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VOIP Archiv

29.07.06

VoIPen wird deutsch

Der Duden wird immer schneller. Die gerade erschienene 24. Auflage des Standardwerks zur deutschen Rechtschreibung führt schon das Verb "voipen" auf. Also, wer genau wissen möchten, was voipen bedeutet und wie das Verb konjugiert wird, hier der Eintrag:

voi|pen [...] (über
das Internet telefonieren); ich voipe; gevoipt
(aus dem Newsletter der Duden-Redaktion vom 28.7.2006)

Unterstützung bei VoIP

Internet-Telefonie in kleinen Unternehmen, was muss beachtet werden? Die Initiative "secure-it.nrw" des Innovationsministeriums NRW bietet kleinen Unternehmen mit einem VoIP-Check eine Hilfestellung. In kostenlosen Foren und einem Infodienst geben Fachleute Rat und Tipps, wie man sicher und leicht auf Internet-Telefonie umsteigen kann. So gibt es z.B.einen Vergleich der Vorteile und Risiken.

Der aktuelle Infodienst der Landesinitiative, der kostenfrei per eMail unter http://www.secure-it.nrw.dezu bestellen.

02.08.06

VoIP-Qualität wird angeblich schlechter

Der Anbieter von VoIP-Testing-Tools für Service-Provider Brix Networks, stellt fest, dass die Qualität bei Telefonaten via Internet rapide abgesunken ist. Das meldet die Computerwoche. Brix Networks stützt diese Aussage auf eine Auswertung der Daten, die sie auf ihrer Website TestYourVoIP.com gesammelt hat. Auf der seit zwei Jahren existierenden Homepage können Nutzer kostenlos die VoIP-Eignung ihrer Internet-Verbindung prüfen.

Die aktuelle Studie zeige, dass sich die Sprachqualität in den vergangenen 18 Monaten um rund fünf Prozent verschlechtert hat. Laut Brix wiesen von den knapp eine Million VoIP-Verbindungen, die über die Website getestet wurden, zirka 20 Prozent eine unakzeptable Qualität auf - verglichen mit rund 15 Prozent vor einem Jahr.

Grund dafür sei, dass Sprachdienste zunehmend mit anderen Breitband-Services wie Video, Musik-Downloads oder interaktive Spiele um Ressourcen im gleichen IP-Netz konkurrieren müssen. Probleme wie Jitter (Rauschen), Paketverluste und einer schlechten Round-Trip-Time (RTT) müssten durch eine Priorisierung des Traffics im Netz behoben werden.

09.08.06

Anleitung: In fünf Schritten zum ersten VoIP-Telefonat

Im deutschsprachigen Voice over IP-Informationsportal http://www.voip-info.de findet man eine Anleitung in fünf Schritten zum ersten VoIP-Telefonat. Nette Hilfestellung!

25.08.06

Die Zukunft spricht IP - VoIP Germany 2006 in Frankfurt

"Die Zukunft spricht IP" - unter diesem Motto laden der Deutsche Verband für Post und Telekommunikation e.V. (DVPT) und die Industrie- und Handelskammer Frankfurt am Main am 12. und 13. Oktober zur VoIPGermany in Frankfurt am Main ein. Auf dem Entscheiderkongress zum Thema IP-Kommunikation treffen sich Aussteller und Besucher aus ganz Deutschland. Das Programm bietet neben "Best-Practice"-Vorträgen, VoIP-Vorführungen und der Fachausstellung auch die Vergabe des Zukunftspreises Kommunikation.

Auch MCA wird mit aktuellen Lösungen rund um VoIP und Unified Messaging vor Ort sein.

13.09.06

Minacom Studie zur VoIP-Qualität widerspricht Brix Networks

Vor einigen Wochen wurde in diesem Blog über eine Studie vom amerikanischen Anbieter für VoIP-Testing-Tools Brix Networks berichtet. Laut Brix sei bereits bei jedem fünften VoIP-Gespräch die Qualität minderwertig - Tendenz steigend.

Laut einer Studie des kanadischen Anbieters von Test-Equipment und -Services Minacom weist inzwischen nur noch jeder fünfzigste VoIP-Anruf eine unakzeptable Qualität auf. Das berichtet die Computerwoche Online. Dieses Untersuchungsergebnis von Minacom steht im klaren Gegensatz zu entsprechenden Resultaten, die Brix Networks.

Schuld an den verschiedenen Ergebnissen könnten laut Computerwoche die unterschiedlichen Untersuchungsmethoden sein: Bei den knapp eine Million VoIP-Verbindungen, die Brix über die Website Testyourvoip.com testete, handelte es sich um PC-to-PC-Dienste, wie sie Skype, Google oder Yahoo anbieten. Hier würden zahlreiche Faktoren die Qualität der VoIP-Verbindungen beeinträchtigten, darunter Firewall-Einstellungen, Rechenleistung, Antivirensoftware, hohe Datenkomprimierung oder die mit Spielen, Downloads und E-Mails geteilte Bandbreite. Minacon überprüfte dagegen die Qualität von VoIP-Verbindungen, die Netzdienstleister auf Basis von Carrier-Grade-Equipment bereitstellen. Die übertragenen Sprachdaten würden dabei weniger stark komprimiert und besitzen Priorität gegenüber regulärem Internet-Traffic.

Minacom tätigte in den vergangenen zwölf Monaten über seine Testplattform "Powerprobe 6000" über 14.000 Anrufe nach Westeuropa und Nordamerika - über klassische Festnetz-, Managed-Breitband- und VoIP-Kabel-Verbindungen. Hierbei fanden die Kanadier heraus, dass VoIP qualitativ sogar herkömmlichen Telefonaten überlegen ist. 85 Prozent aller IP-basierenden Anrufe wurden besser bewertet als die traditionell getätigten. Auf einer aufsteigenden Wertungsskala von eins bis fünf erreichte VoIP zudem eine Durchschnittsnote von 4,2 - Telefonie dagegen nur einen Wert von 3,9. Außerdem sei VoIP der klassischen Telefonie auch beim Aufbau einer Verbindung überlegen.

22.11.06

Verband der deutschen Internetwirtschaft Eco gründet VoIP-Arbeitskreis

Der Eco Verband der deutschen Internetwirtschaft hat einen neuen Arbeitskreis gegründet, der sich mit dem Thema VoIP beschäftigen wird. Das vermeldet die TeleTalk.
Ziel ist es, Unternehmen und Verbraucher über die Chancen der Internet-Telefonie zu informieren und Handlungsanweisungen an die Hand zu geben.

Themen des Arbeitskreises sind nach eigenen Angaben unter anderem
• Entwicklung des Marktes
• Feinschliff von Geschäftsmodellen
• Feinschliff der eingesetzten Technologien
• Ausräumen von Sicherheitsbedenken
• Allgemeine Rechtsfragen

Die Teilnahme an den Arbeitskreissitzungen ist kostenlos, eine Mitgliedschaft im ECO ist erwünscht, aber nicht zwingend.
Die nächste Sitzung des Arbeitskreises VoIP soll voraussichtlich im Februar 2007 stattfinden.

08.12.06

Studie: Skype bleibt vorerst Randerscheinung

Telefonieren mit Skype über VoIP bleibt immer noch die Ausnahme. Dies meldet die Computerwoche aktuell und bezieht sich auf einen aktuellen Report von TeleGeography . Zwar wird der Anteil der über Skype abgewickelten Gespräche in diesem Jahr um 80 Prozent auf 13,8 Milliarden Gesprächsminuten anwachsen. Jedoch ist dieser Anteil gemessen am gesamten internationalen Traffic von 313 Milliarden Gesprächsminuten mit 4,4 Prozent (Vorjahr 2,2 Prozent) nach wie vor gering. Auch der Anteil des übrigen VoIP-Verkehrs wachse laut Studie gegenüber 2005 von 16,6 auf 19,8 Prozent. Damit wird der Anteil der leitungsvermittelten Gesprächen von 80,6 auf 75,8 Prozent zurückgedrängt.
"Die Studienbetreiber sind davon überzeugt, dass Skype und VoIP-Services in den kommenden Jahren weiter an Bedeutung gewinnen, wenn auch nicht so schnell wie von manchen erwartet.", heißt es in der Computerwoche-Meldung

02.02.07

VoIP-Report: Unified Messaging zentrale Anwendung in Call Centern

Hat ein Call oder Contact Center VoIP im Einsatz, dann ist Unified Messaging die wichtigste Anwendung. Fast zwei Drittel der Internet- und Telekommunikationsexperten (63%) stimmen in diesem Punkt überein, wie eine aktuelle Studie über Internet-Telefonie in Deutschland ergab. Der "Deutsche VoIP-Report" wurde von den Firmen Interactive Intelligence und toplink gemeinsam durchgeführt.
Auf den weiteren Plätzen der Anwendungsnennungen für VoIP liegen CTI (46%), Reduzierung unterschiedlicher Protokolle und paralleler Übertragungsmechanismen (36%) und einfachere Bedienung und Konfiguration durch Anwender (34%).

Auf die Frage, inwiefern VoIP in Call und Contact Centern die Effizienz erhöht, sahen 63% die größte Effizienzzunahme in der Möglichkeit, trotz reduzierter Hardware mehr Call-Center-Anrufe tätigen zu können. Darauf folgten Antworten wie Verbindung einzelner Standorte und optimale Mitarbeiterauslastung durch automatische Anrufverteilung (je 24%) sowie flexiblere und bedarfsgerechte Auslastung der Standorte (22%).

19.02.07

Zeitpunkt für flächendeckende Verbreitung von VoIP rückt näher

Einer empirischen Erhebung von toplink und Interactive Intelligence zufolge soll Internet-Telefonie in drei bis sieben Jahren in Deutschland flächendeckend implementiert sein.
Die Unternehmen befragten zur Erstellung des jüngst veröffentlichten "Deutschen VoIP-Report" einhundert Experten aus der Internet- und Telefoniebranche.
Dabei gaben 44 Prozent der Befragten an, dass bis 2010 die flächendeckende Verbreitung der neuen Technologie vollzogen sein wird, 51 Prozent gehen davon aus, dass sich diese Prognose bis spätestens 2015 erfüllt. Lediglich sechs Prozent sind der Meinung, dass VoIP nie die herkömmliche Art des Telefonierens verdrängen wird. Als besondere Vorteile von VoIP sähen Nutzer nach wie vor das enorme Einsparpotenzial sowie die enge Computer- und Softwareintegration an.
Fazit: Die VoIP Uhr tickt.
Aus ECIN

22.02.07

VoIP-Quiz bei manager-magazin.de

Nach dem Siegeszug des Internets folgt der Siegeszug der IP-Telefonie. Voice over IP ist preisgünstig und bedienerfreundlich. Bei manager-magazin.de gibt es ein kleines VoIP-Quiz an, mit dem man sein VoIP-Wissen testen kann.
Der Test, den manager-magazin.de zusammen mit Jochen Nölle, Geschäftsführer des Portals VoIP-Info.de entwickelt hat, zeigt, wie gut man sich mit der neuen Technik auskennen und gibt Tipps, Ihr Wissen zu vertiefen.

07.03.07

Breitband und VoIP in Deutschland im Wachstum

Einer aktuellen Studie des Marktforschungsinstituts IDC zufolge telefoniert derzeit schon fast jeder fünfte Bundesbürger über das Internet. Das meldet das VoIP-Portal www.voipmagazin.de. Damit zusammen hängt wohl die Erkenntnis des BITKOM im Zusammenhang mit den Breitbandanschlüssen in Deutschland. Laut des Verbandes habe sich hierzulande die Zahl der Breitbandanschlüsse in den vergangenen drei Jahren verdreifacht. Zum Jahreswechsel 2006/2007 verfügten 37 Prozent der Haushalte über einen schnellen Internet-Zugang. Das liegt allerdings immer noch weit unter dem Westeuropäischen Durchschnitt von 42 Prozent.
Nach BITKOM-Schätzungen soll in Deutschland die 50-Prozent-Marke im Jahr 2008 überschritten werden.

30.03.07

Die 7 Voice-over-IP Mythen

Auch wenn die Internet-Telefonie in Europa eindeutig auf dem Vormarsch ist, halten sich noch immer Vorurteile und Klischees über diese Technologie. Ein Ratgeber, der im Online IT- und Security-Magazin IT SecCity erschienen ist, soll Entscheidern in Unternehmen und Endverbrauchern helfen, Fakten und Fiktion voneinander zu trennen und Licht in den VoIPDschungel zu bringen. Dabei werden 7 Voice-over-IP Mythen vorgestellt.

Mythos 1: Die Sprachqualität von VoIP lässt zu wünschen übrig
Mythos 2: Mehr Bandbreite bedeutet automatisch eine bessere Sprachqualität
Mythos 3: VoIP rechnet sich nicht
Mythos 4: VoIP ist ein Energiefresser
Mythos 5: Die Interoperabilität ist noch nicht gewährleistet
Mythos 6: VoIP hat viele Sicherheitslücken
Mythos 7: VoIP ist nur etwas für Technik-Freaks

Die Details zu den 7 Mythen kann man im Magazin unter http://www.itseccity.de nachlesen.

Der Siegeszug von VoIP

Die Online Ausgabe des Magazins LANline veröffentlichte jüngst einen interessanten Artikel über den Siegeszug von VoIP. Der Autor Stefan Mutschler berichtet darin von verschiedenen Studien, die das rasante Marktwachstum der IP-Telefonie eindrucksvoll untermauern, zeigt konvergente Anwendungen und beschreibt die neusten technischen Möglichkeiten aufgrund der neue Generation von SIP-Telefonen.

Etwa 32 Prozent des Umsatzes mit TK-Anlagen gehen laut einer Studie der Dell´Oro Group auf das Konto von VoIP-Equipment. 2007 sollen es sogar 39 Prozent sein. 2006 haben gemäß einer Studie der Economist Intelligence Unit (EIU) weltweit bereits 48 Prozent ihre Netzwerke in fast allen oder den meisten Geschäftsbereichen auf IP migriert. Das sind nahezu doppelt so viele Unternehmen wie 2005.

Einer Befragung vom deutschen VoIP- Anbieter Swyx zufolge profitieren 24 Prozent der Teilnehmer von mehr Funktionen beim Kommunizieren, die erst durch das Zusammenwachsen von Sprache und Daten in einem Netzwerk realisierbar sind.

Interessant ist, dass sich die gute alte DECT Technologie gegen WLAN und Wi-Fi zu behaupten scheint.

05.04.07

Die sanfte Migration zur Internet-Telefonie

Im VoIPmagazin.de beschreibt ein Artikel die sanfte Migration zur Internet-Telefonie für Unternehmen. Die Lösung ist eine Kombination aus Festnetz und IP-basierter Telefonie. Um das Ausfallrisiko zu minimieren, werden eingehende Gespräche wie bisher über das Festnetz zugestellt, ausgehende Telefonate führen Mitarbeiter jedoch kostengünstig per Internet-Telefonie. Der Beitrag stellt erste VoIP/TK-Anlagen von AVM und Siemens vor, die sich an Unternehmen mit bis zu 20 Mitarbeitern richten.

16.04.07

Forrester: VoIP zu kompliziert für Massenmarkt

VoIP-Software ist immer noch zu kompliziert bzw. zu wenig anwenderfreundlich. Dies meldet das VoIP-Magazin und stützt sich auf die aktuelle Studie "The VoIP Customer Experience: Work in Progress" der Forrester-Analystin Zayera Khan.
Danach können mehr als die Hälfte der europäischen Internet-User mit dem Begriff VoIP etwas anfangen kann. Lediglich acht Prozent haben bereits ein entsprechendes Programm getestet und nur die Hälfte hiervon nutzte VoIP-Dienste nach den ersten Tests weiterhin, der Rest gab auf. Die Gründe, so Khan, seien vielschichtig, ließen sich jedoch hauptsächlich an mangelnder Nutzerfreundlichkeit festmachen. Um den Massenmarkt erreichen zu können, müssen die großen Software-Anbieter wie Skype, Yahoo, Google, Microsoft und ICQ ihre Programme deutlich verbessern und anwenderfreundlicher gestalten.
Laut Khan könne die mangelnde Attraktivität eine Chance für die eingesessenen Telekomanbieter sein, die die technisch weniger versierten Kunden ansprechen. Den Nutzertest von Forrester bestand keiner der fünf großen Software-Anbieter, wobei Yahoo noch am besten abschnitt.

31.05.07

Konkrete Nutzungsszenarien ebnen den Weg zur ITK-Konvergenz

Ein interessanter Gastbeitrag von Thomas Reuner, IDC Research Director in der Computer Zeitung berichtet über das Hype-Thema ITK-Konvergenz. Er stellt darin die zentrale Frage „wann und in welchem Umfang sich ITK-Konvergenz im Markt durchsetzen wird“.
Nach Meinung von Reuner hängt die Antwort heute weniger von der Bereitstellung von Technologien ab. Vielmehr müssen die Anbieter lernen, konkrete Nutzungsszenarien für die Anwender zu skizzieren, insbesondere Szenarien, die das Unternehmensergebnis nachweislich positiv beeinflussen.

Wichtiger und ungleich spannender als die Betonung von zur Verfügung stehenden Technologien sei nach Reuner die Frage nach neuen Geschäftsmodellen bei den IT und Telco-Anbietern. Nur wenn man konkrete Nutzungsszenarien für IT und TK anbieten kann, würden die Mauern in den Unternehmen beispielsweise beim Einkauf von IT- und TK-Produkten fallen.

Auch wenn sich der ITK-Markt mit seinen verschiedenen Ausprägungen von Konvergenz noch in einer sehr jungen Entwicklungsstufe befindet, sei laut Reuner der Weg in ein konvergentes Zeitalter deutlich vorgezeichnet, wobei nicht nur TK und IT, sondern besonders auch Medien stärker zusammenwachsen

04.07.07

Mobile VoIP vor dem Durchbruch

Einer Untersuchung des britischen Marktforschungsinstituts Coleman Parker Research zufolge steht “mobile VoIP“ vor dem Durchbruch. Bei einer Befragung von 200 CIOs aus den fünfhundert größten Unternehmen in Europa und den USA gingen sieben von zehn Personen davon aus, dass ihr Unternehmen spätestens in zwei Jahren mobile VoIP-Telefone im breiten Umfang einführen wird. Als Grund dafür nannten Sie erhoffte Produktivitätssteigerungen und sinkende Kosten durch Mobile-VoIP.
Schon jetzt seien andere mobile Datenanwendungen wie der Zugriff auf E-Mails, Web-Anwendungen und Kalenderdaten im Unternehmen Standard. Dies bestätigten mehr als 90 Prozent der Befragten.

Quelle: Computerwoche Online

12.11.07

Spotlight-Analyse: Zentrales VoIP: Managed Service oder Eigenbetrieb?

Eine aktuelle Spotlight-Analyse von Berlecon Berater Philipp Bohn beschäftigt sich mit standortübergreifenden, zentralen VoIP Lösungen in Unternehmen. Bohn stellt dabei zunächst die gravierenden Vorteile dieser Lösungen im Vergleich zu dezentralen TK-Systemen. Hier seien vor allem Kosteneinsparungen (z.B. durch Wegfall von Kosten für interne Telefonate oder für dezentrale Wartung und Pflege) und die Nutzung umfangreicherer Funktionalitäten (z.B. interne Vernetzung, Team- und Konferenzschaltungen) zu sehen.

Dann beschreibt er die technischen Herausforderungen (Datensicherheit, Übertragungsqualität und Verfügbarkeit), die eine Zentralisierung der TK-Systeme mit sich bringt.

Zum Schluss wendet Bohn sich der eigentlichen zentralen Frager der Spotlight-Analyse zu: Managed Service oder Eigenbetrieb? Dabei wird die Liste der Alternativen jedoch nicht nur auf diese beiden beschränkt. Ingesamt sind des vier Varianten, die Bohn diskutiert: Eigenbetrieb, Managed Solution, Hosted VoIP sowie Voice as a Service (VaaS).

Als Ergebnis kann man für die Beantwortung der Frage sagen: Je höher die Anforderungen und umfangreicher die personellen und finanziellen Mittel des Unternehmens sind, umso eher sollte eine dedizierte Anlage im eigenen Unternehmen implementiert werden.

Details den Varianten und ihrer Bewertung gibt es bei Berlecon Research.

19.11.07

Mobile VoIP-Nutzer: Von Null auf 250 Millionen

Nach Schätzungen der Marktforscher von Disruptive Analysis wird mobiles VoIP der WLAN-Telefonie mittelfristig den Rang ablaufen. Laut einer Studie, über die die Computerwoche berichter, wird die Anzahl der Nutzer von VoIP over 3G (3G = Mobilfunk der dritten Generation) in den nächsten fünf Jahren von praktisch null auf über 250 Millionen explodieren.
Hauptgrund seien die Carriere selbst, die Voice over IP in mobilen Netzen zurzeit stark pushen. Dies wiederum könnte daran liegen, dass künftige Generationen wie LTE (Long Term Evolution), UMB (Ultra Mobile Broadband) oder Wimax IP-basiert sind und die Carrier irgendwann nicht parallel separate Sprachnetze betreiben wollen. Auch Effizienzgründe spielten eine Rolle.

26.11.07

Wege zum sicheren VoIP

Ein aktueller Artikel in der Computerwoche zeigt, wie man existierende (und künftige) Schwachstellen von VoIP leicht beheben kann. Denn die Risiken von VoIP sind um ein Vielfaches höher als die von klassischer Telefonie. Schließlich erbt die IP-Telefonie durch die Verschmelzung der TK- mit der IT-Welt alle von IP-basierenden und lokalen Netzen bekannten Mängel und Sicherheitsprobleme (Denial-of-Service-Attacken, Routing-Umlenkungen, Man-in-the-Middle-Angriffe, Abhören des Sprachverkehrs durch Span-Ports, Pharming).
Der Artikel beschreibt nun, welche Gegenmittel auch den VoIP-Anwendern zur Verfügung stehen. Wichtig sei hierbei ein umfassendes Sicherheitskonzept.
Stichworte sind hier z.B. Virtual Private Network VPN und Codierung des Administrationsverkehrs. Auch der Risikofaktor Mensch muss in das Gesamtkonzept einbezogen werden.

Am Ende des Beitrags folgt eine Checkliste mit Vorkehrungen für sicheres VoIP. Dies sind:
- Daten und Sprache müssen im Netz logisch voneinander getrennt werden;
- Sprach- und Signalisationsdaten sowie der adminstrative Verkehr sind zu verschlüsseln;
- es müssen starke Zugangskontroll- und Authentifizierungssysteme installiert sein;
- die Standard-Passwörter sind für VoIP-Anlagen und VoIP-Endgeräte zu ändern;
- Neue Patches für das System müssen sofort eingespielt werden;
- Die Mitarbeiter müssen für die Gefahren von VoIP sensibilisiert werden.

Den ausführlichen Artikel gibt es hier.

19.12.07

IT-Manager ignorieren Sicherheitsrisiken bei VoIP

IT-Entscheider scheinen die Gefahr von möglichen Sicherheitsrisiken bei Voice over IP (VoIP) zu ignorieren. Anders ist das Ergebnis einer Befragung von 66 IT-Managern von mittelgroßen bis großen Unternehmen in Großbritannien nicht zu erklären. Denn mehr als die Hälfte (59 Prozent) von ihnen schätzen die Gefahr, dass Viren oder Würmer über VoIP in das Unternehmensnetz eindringen könnten, als "gering" oder sogar "sehr gering" ein. Auch eine Bedrohung durch "Spam over IP" (Spit) und SIP-Attacken sahen nur zwölf beziehungsweise 18 Prozent der Befragten.
Die Befragung wurde vom Anbieter von Lösungen für das Applikations- und Sicherheits-Management befragte NetIQ druchgeführt.
Übrigens liefert die Meldung in der Computerwoche auch einen Link zu einer Seite, auf der die Wege zum sicheren VoIP erklärt werden.

28.01.08

VoIP senkt Kosten

64 Prozent der deutschen Unternehmen erwarten eine direkte Kostenreduktion bei den Investitions- und Betriebskosten von Unternehmenslösungen auf Basis von IP-Telefonie. 39 Prozent der deutschen Unternehmen rechnen mit Effizienzgewinnen durch eine flexiblere Nutzung der Sprach- und Datennetze mittels VoIP - etwa bei der Konfiguration der Telefonsysteme oder durch die Konsolidierung in ein einheitliches Netz für gesicherte Sprach- und Datenkommunikation. Zudem soll die Produktivität der Mitarbeiter durch einen gesteigerten Funktionsumfang der Telefonanlagen und einen umfangreicheren Service steigen. Das, so die Fachzeitschrift TeleTalk, sind Ergebnisse einer aktuellen Untersuchung in deutschen Unternehmen durch das Marktforschungsunternehmen Vanson Bourne.

28.02.08

VoIP ist deutlich sicherer als angenommen

Laut dem TK-Anbieter toplink sind VoIP-Lösungen sicherer als angenommen. Zwar gäbe es eindeutig ein Sicherheitsrisiko im Zusammenhang mit VoIP, das jedoch mit umfassenden Schutzmaßnahmen kein Problem darstelle. Toplink meint, dass die Annahme, VoIP sei unsicher, aufgekommen sei, weil die Technik noch relativ neu ist. Man beruft sich dabei auf eine Befragung von hundert Fach- und Führungskräften aus der deutschen Wirtschaft. Im so genannten "Deutschen VoIP-Report" gaben nämlich gut ein Drittel der Befragten genau diese Antwort auf die Frage nach dem Grund der Unsicherheit. 26 Prozent glaubten, dass der mehrtägige Skype-Ausfall Ende August des vergangenen Jahres verantwortlich für die Hysterie ist. Knapp ein Viertel meinte, dass das breite Angebot an Sicherheitslösungen nicht genutzt wird. 17 Prozent äußerten die Ansicht, die überwiegend negative Berichterstattung in den Medien sei schuld an der "Angst" im Hinblick auf den VoIP-Einsatz.

Aus einer Meldung des MidrangeMagazins

20.03.08

Online-Portal berechnet VoIP-Einsparpotenziale

Welches Einsparpotenzial verbirgt sich hinter Voice over IP? Diese Fragen stellen sich täglich immer mehr CIOs und IT-Manager. Der Kosten-Nutzen Faktor ist zurzeit einer der zentralen Diskussionspunkte bei der Einführung von VoIP und Unified Communications im Unternehmen.

Alcatel-Lucent hat nun die Antwort. Das Unternehmen startete laut der Computerzeitung jüngst ein Online-Portal, das Unternehmen bei der Ermittlung ihres persönlichen Einsparpotenzials unterstützt, das sie erzielen können, wenn sie ihren Sprach- und Datenverkehr auf IP umstellen.
Klar, dass das Unternehmen dies nicht ganz uneigennützig macht. Das Angebot ist Teil einer Vertriebsstrategie. Dabei wird potenziellen Kunden kostenlos verschiedene Beratungsleistungen angeboten: Eine Überprüfung der Netzarchitektur (Network Audit) – eine Überprüfung der Eignung für VoIP –, ein Green IT Audit zum Energieverbrauch und Empfehlungen zur weiteren Vorgehensweise.

Kommt es zum Vertragsabschluss, sind weitere deutliche Mehrleistungen ohne Preisaufschlag – etwa zusätzliche Lizenzen für IP-Telefonie und Unified Communications oder kostenlose Schulungen – möglich.
Das Vertriebsprogramm ist bis zum 30. Juni 2008 befristet.

14.04.08

VoIP Outsourcing-Modelle im Mittelstand noch nicht akzeptiert

Wie aus der jüngsten Berlecon-Studie „VoIP und Unified Communications 2008 – Anforderungen und Pläne deutscher ITK-Entscheider“ hervorgeht, sind die deutschen ITK-Entscheider bislang nicht bereit, ihre VoIP- oder UC-Lösungen komplett aus der Hand zu geben. Zwar wünschen sich rund 40 Prozent der IT-Verantwortlichen in Unternehmen mit mehr als 100 Mitarbeitern, dass ein externer Dienstleister Wartung und Betrieb ihrer Telekommunikationsanlage übernimmt. Eine komplette Auslagerung der Hard- und Software können sich dennoch nur weniger als vier Prozent vorstellen. Über die Hälfte der Verantwortlichen zieht es vor, eine VoIP- oder UC-Lösung inhouse und von eigenem Personal betreiben zu lassen.

Dieses Verhalten liege laut Berlecon hauptsächlich daran, dass die Anbieter von Managed Services oder Hosting-Modellen statt auf die wichtigen Argumente wie Verfügbarkeit, Dienstqualität und Sicherheit noch auf das Preis/Kosten-Argument pochen. Doch genau die erstgenannten Themen dominieren mit großem Abstand die Entscheidung für oder gegen ein bestimmtes Betreibermodell. Kostengesichtspunkte stehen deutlich hinter diesen Kriterien zurück.

24.04.08

Die Vorteile und Risiken der Internet-Telefonie

Über die Vorteile und Risiken der Internet-Telefonie schreibt die Wirtschaftwoche in einem spannenden Artikel.
Gelockt durch günstigere Tarife und mehr Komfort schreitet die Ablösung der klassischen Telefonnetze durch das Internet stetig voran, und übersieht die Risiken. Diese sind leider immer noch erheblich. Denn VoIP erbt alle Bedrohungen aus der klassischen Telefonwelt – und bekommt zusätzlich die aus der Welt des Internets hinzu.

Laut Bundesnetzagentur summierten sich Ende 2007 die VoIP-Gespräche in Deutschland bereits auf rund 16 Milliarden Gesprächsminuten. Ein wahres Paradies für Hacker und unseriöse Geschäftemacher, die Telefonzeiten unbemerkt klauen und weiter verkaufen.

Denn das Sicherheitsbewusstsein bei Privatnutzern und auch bei Unternehmen bezüglich VoIP ist mangelhaft. Der Profi-Hacker Robert Moore, der im vergangenen September in den USA zu zwei Jahren Haft verurteilt wurde, weil er in Telefonanlagen von Unternehmen eingebrochen war, stellte fest, dass auf gut vier Fünftel der angegriffenen Vermittlungsrechner die voreingestellten Standardpassworte unverändert waren. Der Grund dafür könnte sein, dass die Anbieter von Internet-Telefonie abwiegeln und beruhigen. Unternehmen wie 1und1 preisen die Vorteile von VoIP an, warnen aber nicht vor den Risiken. Das wäre ja auch geschäftsschädigend. Die Risiken müssen andere vorstellen und die Unternehmen für mehr Sicherheit sensibilisieren.

03.01.09

Sanfte Migration zu VoIP

Der Düsseldorfer Telekommunikationsdienstleiser Sipgate hat unter dem Stichwort „sanfte Migration zu VoIP“ einige Tipps für eine schrittweise Umstellung auf die meist kostengünstigere IP-Telefonie veröffentlicht.

Ein zentraler Bestandteil ist dabei die Kombination von VoIP und Standard-Telefon (ISDN). Eingehende Telefonate werden so weiterhin über ISDN entgegengenommen, ausgehende Gespräche jedoch durch VoIP übermittelt.

Besonders kleinen Unternehmen soll damit die Furcht vor der Total-Umstellung genommen werden.

24.06.09

VoIP und UC für Behörden

„Öffentliche Verwaltungen können ihre massiven Bemühungen um mehr Dienstleistungsorientierung und Effizienz durch die Einführung neuer, IP-basierter Kommunikationslösungen wie Voice over IP (VoIP) und Unified Communications (UC) vorantreiben.“ Dies ist die Kernaussage des aktuellen Reports „Unified Communications in der öffentlichen Verwaltung“, den Berlecon Research mit Unterstützung von Alcatel-Lucent, C4B Com For Business und Swyx Solutions veröffentlicht hat.

Die Vorteile von VoIP auf einem Blick:

Kosteneinsparungen durch
- Zentralisierung von TK-Systeme geografisch verteilter Verwaltungen. Komplexe Systemkomponenten wie Nebenstellenanlagen müssen nicht mehr für jeden Standort beschafft und von lokalem Fachpersonal betrieben werden. Verwaltungsinterne Anrufe werden nicht mehr über ein öffentliches Telefonnetz geleitet, sondern über ein IP-basiertes WAN oder über das Internet.
- Verringerung des Administrationsaufwands.
der administrative Aufwand für „Moves/Adds/Changes“ einzelner Mitarbeiter und ihrer Arbeitsplätze vergleichsweise gering. Auch neue Standorte können relativ einfach in das Kommunikationsnetz eingebunden werden.

Umsetzung einheitlicher Rufnummernkonzepte durch die interne Vernetzung mehrerer Standorte über ein WAN. So können Funktionen wie intelligente Rufumleitung, Kurzwahl, Team- oder Konferenzschaltungen über die einzelnen Standorte hinweg realisiert werden.

Bessere Erreichbarkeit und höhere Effizienz durch intelligentes Call Routing, CTI-Funktionen, Präsenzsysteme oder Real-Time-Kommunikationskanäle. Lange Warteschleifen und schwer erreichbare Ansprechpartner gehören damit der Vergangenheit an.

20.10.09

Fallstudie: Umstellung der Telefonie auf VoIP spart 100.000 EURO

„Eine Umstellung auf eine VoIP Telefonanlage spart Kosten – und setzt zusätzlich erhebliche Ressourcen durch optimierte Abläufe frei“. Dieses Fazit zieht eine Projektgruppe des Berufskollegs Kaufmannsschule in Krefeld. Die Damen und Herren gingen dabei folgenden Fragenstellungen nach:

- Lohnt sich die Umstellung auf eine VoIP Telefonanlage für mittelständische Unternehmen?
- Wie groß ist das Sparpotenzial bei den Telefongebühren nach Abzug der Umstellungskosten?
- Welche weiteren Effekte lassen sich aus betriebswirtschaftlicher Sicht realisieren?

Sie wertete die Daten eines Unternehmens mit 77 Mitarbeitern aus Nordrhein-Westfalen aus, das bisher mit einer normalen analogen Telefonanlage arbeitete und interne Gespräche zwischen der Zentrale und den sieben Vertriebsbüros gebührenpflichtig über das normale Telefonnetz führte. Dann verglichen sie die tatsächlich entstandenen Kosten mit den Kosten einer Telefonlage, die alle Gespräche über eine Internetverbindung (Voice over IP) führt.

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07.12.09

Skype für PBX- oder UC-Systeme

Laut einer Meldung in der Funkschau können Unternehmen die kostenlose VoIP-Software Skype nun mit PBX- oder Unified Communications (UC)-Systemen nutzen. Mit dem neuen Skype für SIP-Beta sollen sich so Kosten bei internationalen Gesprächen sparen sowie die Erreichbarkeit für Kunden auf der ganzen Welt verbessern lassen.
Die Funkschau beschreibt dankenswerterweise auch direkt, was man tun muss, um Skype für SIP-Beta nutzen zu können.

Notwendig ist das kostenlose webbasierte Skype Control Panel. Mit dieser webbasierten Lösung können Unternehmen die Nutzung von Skype im Unternehmen von einem zentralen Punkt aus steuern. Sie soll neben der zentralisierten Abrechnung auch die einfache Zuweisung von Skype-Guthaben, -Abonnements und -Online-Nummern, sowie umfangreiche Berichtsfunktionen über die Nutzung und die Kommunikationskosten unterstützen. Auch die Verwaltung von internen Mitarbeiterkonten wird möglich.

Notwendig ist auch ein monatliches Kanal-Abonnement bei Skype. Pro erworbenem Kanal kann jeweils ein eingehender oder ein ausgehender Anruf geführt werden. Zur Öffnung des Skype für SIP-Beta-Programms bietet Skype die monatliche Abonnementsgebühr zu einem ermäßigten Einführungspreis von nur 4,95 Euro pro Kanal an.

Skype-Gespräche, die auf dem SIP-fähigen PBX- oder UC-System eingehen, sind für Skype-Nutzer kostenlos. Anrufe auf Festnetz- oder Mobilfunkanschlüssen, die über die Skype für SIP-Lösung getätigt werden, werden auf Basis der standardmäßigen Skype Minutenpreise abgerechnet (ggf. wird eine Verbindungsgebühr berechnet).

29.01.10

Studie: VoIP ist die Basis für Trends in der Callcenter-Branche

Eine Umfrage unter 200 Führungskräften aus der deutschsprachigen Callcenter-Branche zeigt, dass 2010 die Investitionen im Bereich der Technologien zur Automatisierung und zum Self-Service liegen. Damit gehe laut Funkschau, "der Trend weiter, Mitarbeiter von Standardanfragen zu entlasten. Damit werden Personalkosten eingespart. "Da sich VoIP als Basistechnologie durchgesetzt hat, können Ersatzinvestitionen im Bereich Telekommunikation nun verstärkt beginnen.

Zu den Themen für 2010 befragt, gaben die Führungskräfte sehr oft das Thema „Datenschutz“ an. An zweiter Stelle befindet sich bereits das Thema „Mindestlohn“. Das Verbot von Kaltanrufen bei Privatleuten beschäftigt die Branche an dritter und vierter Stelle, wenn es um das Einverständnis für Kaltanrufe und die neuen rechtlichen Rahmenbedingungen geht.
Die Studie wurde im Dezember 2009 von der Interessengemeinschaft der Contactcenter Ausrüster (ICCA) durchgeführt.

Die ausführliche Darstellung der Studie mit der Differenzierung nach Callcenterdienstleistern und internen Callcentereinheiten können Sie kostenlos unter http://www.erfolgreiches-callcenter.de herunterladen.

05.02.10

Skype und Sipgate im Vergleich

Kommunikation per Voice over IP spart Kosten. Doch kleine und mittlere Unternehmen scheuen Integration wie auch Administration. Das Magazin ZDNet hat die zwei Hosting-Angebote von Skype und Sipgate einmal verglichen.

Beide Unternehmen bzw. Lösungen haben das Segemtn der kleineren und mittleren Unternehmen im Blick: beide bieten jeweils eine eigene Business Lösung an, denen im Bericht auf den Zahn gefühlt wurde. Skype Business beziehungsweise Sipgate Team sind beides Lösungen, mit denen KMU VoIP nutzen können, ohne dazu eine komplett neue Telefonanlage kaufen zu müssen - VoIP as a Service.

In der Technologie liegen aber die gravierenden Unterschiede: Sipgate setzt für seinen Dienst auf Session Initiation Protocol, kurz SIP. Dabei handelt es sich um einen offenen Standard, der allen VoIP-Anbietern und Hardware-Herstellern zur Verfügung steht. Skype nutzt dagegen ein eigenes, proprietäres Protokoll für die Übertragung der Sprachdaten, welches der Anbieter nicht öffentlich zugänglich macht.

Zu den Vor- und Nachteilen sagt ZDnet folgendes:

"Kommt SIP zum Einsatz, kann der Nutzer zwischen verschiedenen Herstellern und Diensten wählen. Zudem können die Anbieter recht einfach untereinander kooperieren um etwa kostenlose Gespräche zwischen verschiedenen SIP-Netzen zu realisieren. Soll das Protokoll aber mit neuen Funktionen, etwa einer Verschlüsselung, erweitert werden, können sich die Verhandlungen und Ratifizierungen lange hinziehen. Skype dagegen verfügt über die Voraussetzungen, neue Funktionen relativ einfach zu integrieren. Da der Hersteller die komplette Kontrolle über das Protokoll hat, sind zusätzliche Funktionen wie eine 256-Bit-Verschlüsselung der Übertragungen oder das Upgrade des genutzten Sprach-Codecs kurzfristig möglich. Dafür wartet Skype mit deutlich weniger kompatiblen Endgeräten auf, auch gibt es keine Kooperationen mit anderen VoIP-Anbietern."

Im Enterprise-Umfeld scheint der Trend klar zu den SIP-basierten Lösungen zu gehen. Sie sind einfacher und flexibler in die bestehende IT-Architektur zu integrieren. Deshalb bietet auch Skype seit einiger Zeit die Beta-Version Skype for SIP zum Test an.

Das Fazit der Redaktion lautet:

Sipgate Team eignet sich hauptsächlich für Unternehmen, deren Mitarbeiter wenig unterwegs sind oder die vor allem klassische Telefon-Hardware weiter nutzen möchten. Dank SIP steht ein großes Angebot an Endgeräten zur Verfügung. Das Softphone ist zudem eine Alternative, die sich vor allem unterwegs lohnt. Funktionen wie Instant Messaging, Screen-Sharing oder Videotelefonie sind zwar im Paket nicht enthalten, lassen sich aber mit zusätzlichen Produkten oder separater Hardware nachrüsten.

Skype Business setzt dagegen in erster Linie auf Collaboration-Features und ermöglicht eine kostengünstige Kommunikation über Landesgrenzen hinweg. Mit dem Skype-Client sieht man auf einen Blick, ob das Gegenüber gerade erreichbar ist. Neben den praktischen IM-Funktionen lassen sich darüber auch zusätzlich Dateien austauschen oder Videotelefonate führen. Ein Plus ist die Verschlüsselung der Übertragungen. Der Client für den PC ist ausgereift und zudem für sämtliche Betriebssysteme verfügbar - er bindet den Nutzer allerdings für die meisten Funktionen an Notebook oder Desktop. Skype-fähige Endgeräte und Smartphone-Clients gibt es zwar, die Auswahl ist aber begrenzt. Zudem werden nicht alle Funktionen unterstützt. Negativ ist ferner, dass man nicht ohne weiteres einen allgemein zugänglichen Account einrichten kann, der etwa in einem Konferenzraum genutzt wird. Es spricht in der Praxis allerdings nichts gegen den Einsatz beider Dienste.

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