Neues in der Kategorie VOIP

Donnerstag, 2.02.12

Sicherheitslücken bei VoIP und UC erkennen und schließen


Im Magazin SearchNetworking ist ein aktueller Artikel zum Thema Sicherheit bei VoIP und UCC erschienen, der alte und neue Sicherheitslücken ín diesen Bereichen aufdeckt.

Ein besonders wunder Punkt scheinen dabei die IP-basierten Sprachdienste zu sein. Hier besteht die große Gefahr, dass DTMF-Ziffern-Signalisierungen (Dual-Tone Multi-Frequency) gestohlen werden, die dann in Telefon-Banking- oder andere automatisierte Services eingegeben werden. Auch ist es offenbar ein Leichte für Hacker, IP-basierte Telefongesprächen einer Organisation abzuhören - wenn man keine Vorkehrungen trifft.

Ebenfalls besteht die Gefahr, ein Unternehmen mit gefälschtem Datenverkehr zu überfluten, was zur Folge hat, dass Kundenanrufe unbeantwortet bleiben. Natürlich gibt es auch immer wieder Gruppen, die versuchen, Services zu hijacken und kostenlose internationale Gespräche auf Kosten anderer zu tätigen.

Der Autor des Artikels empfiehlt eine umfangreiche Risiko- und Sicherheitslückenbewertung mit Angriffssimulationen durchzuführen. Dabei können nicht nur die Systeme getestet werden, sondern auch das Verhalten der Mitarbeiter und der Alarmsysteme.

Details zu den Sicherheitslücken und deren Tests gibt es im Artikel hier.

Donnerstag, 1.12.11

Arthur D. Little: Mobiles VoIP kurz vor dem Durchbruch

Schon heute werden mit Skype 25% aller internationalen Gesprächsminuten geführt. Da sich Skype in Zukunft stärker auf Geschäftskunden konzentrieren will, wird der Anteil von VoIP künftig weiter zunehmen. Zudem wird Skype durch die Übernahme durch Microsoft tiefer in Lync, Outlook, Xbox Live, Hotmail und Messenger sowie in alle Smartphones mit Microsoft Betriebssystem Windows integrieren werden. Das zumindest sieht das Analystenhaus Arthur D. Little so. Microsoft habe zudem in Facebook investiert, daher dürfte der Softwareriese das soziale Netzwerk mit der Möglichkeit bestücken wollen, Skype-gestützte Videoanrufe direkt von der Facebook-App zu tätigen.

Laut einer aktuellen Analyse von Arthur D. Little könnte Voice over IP im stärksten Szenario bis 2016 rund 20% aller Umsätze ausmachen, die von den Netzbetreibern mit Telefonaten generiert werden.

Quelle: http://nachrichten.finanztreff.de

Freitag, 7.10.11

IP-Telefone als Alleskönner

Aktuell ist beim Fachmagazin funkschau ein schöner und sehr ausführlicher Artikel über IP-Telefone erschienen. Dieser Beitrag zeigt, wie diese modernen VoIP Endgeräte alle Funktionen klassischer Telefone erfüllen und Büro-Alltag deutlich bereichern und vereinfachen. Vor allem durch nun mögliche CTI-Anwendungen und Unified Communications wird die Kommunikation mit dem Kunden noch effizienter.

Darüber hinaus werden IP-Telefone als Audioanlage für Durchsagen oder Musikeinspielungen genutzt. Auf Tastendruck kann der Benutzer zudem das Licht ein- oder ausschalten beziehungsweise Jalousien herauf- oder herunterfahren.

Am Ende geben vier IT- und Kommunikationsexperten von Aastra Deutschland, Avaya, Siemens Enterprise Communications und Toplink ihren Kommentar zu IP-Telefone im Businessalltag ab.

Den ganzen Beitrag lesen.

Donnerstag, 29.09.11

VoIP im B2B voll im Trend

Laut den Analysten von ABI Research wird sich der Markt der VoIP-Dienste für Geschäftskunden in den kommenden fünf Jahren deutlich vergrößern. Bis zum Jahr 2015 werden mit Managed IP-PBX, Hosted IP-PBX sowie Integrated VoIP 20 Millionen US-Dollar weltweit umgesetzt werden, also knapp 15 Millionen Euro.
Trotz Krise stiegen Volumen und Preise dieser Services spürbar an. Im ersten Halbjahr 2010 sei das Wachstum ebenfalls ungebrochen.

Quelle: Abi Research

Grafik: Abi Research

Mittwoch, 24.06.09

VoIP und UC für Behörden

„Öffentliche Verwaltungen können ihre massiven Bemühungen um mehr Dienstleistungsorientierung und Effizienz durch die Einführung neuer, IP-basierter Kommunikationslösungen wie Voice over IP (VoIP) und Unified Communications (UC) vorantreiben.“ Dies ist die Kernaussage des aktuellen Reports „Unified Communications in der öffentlichen Verwaltung“, den Berlecon Research mit Unterstützung von Alcatel-Lucent, C4B Com For Business und Swyx Solutions veröffentlicht hat.

Die Vorteile von VoIP auf einem Blick:

Kosteneinsparungen durch
- Zentralisierung von TK-Systeme geografisch verteilter Verwaltungen. Komplexe Systemkomponenten wie Nebenstellenanlagen müssen nicht mehr für jeden Standort beschafft und von lokalem Fachpersonal betrieben werden. Verwaltungsinterne Anrufe werden nicht mehr über ein öffentliches Telefonnetz geleitet, sondern über ein IP-basiertes WAN oder über das Internet.
- Verringerung des Administrationsaufwands.
der administrative Aufwand für „Moves/Adds/Changes“ einzelner Mitarbeiter und ihrer Arbeitsplätze vergleichsweise gering. Auch neue Standorte können relativ einfach in das Kommunikationsnetz eingebunden werden.

Umsetzung einheitlicher Rufnummernkonzepte durch die interne Vernetzung mehrerer Standorte über ein WAN. So können Funktionen wie intelligente Rufumleitung, Kurzwahl, Team- oder Konferenzschaltungen über die einzelnen Standorte hinweg realisiert werden.

Bessere Erreichbarkeit und höhere Effizienz durch intelligentes Call Routing, CTI-Funktionen, Präsenzsysteme oder Real-Time-Kommunikationskanäle. Lange Warteschleifen und schwer erreichbare Ansprechpartner gehören damit der Vergangenheit an.

Samstag, 3.01.09

Sanfte Migration zu VoIP

Der Düsseldorfer Telekommunikationsdienstleiser Sipgate hat unter dem Stichwort „sanfte Migration zu VoIP“ einige Tipps für eine schrittweise Umstellung auf die meist kostengünstigere IP-Telefonie veröffentlicht.

Ein zentraler Bestandteil ist dabei die Kombination von VoIP und Standard-Telefon (ISDN). Eingehende Telefonate werden so weiterhin über ISDN entgegengenommen, ausgehende Gespräche jedoch durch VoIP übermittelt.

Besonders kleinen Unternehmen soll damit die Furcht vor der Total-Umstellung genommen werden.

Donnerstag, 24.04.08

Die Vorteile und Risiken der Internet-Telefonie

Über die Vorteile und Risiken der Internet-Telefonie schreibt die Wirtschaftwoche in einem spannenden Artikel.
Gelockt durch günstigere Tarife und mehr Komfort schreitet die Ablösung der klassischen Telefonnetze durch das Internet stetig voran, und übersieht die Risiken. Diese sind leider immer noch erheblich. Denn VoIP erbt alle Bedrohungen aus der klassischen Telefonwelt – und bekommt zusätzlich die aus der Welt des Internets hinzu.

Laut Bundesnetzagentur summierten sich Ende 2007 die VoIP-Gespräche in Deutschland bereits auf rund 16 Milliarden Gesprächsminuten. Ein wahres Paradies für Hacker und unseriöse Geschäftemacher, die Telefonzeiten unbemerkt klauen und weiter verkaufen.

Denn das Sicherheitsbewusstsein bei Privatnutzern und auch bei Unternehmen bezüglich VoIP ist mangelhaft. Der Profi-Hacker Robert Moore, der im vergangenen September in den USA zu zwei Jahren Haft verurteilt wurde, weil er in Telefonanlagen von Unternehmen eingebrochen war, stellte fest, dass auf gut vier Fünftel der angegriffenen Vermittlungsrechner die voreingestellten Standardpassworte unverändert waren. Der Grund dafür könnte sein, dass die Anbieter von Internet-Telefonie abwiegeln und beruhigen. Unternehmen wie 1und1 preisen die Vorteile von VoIP an, warnen aber nicht vor den Risiken. Das wäre ja auch geschäftsschädigend. Die Risiken müssen andere vorstellen und die Unternehmen für mehr Sicherheit sensibilisieren.

Montag, 14.04.08

VoIP Outsourcing-Modelle im Mittelstand noch nicht akzeptiert

Wie aus der jüngsten Berlecon-Studie „VoIP und Unified Communications 2008 – Anforderungen und Pläne deutscher ITK-Entscheider“ hervorgeht, sind die deutschen ITK-Entscheider bislang nicht bereit, ihre VoIP- oder UC-Lösungen komplett aus der Hand zu geben. Zwar wünschen sich rund 40 Prozent der IT-Verantwortlichen in Unternehmen mit mehr als 100 Mitarbeitern, dass ein externer Dienstleister Wartung und Betrieb ihrer Telekommunikationsanlage übernimmt. Eine komplette Auslagerung der Hard- und Software können sich dennoch nur weniger als vier Prozent vorstellen. Über die Hälfte der Verantwortlichen zieht es vor, eine VoIP- oder UC-Lösung inhouse und von eigenem Personal betreiben zu lassen.

Dieses Verhalten liege laut Berlecon hauptsächlich daran, dass die Anbieter von Managed Services oder Hosting-Modellen statt auf die wichtigen Argumente wie Verfügbarkeit, Dienstqualität und Sicherheit noch auf das Preis/Kosten-Argument pochen. Doch genau die erstgenannten Themen dominieren mit großem Abstand die Entscheidung für oder gegen ein bestimmtes Betreibermodell. Kostengesichtspunkte stehen deutlich hinter diesen Kriterien zurück.

Donnerstag, 20.03.08

Online-Portal berechnet VoIP-Einsparpotenziale

Welches Einsparpotenzial verbirgt sich hinter Voice over IP? Diese Fragen stellen sich täglich immer mehr CIOs und IT-Manager. Der Kosten-Nutzen Faktor ist zurzeit einer der zentralen Diskussionspunkte bei der Einführung von VoIP und Unified Communications im Unternehmen.

Alcatel-Lucent hat nun die Antwort. Das Unternehmen startete laut der Computerzeitung jüngst ein Online-Portal, das Unternehmen bei der Ermittlung ihres persönlichen Einsparpotenzials unterstützt, das sie erzielen können, wenn sie ihren Sprach- und Datenverkehr auf IP umstellen.
Klar, dass das Unternehmen dies nicht ganz uneigennützig macht. Das Angebot ist Teil einer Vertriebsstrategie. Dabei wird potenziellen Kunden kostenlos verschiedene Beratungsleistungen angeboten: Eine Überprüfung der Netzarchitektur (Network Audit) – eine Überprüfung der Eignung für VoIP –, ein Green IT Audit zum Energieverbrauch und Empfehlungen zur weiteren Vorgehensweise.

Kommt es zum Vertragsabschluss, sind weitere deutliche Mehrleistungen ohne Preisaufschlag – etwa zusätzliche Lizenzen für IP-Telefonie und Unified Communications oder kostenlose Schulungen – möglich.
Das Vertriebsprogramm ist bis zum 30. Juni 2008 befristet.

Donnerstag, 28.02.08

VoIP ist deutlich sicherer als angenommen

Laut dem TK-Anbieter toplink sind VoIP-Lösungen sicherer als angenommen. Zwar gäbe es eindeutig ein Sicherheitsrisiko im Zusammenhang mit VoIP, das jedoch mit umfassenden Schutzmaßnahmen kein Problem darstelle. Toplink meint, dass die Annahme, VoIP sei unsicher, aufgekommen sei, weil die Technik noch relativ neu ist. Man beruft sich dabei auf eine Befragung von hundert Fach- und Führungskräften aus der deutschen Wirtschaft. Im so genannten "Deutschen VoIP-Report" gaben nämlich gut ein Drittel der Befragten genau diese Antwort auf die Frage nach dem Grund der Unsicherheit. 26 Prozent glaubten, dass der mehrtägige Skype-Ausfall Ende August des vergangenen Jahres verantwortlich für die Hysterie ist. Knapp ein Viertel meinte, dass das breite Angebot an Sicherheitslösungen nicht genutzt wird. 17 Prozent äußerten die Ansicht, die überwiegend negative Berichterstattung in den Medien sei schuld an der "Angst" im Hinblick auf den VoIP-Einsatz.

Aus einer Meldung des MidrangeMagazins

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