stärken wie bessere Erreichbarkeit, höhere Reaktionsgeschwindigkeit sowie schneller, standortunabhängiger Informationsaustausch aus.

Je höher der Grad der Verteilung und Mobilität, je besser eigenen sich UC, sagt die Lanline.
Damit dies gelte, müssen aber ein paar Voraussetzungen erfüllt werden. Damit alle Vorteile von UC ausgeschöpft werden können, müssen die Anwendungen auf einem offenen Standard basieren. Der am weitesten verbreitete Standard ist das Session Initiation Protocol (SIP), ein offenes IP-Protokoll, das eine Kommunikationssitzung zwischen zwei oder mehr Teilnehmern aufbaut, steuert und beendet.

Generell bedeuten offene Architekturen auch geringeren Arbeitsaufwand und geringere Betriebskosten, weil die Systeme einfacher verwaltet, gewartet und gepflegt werden können.

03.08.09

Welche Berufsgruppen profitieren von UC, welche nicht

Im Rahmen der Serie 10 Tipps zu Unified Communications dreht sich der neunte Tipp um die Berufsgruppen, die von UC profitieren.

Generell gilt:
Am offensichtlichsten profitieren die Leute von UC, die Kommunikation bereits als Teil ihrer täglichen Routine verwenden. Je weniger eine Person kommuniziert, desto geringer ist der Nutzen von UC. Eine Schlussfolgerung daraus ist: wird UC unternehmensweit eingeführt, wird es unterschiedlich hohe Akzeptanz und Erfolge geben.

Was bedeutet dies konkret? Wer wird am wenigsten und wer am meisten von UC profitieren?
Die Autoren des Beitrags in der searchnetworking sehen folgender Berufsgruppen als diejenigen an, die weniger von UC profitieren.

- Schreibtischtäter: kaum kommunikativ
- Ortsgebundenes Personal: verwenden keinerlei mobile Kommunikation.
- Personal auf niedriger Ebene: wenig Anteil an der UC Einführung
- Fabrikarbeiter: müssen nur wenig kommunizieren.

Die UC-Gewinner sind demnach folgende Gruppen:
- Führungskräfte: UC erweitern Kommunikationsangebot und -kanäle
- Verkauf und Marketing: Kommunikation ist das A und O; auch die Kommunikation mit Kunden
- Team-Leiter und -Mitglieder: leiten oft Teams über mehrere Standorte verteilt
- Dezentrale Call-Center/ Mitarbeiter Help-Desk: sind dezentral organisiert und brauchen Kommunikation über alle Kanäle
- Mobile Mitarbeiter: sind dezentral organisiert und brauchen Kommunikation über alle Kanäle
- Berater, Buchhalter und Anwälte: sind oft dezentral organisiert und brauchen Kommunikationskanäle wie Video-Conferencing.
- IT-Mitarbeiter: sind viel im Unternehmen unterwegs und schwer erreichbar.

28.08.09

Neue Studien belegen: UC auf dem Vormarsch, höhere Nutzerkosten

Offensichtlich scheint jedes Marktforschungs-Institut, jedes Beratungs- und Analysten-Haus und auch so mancher Hersteller eine Studie über Unified Communications machen zu wollen. Gleich zwei neue Studien sind diese Woche im Internet aufgetaucht.

So prognostizieren die Marktforscher von InfoCom zwar ein bedeutendes Marktwachstum des Bereichs UC, sehen aber einen Anstieg der durchschnittlichen Nutzerkosten aufgrund wachsender Komplexität von UC. Bis 2013 soll der Unified-Communications-Markt auf weltweit 2,7 Mrd. Euro anwachsen, der US-Markt soll dabei um über 30 Prozent wachsen - bei 37 Prozent Marktanteil der Amerikaner am Weltmarkt. Westeuropa soll einen Anteil von 34 Prozent generieren.

Die Durchschnittskosten pro Nutzer werden deshalb steigen, weil „in Unified Communications Konzepten neben Integration von Festnetz- und Mobilkommunikation sowie Video- und Web-Konferenzen auch Collaboration-Tools und dergleichen integriert werden.“

Zu einer leider nicht ganz neuen Erkenntnis kommen die Headset-Hersteller von Plantronics. Sie stellen nach einer Befragung von 25 Branchenkennern – Vertreter führender Lösungsanbieter und Gerätehersteller, ITK-Berater ebenso wie Fachjournalisten – fest: „Der Einsatz von Unified Communications (UC) führt zu mehr Produktivität im Unternehmen.“

Laut deren Trendreport 2009 sind „die Integration verschiedener Unternehmensstandorte und das One-Number-Konzept die beiden wichtigsten Vorteile von UC-Lösungen. Je 87% der Teilnehmer werten diese Vorteile als groß bis sehr groß.“ Wenn man kein UC verwendet, sehen 78,3% der befragten Experten einen Nachteil im unnötigen Warten auf Informationen von Kollegen und dem damit verbundenen Produktivitätsverlust.

Dass mit dem Aufstieg von UC auch die Headsets einen enormen Schub erleben, ist für Plantronics sicher ein angenehmer Nebeneffekt.

Gefunden bei: www.it-im-unternehmen.de und www.dailynet.de

11.09.09

Drei MCA-Lösungen für die Kommunikation mit SAP - Unified Communications für SAP R/3, MySAP.com und SAP ERP

Stolberg, im September 2009. Die MCA GmbH, Anbieter von Unified-Communications-Lösungen für alle wichtigen IT-Plattformen, erweitert ihr Lösungsportfolio für die Kommunikation mit SAP. Nutzer von SAP R/3, MySAP oder SAP ERP können sich je nach Einsatzgebiet zwischen einer reinen CTI-Lösung (Computer Telefonie Integration), einer umfassenden Unified-Communications-Lösung und einem Communication Center, einer Anrufverteilung mit Integration in das SAP Customer Interaction Center (CIC) für Vertrieb, Kundendienst, Helpdesk oder Einkauf, entscheiden. In allen Fällen wird die Kommunikation mit Kunden, Lieferanten und Partnern direkt aus der SAP-Umgebung unterstützt und damit effizienter und einfacher.
Der Konvy CTI integriert die Funktionen einer Telefonanlage nahtlos in die SAP-Umgebung und erweitert sie um kommunikative Features für die In- und Outbound-Telefonie. Telefonieren per Mausklick direkt aus der Anwendung heraus sowie automatisches Einspielen von Anruferdaten bei eingehenden Anrufen direkt aus der SAP-Datenbank auf den Bildschirm machen die Mitarbeiter noch produktiver und informierter.

Das komplette Unified Communications für ihr SAP-System erhalten Unternehmen mit dem Konvy Unified Communications für SAP. Er macht die ERP-Lösungen umfassend kommunikativ: Faxe oder SMS verschicken, Voice-Mails empfangen oder E-Mails versenden, telefonieren – die gesamte Kommunikation findet unter der SAP-Oberfläche auf den Arbeits-PCs der Mitarbeiter statt.
Speziell für kommunikative Abteilungen wie Vertrieb, Kundendienst, Helpdesk oder Einkauf ist der Konvy Communication Broker für SAP CIC konzipiert. Als kommunikative Erweiterung des SAP CIC sorgt er dafür, dass Mitarbeiter, Kommunikation und Informationen optimal organisiert werden. Er leitet Anrufe, Faxe oder E-Mails nach frei definierbaren Regeln an die Mitarbeiter, die verfügbar und kompetent sind, und verwaltet intelligente Sprachportale und Sprachsteuerungen.

Mit den drei Konvy-Lösungen lässt sich die Kommunikationsfähigkeit von SAP stufenlos skalieren. Will man SAP-Lösungen zur Unterstützung kommunikativer Geschäftsprozesse nur erweitern, wählt man Konvy CTI für SAP. Sollen Telefon, Fax, SMS, E-Mail oder Voice-Mail sowie Groupware-Funktionen direkt in Ihre SAP-Umgebungen integriert werden, bietet sich der Konvy Unified Communiations für SAP an. Wenn es darum geht, komplette Kommunikationsprozesse in kunden- und partnernahen Abteilungen wie Vertrieb, Service, Helpdesk oder Einkauf zu gestalten und zu managen, ist die Contact-Center-Lösung Konvy Communication Broker für SAP CIC die richtige Wahl.

06.10.09

Experton Group: Herausforderungen für Unified Communications

Die Analysten von Experton haben untersucht, wie Unternehmen unterschiedlicher Größe die Herausforderungen bei Unified Communications bewerten.
Dazu wurden 171 Unternehmen, 83 mit mehr als 200 Mitarbeitern und 88 mit weniger als 200 Mitarbeitern, befragt.
Die Mittelständler sehen in der „Einführung UC“ und „Ausbau bestehender Lösungen“ die größte Herausforderung. Auf Platz 3 sind hier bereits die Kosten zu finden.
Bei den Großunternehmen steht die „Kommunikationsverbesserung“ auf Platz 1 der Herausforderungen, gefolgt von „Einführung UC“. Im Gegensatz zu den Mittelständlern sehen sie nicht die Kosten, sondern den „Ausbau bestehender Lösungen“ auf Platz 3. Die Kosten haben hier den geringsten Stellenwert.

Eine Übersicht mit den Prozentzahlen gibt es bei der Funkschau.

30.10.09

Wie sieht die UCC Zukunft aus?

„Wie viele Anbieter sterben auf dem Weg in die schöne neue UCC-Welt?“ fragt das Magazin IT-Business. Die Antwort darauf geben die Analystenhäuser Gartner und Berlecon.
Zwar werde der weltweite UCC-Markt (Unified Communications und Collaboration) in diesem Jahr um 22 Prozent auf ein Volumen von 7,4 Milliarden US-Dollar wachsen. Jedoch werde es „bis zum Jahr 2013 mehr als die Hälfte der heutigen Anbieter von UCC nicht mehr geben, da sie die Erwartungen ihrer Kunden nach einer umfassenden UCC-Lösung nicht erfüllen können.“
Die dann noch übrig gebliebenen Anbieter werden diejenigen sein, die „es schaffen, wahre UCC-Lösungen anzubieten, und nicht mehr nur einzelne Bausteine“. Gartner meint mit Bausteinen die drei Komponenten von UCC – Sprache, (Instant) Messaging, Konferenzen.
Auch Berlecon meint, dass es nötig sei, müssen „überzeugende Business Cases entwickelt und die Geschäfts-Integration stärker in den Fokus gerückt […] werden.“
Berlecon meint damit, UCC müssen Prozessabläufe optimieren und in ERP-, CRM- oder Produktionssysteme eingebunden werden, was wiederum ein erweitertes Angebot von offenen Schnittstellen und Standards erfordert.

Auf Seiten der Fachhändler und Systemintegratoren werden neue und ausgebaute strategische Partnerschaften der einzige Weg sein, am Markt zu überleben. Denn „mit der UC-Business-Integration entstehe ein neues Geschäftsfeld für Beratungen und Integratoren, die sowohl TK als auch IT beherrschen und darüber hinaus ein hohes Maß an Prozesswissen mitbringen.“

05.11.09

UC: Zu viele Kommunikationskanäle lähmen Kommunikation

Unified Communications können die Produktivität im Unternehmen verbessern. Jedoch sind in den Unternehmen immer noch zu viele verschiedene Tools und –Applikationen im Einsatz, die die Geschäftsprozesse und Entscheidungen verlangsamen.
Zu diesem Ergebnis kommt eine Umfrage unter 600 CIOs, die das Telekommunikationsunternehmen Orange durchführte.
Laut dem Magazin CIO werden durchschnittlich mindestens sieben verschiedene Tools und -Applikationen unterstützt.

Insgesamt bescheinigten 95 Prozent der Befragten „der Verbesserung von Arbeitstechnologien insgesamt einen positiven Einfluss auf die Produktivität.“ Allerdings sagen auch 45 Prozent, „dass multiple Kommunikationskanäle zu großen Verzögerungen bei der Antwortzeit unter Kollegen führen können. Dies kann sich wiederum negativ auf die Geschäftsprozesse und die Produktivität auswirken.“

Weitere Details zur Studie gibt es bei CIO.de

11.11.09

Spotlight-Analyse: UC ist mehr als "bessere Groupware"

Eine aktuelle Spotlight-Analyse von Beratungshaus Berlecon befasst sich mit der Tatsache, dass viele Unternehmen Unified Communications nur als eine "bessere Groupware" verstehen. Berlecon stützt sich dabei auf eine eigene Studie, in der die meisten Anwender derzeit auf Standard-UC-Applikationen setzen, die verschiedene Kommunikationskanäle über eine Plattform bündeln und auf dieser Basis Funktionalitäten wie Presence anbieten. Nur eine Minderheit integriert diese Funktionalitäten auch mit IT-Anwendungen zur Unterstützung von Geschäftsprozessen.

Dabei sind UC weitaus mehr. Um die Potenziale von UC auszuschöpfen und überzeugende Business Cases zu entwickeln, muss die Integration von UC-Funktionalitäten mit ERP-, CRM-, SCM- oder Produktionssystemen stärker in den Fokus rücken.

Typische Szenarien für UC-Businesslösungen sind beispielsweise Customer Interaction (intelligente Kontakte mit dem Kunden im Call- bzw. Contact Center) oder die Unterstützung von internen Workflows z.B. im Einkauf, bei der Ressourceneinsatzplanung oder bei der Überwachung von Systemen und Anlagen. Immer geht es darum, die richtige Person zu finden und über den passenden Kommunikationskanal anzusteuern.

Die gesamte Spotlight-Analyse ist bei Berlecon nachzulesen.

19.11.09

Ratgeber Unified Communications für den Mittelstand

Ein kostenlose Ratgeber "Unified Communications" aus der Reihe COMPUTERWOCHE MITTELSTAND bietet einen Überblick über den aktuellen Stand der Technik im Bereich Unified Communications. Die Sonderausgabe nennt die wichtigsten Anbieter und ihre Lösungen. Sie wirft darüber hinaus einen kritischen Blick auf den sich entwickelnden Markt für Mietlösungen im Unified-Communications-Umfeld.

In dem PDF, das zum kostenlosen Download bereitsteht, sind folgende Themen zu finden:
• Was Lösungen für Unified Communications können sollten.
• Wichtige Anbieter und Produkte im Überblick.
• Umfrage im Mittelstand: Es gibt noch viel Aufklärungsbedarf.
• Sieben Gelegenheiten, Unified Communications einzuführen.
• Die Grenzen von SaaS in der unternehmensweiten Kommunikation.
• Der Mietlösung "nvoice" von Nfon im Praxistest.

Der Ratgeber "Unified Communications - Effizienz durch Integration von Applikationen und Kommunikation" steht hier zum Download bereit.

16.12.09

Spotlight-Analyse: UCC im Jahr 2010

Die Analysten von Berlecon sehen optimistische Zeiten für den Bereich Enterprise Communication & Collaboration. Als Gründe sieht Berlecon die wachsende Bedeutung von UCC als Weg zur Optimierung der internen und externen Zusammenarbeit und als Mittel zur Integration immer neuer Kommunikationstechnologien und -plattformen wie iPhone, Skype oder Facebook. Zudem hätten viele Unternehmen endlich ihre IT und TK organisatorisch zusammengeführt und in eine VoIP- und UC-fähige Infrastruktur investiert.

Laut einer aktuellen Spotlight-Analyse erwartet Berlecon Research eine dynamische Entwicklung in den folgenden Segmenten:

UC+C-Plattformen
UCC in der Cloud
UCC Managed Services
UC meets Business
Mobile Business 2.0
UC in der Kundenkommunikation und Virtuelle Contact Center

08.01.10

»UCC Scorecard Nutzenmodell« soll Erfolg besser bewerten

Die Experton Group hat ein »UCC Scorecard Nutzenmodell« entwickelt, das neben den harten monetären Aspekten der ROI-Analyse auch weiche Faktoren wie die Verbesserung der Beziehung zum Kunden, der internen Prozesse oder auch übergreifende Aspekte wie die CO2-Bilanz eines Unternehmens einbezieht. Diese Aspekte werden als »Kunden-Sicht«, »Interne Prozess-Sicht« und »Lernen und Wachsen« bezeichnet. Ein Vergleich zwischen dem Status-Quo und den geplanten Veränderungen zeigt auf, wie gut die Verbesserungen durch den UCC-Einsatz sein können.

Mit dem Scorecard-Ansatz soll verhindert werden, dass ein UCC-Projekt zur einer reinen Kosten-Reduzierungs-Angelegenheit verkommt. Dahinter steht die Einsicht, "dass UCC Verbesserungen in Bereichen der Kommunikation bringt, die mehr mit Geschäftsprozessen als mit der dahinter stehenden IT-Infrastruktur zu tun haben."

Was hinter den einzelnen weichen Faktoren »Kunden-Sicht«, »Interne Prozess-Sicht« und »Lernen und Wachsen« steckt, ist auf den Seiten der Network Computing zu erfahren.

03.03.10

Konvergenz per WLAN

Ein Artikel in der Computerwoche erklärt, wie WLAN die Konvergenz von Festnetz und Mobilfunk voran bringen kann. WLAN-Funktionalität gehören für moderne Smartphones zur Standardausrüstung. Unterstützt das Mobiltelefon auch Voice over Wifi (VoWi-Fi), kann es mit Hilfe von Standards wie dem Session Initiation Protocol (SIP) in das IP-Telefonsystem eines Unternehmens eingebunden werden. Entfernt sich ein Anwender von seinem Arbeitsplatz und bewegt sich innerhalb des Unternehmens-WLAN, so ist er weiter unter seiner Bürodurchwahl auf dem Handy erreichbar, da dieses per WLAN eine private SIP-Session aufbaut. Sogar unterwegs ist über WLAN-Hotspots eine ähnliche Funktion realisierbar, wenn das Unternehmen einen SIP-Session-Boarder-Controller einsetzt. Hat sich ein WLAN-Handy einmal am Session-Controller angemeldet, so werden unter der Büronummer eingehende Gespräche automatisch auf das Mobiltelefon weitergeroutet. Weil die Weiterleitung über das Internet erfolgt, gehen Unternehmen mit dieser Verknüpfung von Festnetz und Mobilnetz auch kein Kostenrisiko ein.

Den Sicherheitsaspekt decken integrierte VPN-Clients ab, die einen sicheren Zugriff aufs Intranet oder Enterprise-Applikationen ermöglichen. Und genügt die standardmäßige Mobile-Client-Software nicht den Sicherheitsanforderungen des Benutzers, so können die Anwender eigene Applikationen entwickeln mit Hilfe von Software Development Kits (SDKs) und APIs eigene Applikationen entwickeln.

Der Autor des Beitrags sieht eine konvergente Zukunft, "wenn das Handover zwischen der IP-basierenden TK-Anlage im Unternehmen und dem Mobilfunkbetreiber problemlos funktioniert". Dann dürfte es bald Alltag sein, dass Mitarbeiter ein VoIP-Gespräch im Unternehmens-WLAN beginnen und das Telefonat beim Verlassen des Geländes automatisch und unterbrechungsfrei an den Mobilfunkanbieter weitergereicht wird.

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